Anzeige

Stress

Laut Statistischem Bundesamt fällt es Unternehmen in Deutschland immer schwerer, offene Stellen für IT-Experten zu besetzen. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Firmen berichteten von Schwierigkeiten, IT-Fachkräfte einzustellen. Hinzukommen die vielfach bestätigte massive Zunahme an Cyberangriffen weltweit - begünstigt durch die Corona-Pandemie und der damit in Verbindung stehenden Hauruck-Digitalisierung.

Der Fachkräftemangel bleibt auch in der IT-Sicherheit bestehen, was zur Folge hat, dass der Druck auf vorhandenes IT-Security-Personal mit jedem weiteren Cyberangriff steigt.

Andrew Hollister - Senior Director, LogRhythm Labs & Security Advisor to the CSO - erklärt was hinter dem steigenden Stresslevel von IT-Sicherheitsexperten steckt und wie Führungskräfte dem entgegenwirken können:

„Sicherheitsteams wollen das Gefühl haben, dass ihre Führungskräfte ihnen den Rücken freihalten. Die Realität sieht allerdings noch oft anders aus. In unserer global angelegten Studie gaben 57% der befragten IT-Sicherheitsexperten an, dass es ihrem Sicherheitsprogramm an angemessener Unterstützung durch die Führungsriege fehlt. Darüber hinaus mangelt es den IT-Security-Teams an Zeit, was auf die Arbeit mit zu vielen unterschiedlichen Tools, die nicht integriert sind, zurückzuführen ist. Eine Konsolidierung der Technologie ist erforderlich, um eine einheitliche Sicht auf das Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Die konsolidierte Sichtbarkeit bietet Vorteile sowohl im täglichen Management des Sicherheitsteams als auch bei der Bereitstellung klarer Kennzahlen und eines Überblicks über die allgemeine Sicherheitslage für die Unternehmensleitung.

Neue IT-Sicherheitsexperten lassen sich nicht aus dem Boden stampfen, allerdings hilft es bereits enorm, wenn die Kooperation mit anderen Teams aus der IT verbessert wird, IT-Security-Lösungen integriert werden und die Führungskräfte ein besseres Verständnis von der Situation erhalten, sodass sie ihren IT-Security-Spezialisten die nötige Unterstützung entgegenbringen, die sie für eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie brauchen. Das ist nicht nur eine reine Budgetfrage. Andere Abteilungen sollten ebenfalls in die Sicherheitsstrategie mit eingebunden und zur Unterstützung bestimmter Sicherheitsinitiativen aufgerufen werden. Dies gelingt lediglich mit der Unterstützung von oben, um ein Bewusstsein für „The New Normal“ zu schaffen, das aufgrund der zunehmenden Digitalisierung mehr Angriffsfläche für Cyberkriminelle bietet. Denn auch Cyberkriminelle und deren Angriffsmethoden werden mit neuen Technologien raffinierter. Mit auf uns zukommenden Technologien, wie 5G, Quantum Computing und dem IoT, die die Digitalisierung weiter vorantreiben, wird eine Strategie zur Unterstützung der IT-Security-Teams unerlässlich, um die Art und Menge an Cyberangriffen, die noch folgen werden, zu bewältigen.“

www.logrhythm.com/


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Artikel zu diesem Thema

Security Schild
Sep 26, 2020

Den Hackern einen Schritt voraus

Die Methoden und Kniffe, auf die Cyberkriminelle setzen, um Daten zu stehlen, Netzwerke…

Weitere Artikel

Emotet

Emotet gefährdet Netzwerke weltweit

Die Security-Community beschäftigt sich seit 2014 mit der wandelbaren Ransomware. Das BSI sieht Emotet inzwischen sogar als „eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit“. In seinen ersten Ausführungen war Emotet als Trojaner für den Diebstahl…
Malware

Krypto-Miner aufgepasst: Malware KryptoCibule stiehlt Kryptocoins

Kryptowährung erfreut sich als Zahlungsmittel und sogar Investitionsobjekt immer größerer Beliebtheit. Die Einheiten der Währung werden dabei über pure Rechenleistung „geschürft“. Nun ist es Forschern aus dem Hause ESET gelungen, eine bislang…
Ransomware

Die fünf hartnäckigsten Mythen zu Ransomware

Angriffe mit Ransomware sind weltweit auf dem Vormarsch und werden auch künftig nicht nachlassen. Einem kürzlich erschienenen Bericht zufolge ist die Zahl der Lösegeld-Angriffe weltweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Prozent gestiegen. Immer noch…
Schwachstelle

Warnung vor kritischer Schwachstelle Zerologon

CVE-2020-1472, besser bekannt als Zerologon, ist eine kritische Schwachstelle in allen derzeit unterstützten Versionen von Microsoft Windows Server (Windows 2008 R2, 2012, 2016, 2019). Es handelt sich um eine Privilegien-Eskalations-Schwachstelle.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!