Die Top 3 der Eigenschaften, die jeder E-Mail-Dienstleister mitbringen sollte

Wie erkennt man einen sicheren E-Mail-Anbieter? Was sind die einzelnen Faktoren, die es zu beachten gibt, und was sind die Red Flags, bei denen man lieber weitersuchen sollte? Peer Heinlein, Gründer und Geschäftsführer von mailbox.org, hat seine Top 3 der Eigenschaften, die ein E-Mail-Dienstleister auf jeden Fall mitbringen sollte, unten zusammenstellt.

1. Server in Deutschland

Server und Rechenzentren können theoretisch überall auf der ganzen Welt sich befinden, ohne dass es für die einzelne E-Mail einen Unterschied macht. Aber ein Anbieter, der seine Server ausschließlich in Deutschland betreibt, ist nach wie vor ein Qualitätsmerkmal. Denn Europa allgemein und Deutschland im Speziellen unterliegen sehr strengen regulatorischen Standards hinsichtlich Datensicherheit, Datenschutz und Gewährleistung der Privatsphäre – die seit 2018 geltende europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist dabei nur die bekannteste.

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2. Keine Verwertung von Nutzerdaten

Die Binsenweisheit lautet: „Wenn man online nicht für einen Dienst mit Geld bezahlt, bezahlt man stattdessen mit seinen Nutzerdaten.“ Denn auch Online-Dienstleistungen müssen finanziert werden. Viele der vermeintlich kostenlosen Angebote erreichen dies über geschaltete Werbung oder sogar direkte Weitergabe der Nutzerdaten an die Werbetreibenden, die diese dann analysieren und für noch gezieltere Werbeeinblendungen verwenden können. Im schlimmsten Fall geht es dabei nicht nur um sogenannte Metadaten, beispielsweise Nutzerstandort oder -sprache, sondern die tatsächlichen Inhalte von E-Mails werden ebenfalls ausgelesen. Im Gegensatz dazu sollten sich sichere E-Mail-Anbieter ausschließlich über Gebühren finanzieren, sodass keine Notwendigkeit besteht, Nutzerdaten an Dritte weiterzugeben.

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3. Verschlüsseltes Postfach

Jeder E-Mail-Anbieter sollte selbstverständlich die Möglichkeit bieten, E-Mail-Kommunikation beim Versand durch kryptografische Verfahren zu verschlüsseln. Jedoch wird diese Möglichkeit, selbst wenn sie angeboten wird, nicht von Jedem für jede einzelne E-Mail genutzt. Das bedeutet, dass Dritte potenziell die Möglichkeit haben, E-Mails die unverschlüsselt versendet wurden, zu einem späteren Zeitpunkt im Posteingang des Empfängers auszulesen. Ein E-Mail-Anbieter, der die Option eines verschlüsselten Postfachs anbietet, sorgt hier für ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Bei verschlüsselten Postfächern werden selbst unverschlüsselt versendete E-Mails bei Eintreffen im Empfängerpostfach automatisch verschlüsselt, sodass nur der Empfänger mithilfe eines nur ihm bekannten Schlüssels die E-Mails in seinem Postfach lesen kann.

www.mailbox.org/de

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