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Glasfaser

Hohe Kapazität – niedrige Latenz: Mit 400 GBit/s optischer Übertragung nach dem Wellenlängen-Multiplex-Verfahren (WDM) schnellstes Unterseekabelsystem zwischen Japan und den USA.

NTT Communications Corporation (NTT Com), der Geschäftsbereich der NTT-Gruppe für ICT, Cloud und Kommunikationslösungen auf internationaler Ebene, plant als Teil eines Konsortiums zwischen SoftBank, Facebook, Amazon, PLDT und PCCW Global die Errichtung und Wartung des JUPITER Glasfaserunterseekabels.

Das Kabel zeichnet sich durch hohe Kapazität und niedrige Latenz aus und wird mit einer Gesamtlänge von 14.000 Kilometern Japan, die USA sowie die Philippinen vernetzen. Die Kapazität wird in der Anfangsphase 60 TBit/s betragen. Zwei Anschlusspunkte sollen in Japan liegen (Shima in der Mie Präfektur und Maruyama in der Chiba Präfektur), ein weiterer in Los Angeles, Kalifornien, sowie ein vierter in Daet auf den Philippinen. Bereits von NTT Com verlegte Kabel wie Asia Submarine-cable Express (ASE), Asia Pacific Gateway (APG) und Pacific Crossing-1 (PC-1) werden mit JUPITER verbunden. Ziel ist eine redundante Dreiwege-Struktur, die wichtige Städte in Asien und den USA mit einem sicheren und zuverlässigen internationalen Netzwerk verknüpft.

JUPITER verfügt mit Reconfigurable Optical Add/Drop Multiplexer (ROADM) über eine Technologie, die auf Basis von wellenlängenselektiven Schaltern (WSS) eine rasterfreie und flexible Bandbreitenkonfiguration ermöglicht. Das Kabel soll Anfang 2020 in Betrieb genommen werden, zu Beginn mit einer Kapazität von 60 TBit/s. Diese soll später ausgebaut werden, um die steigenden Datenanforderungen zu erfüllen und bestehende Kabelsysteme zu ergänzen.

Eckpunkte:

  • Mit 400 GBit/s schnellstes WDM-System zwischen Japan und den USA unter Verwendung der neuesten Glasfaser- und Kabeldesign-Technologien. Es ermöglicht die Übertragung eines sechsstündigen High-Definition-Videos (ca. drei Filme) in einer Sekunde.
     
  • Neueste Technologien mit Abzweigeinheiten auf Basis von WSS ROADM für ein schnelles, flexibles Remote-Switching der Übertragungsrouten, um den Betrieb auch im Falle einer Naturkatastrophe oder anderen unerwartet auftretenden Problemen in den japanischen Küstenregionen aufrechtzuerhalten.
     
  • Hochsicherheitsanschlusspunkt auf der Boso Halbinsel (Chiba Präfektur, Japan): NTT Com wird in Minamiboso einen neuen Anschlusspunkt mit mehrstufiger Sicherheitsstruktur erstellen – und damit den bereits bestehenden Punkt Maruyama erweitern. Minamiboso stellt gleichzeitig den Endpunkt des Systems dar. Auch die beiden anderen Anschlusspunkte entsprechen dem Hochsicherheitsstandard. NTT Com wird über Minamiboso und Shima auch die Verbindung zu anderen Kabelsystemen herstellen, um die Optionen für die Übertragungswege zu maximieren und die Kunden bei ihrer weltweiten Expansion zu unterstützen. Darüber hinaus will NTT Com den Anschlusspunkt in Minamiboso mit Rechenzentren in Tokio und den in Shima mit Rechenzentren in Osaka verknüpfen. Eingesetzt werden sollen verlustarme Glasfasern, um die Übertragungskapazität innerhalb von Japan zu erhöhen. Ebenso will NTT Com seine Anschlusspunkte in Minamiboso, Shima und Los Angeles direkt warten, um die Servicequalität zwischen Japan und den USA zu maximieren.

Um die wachsenden Anforderungen an den Traffic – inklusive von Internet, Cloud-Diensten und der künftigen drahtlosen 5G-Kommunikation – zu erfüllen, erweitert NTT Com kontinuierlich seine Kabelkapazität in Asien und jenseits des Pazifiks. So werden verschiedene Kabelsysteme mit den eigenen Rechenzentren vernetzt und die Redundanz der Leitungen verbessert, um hochzuverlässige globale Netzwerkdienste zu bieten. Zugleich unterstützt das Unternehmen weiterhin die Expansionsinitiativen seiner Kunden, indem es Rechenzentrums-, Cloud- sowie Netzwerkdienste zusammenführt.

JUPITER im Überblick

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www.eu.ntt.com/de
 


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