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Unter dem Motto „Der Prozessorganisator ist der Dirigent der digitalen Transformation“ eröffnete Prof. Binner vor ca. 180 Teilnehmern den 11. PSD der Gesellschaft für Organisation (gfo) am 26.04.2016 in Köln. Hierbei handelt es sich um die größte BPM-Veranstaltung im deutschsprachigen Raum.

In der Organisationsentwicklung und -gestaltung zeichnen sich große Veränderungsprozesse ab. In den letzten 30 Jahren hatten die CIOs (Chief Information Officer) im Rahmen ihrer IT-Managementaufgaben immer mehr die Verantwortung für die Organisations- und Prozessgestaltung übernommen. Die Folgen dieser Entwicklung waren speziell für die Organisatoren schwerwiegend, weil diese in den Unternehmen in der Regel gar nicht mehr benötigt und durch die CIOs ersetzt wurden.

Im Rückblick lässt sich zur Qualität der IT-Lösungen aus diesem Zeitraum sagen - sicherlich auch aufgrund der technischen Restriktionen - dass entsprechend der funktionsorientierten IT-Lösungsansätze das Daten-Silo-Denken vorherrschte. Mit der Folge, dass in unterschiedlichen Abteilungen gleiche Daten mehrfach vorgehalten, immer wieder neu eingegeben und nie auf dem aktuellen Stand waren. Doppelarbeiten und Schnittstellenprobleme waren die herausragenden Schwächen.

Bis heute gibt es Probleme mit der Kompatibilität zwischen den einzelnen Programmen und damit auch zwischen den Funktionsbereichen. Deswegen ist auch die Prozessdigitalisierung mit den neuen Informationstechnologien Cloud Computing, Enterprise Mobility, Social Business, Industrie 4.0 und Big Data unter Einbeziehung der Prozessbeteiligten so wesentlich, weil hier eine interaktive Vernetzung der unterschiedlichen Prozess-IT-Applikationen in der Cloud möglich wird. Dies führt zu gravierenden Veränderungen in der ganzen IT-Landschaft.

Externe IT-Dienstleister mit ihren skalierbaren, schnell anpassungsfähigen und verfügbaren IT-Serviceleistungen rücken in den Vordergrund. Die Bedeutung der internen IT-Abteilung sinkt. Die Fachabteilungen bzw. Prozess-Organisatoren sind die Ansprechpartner in den Firmen, weil hier das Prozesswissen vorliegt und viele Anforderungen wie z.B. die der Qualitäts-, Nachhaltigkeits-, Personalentwicklungs-, Risiko- und Gesundheits-Managementsysteme auf diese Geschäftsprozesse ganzheitlich fokussiert werden. Organisation steht bei der Unternehmensentwicklung nach vielen Jahren wieder erstmalig vor der Technik. Die Mitarbeiter sind gefragt, weil sie die neuen Informationstechnologien vor Ort beherrschen müssen, um damit die Geschäftsprozesse zu steuern und zu optimieren.

19 BPM-Tool-Anbieter stellten an den zwei Tagen zu diesem Themenkreis ihre BPM-Tool-Lösungen vor. Die diesjährigen Process Solutions Awards erhielten

  • Hamburg Port Authority und Semtation GmbH, 1.Platz in der Kategorie “Prozessmodellierung“
  • Hochschule Ravensburg-Weingarten und GBTEC Software + Consulting AG, 1.Platz in der Kategorie „Prozessorientierte Lösungen“
  • Joachim Herz Stiftung und arvato Systems GmbH, 1.Platz in der Kategorie „BPM-Suiten Workflow“

Am zweiten Tag kamen die Anwender aus über 10 verschiedenen Branchen zu Wort und berichteten über ihre Erfahrungen bei der Einführung der Prozessorganisation und gaben wertvolle Hinweise. Wir freuen uns bereits heute auf den 12. PSD 2017 an gleicher Stelle.

www.psd2016.de

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