Schadsoftware tarnt sich als DocuSign-Download

LastPass und Bitwarden von Phishing-Kampagne betroffen

LastPass
Bildquelle: monticello /Shutterstock.com

Eine neue Phishing-Welle zielt auf Nutzer von LastPass und Bitwarden ab. Gefälschte Compliance-Mails versuchen, Master-Passwörter zu entwenden.

Die Passwort-Manager LastPass und Bitwarden warnen vor einer aktiven Phishing-Kampagne, die darauf abzielt, die Master-Passwörter der Anwender zu entwenden. Die gefälschten E-Mails werden über die Domain lastpassnewsletter.com versendet, die am 13. Juli 2026 registriert wurde. Auch Bitwarden-Nutzer erhalten gleichartige Nachrichten von der Adresse bitwardennewsletter.com. Die Mitteilungen imitieren offizielle Sicherheitsbenachrichtigungen und fordern die Empfänger auf, aktualisierte Sicherheitsrichtlinien zu bestätigen. Wer den neuen Bedingungen nicht zustimme, verliere angeblich den Zugriff auf seinen Passwort-Tresor.

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Schadsoftware tarnt sich als DocuSign-Download

Benutzer, die auf den in der E-Mail enthaltenen Link klicken, werden auf die Domains lastpasscompliance.com beziehungsweise bitwardencompliance.com weitergeleitet. Diese Webseiten imitieren die Benutzeroberfläche des US-amerikanischen Signaturdienstleisters DocuSign. Die Besucher werden aufgefordert, eine vermeintliche DocuSign-Software herunterzuladen. Microsoft und Cloudflare stuften die zum Download angebotene Datei bereits als bösartig ein. Welche genaue Schadfunktion die Datei besitzt, wird derzeit noch untersucht. LastPass äußerte sich dazu in einem Blogbeitrag:

„Die Seite wurde von Microsoft Defender for Office 365 und Cloudflare als bösartig bestätigt. Wir untersuchen die Art des Downloads und werden diesen Beitrag aktualisieren, sobald Ergebnisse bestätigt sind. Wir arbeiten mit unseren Partnern daran, diese Domains so schnell wie möglich offline nehmen zu lassen.“

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Verhaltensempfehlungen für betroffene Anwender

Sicherheitsexperten raten den Empfängern solcher Nachrichten dringend davon ab, Links in den E-Mails anzuklicken oder Zugangsdaten auf den verlinkten Webseiten einzugeben. Anwender, die bereits ihr Master-Passwort auf den Phishing-Seiten eingegeben haben, sollten dieses umgehend ändern und ihren Passwort-Tresor auf unbefugte Aktivitäten überprüfen.

(red)

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