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Die israelische Firma Nice Systems hat rund 14 Mio. Datensätze, darunter Telefonnummern und Passwörter, von Verizon-Kunden verloren. Die Datensätze waren auf einem ungeschützten Amazon-S3-Server zugänglich.

Das Problem: Die Adresse war leicht zu erraten und somit einfach zugänglich. Betroffen sollen jedoch nur Verizon-Kunden sein, die den Kundendienst des Telefonanbieters in den vergangenen sechs Monaten telefonisch kontaktiert haben.

Daten zur Verifizierung

Chris Vickery, Direktor für Cyber-Risikoforschung bei der Security-Firma UpGuard, hatte Verizon auf das Problem hingewiesen. Es dauerte dennoch länger als eine Woche, um die Daten endgültig zu sichern. Durch die Namen, Telefonnummern und Passwörter der Kunden könnte sich theoretisch jeder Zugang zu den Accounts verschaffen. Denn diese drei Dinge werden zur Verifizierung beim Kundendienst abgefragt. Einige Daten waren maskiert, um eine unautorisierte Weitergabe zu vermeiden. Allerdings waren die meisten anderen Infos zum Teil oder sogar komplett sichtbar.

Nice Systems hat sich auf Kundenengagement und die Vorbeugung gegen Kriminalität im Finanzsektor spezialisiert. Die Firma hat 25.000 Kunden in 150 Ländern, darunter viele Telekommunikationsunternehmen. Datenschutz-Kontrollorgane haben einige Verbindungen zwischen dem Unternehmen und Geheimdiensten gefunden, die für das Knacken von Mobiltelefonen bekannt sind.

Noch mehr Opfer möglich

Wie "ZDNet" unter Berufung auf einen langjährigen Verizon-Mitarbeiter berichtet, soll das Unternehmen nichts über die Ausschleusung der Datensätze gewusst und auch lange Zeit keine Kontrolle über den betroffenen Server gehabt haben. Verizon versucht unterdessen, die Wogen zu glätten. Der Großteil der Daten habe gar keinen externen Wert. Nice Systems und Verizon wollen den Vorfall jedoch weiter untersuchen.

Laut Vickery gibt es Beweise für die Speicherung von Orange-Kundendaten auf dem betroffenem Server. Der europäische Telefonanbieter gab dazu allerdings noch keine Auskunft. Es bleibt bislang unklar, wer noch Zugang zu dem Server hatte oder ob die Daten von jemand anderem heruntergeladen wurden. Laut Verizon belegen die internen Nachforschungen, dass sonst keine außenstehende Partei Zugang zu den Daten hatte.

www.pressetext.com
 

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