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Amazon will nun auch in Deutschland das Geschäft mit den Einkäufen von Unternehmen aufmischen. Der Online-Händler brachte den Dienst Amazon Business an den Start, der auf Geschäftskunden ausgerichtet ist. 

Der Konzern will mit einem Rundum-Angebot von mehr als 100 Millionen Produkten auf einer Plattform punkten, Büros, Handwerker oder Restaurants sollen genauso ihren Bedarf decken wie Universitäten oder Labore. Um die breite Palette zu gewährleisten, setzt Amazon auch auf das Angebot anderer Händler in seiner Marketplace-Plattform.

Viele gewerbliche Kunden hätten schon bisher bei Amazon bestellt, jetzt kämen auf sie zugeschnittene Funktionen hinzu, erklärte der zuständige Amazon-Mananger Florian Böhme. Dazu gehören der Kauf auf Rechnung, die Anzeige von Netto-Preisen ohne Umsatzsteuer sowie Firmen-Konten mit mehreren Nutzern. Auch in Unternehmen eingesetzte Einkaufs-Software wird unterstützt.

In den USA hatte Amazon den Geschäftskunden-Service im April 2015 gestartet. Dort würden 400 000 Unternehmen bedient und im ersten Jahr sei ein Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar erzielt worden. Amazon-Händler führten dabei mehr als die Hälfte der Bestellungen aus.

dpa

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