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Bitcoin Mining

All jene, die sich für das Bitcoin Mining interessieren, müssen wissen, dass der Schwierigkeitsgrad nun ein absolutes Allzeithoch erreicht hat. Das heißt, der Wettbewerb um Blockbelohnungen ist wesentlich umkämpfter geworden.

Wer übrigens nicht selbst am Mining-Prozess teilnehmen möchte, aber trotzdem gerne mit dem Bitcoin handelt, kann sich mit dem Angebot von Bitcoin Profit auseinandersetzen. Wichtig: Egal wieviel Bitcoin Profit Erfahrung man hat, sobald man Geld in den Bitcoin investiert, sind Verluste nie ausgeschlossen - auch wenn die Prognosen vielversprechend sind, stellen diese keine Garantie dar, dass sich der Kurs dann auch genauso entwickeln muss.

Tagtäglich werden neue Rekorde aufgestellt

Alle 2016 Blöcke passt sich der Schwierigkeitsgrad des Mining-Prozesses an die Hashrate des Netzwerks an - aktuell liegt man bei 7,86 Billionen. Das ist ein neuer Rekord, der den im Oktober 2018 dokumentierten Höchststand abgelöst hat. Auch bei der Hashrate wurden in letzter Zeit immer wieder neue Rekorde aufgestellt. Aktuell liegt man hier bei 56 Trillionen Hashes/Sekunde.

Das heißt, der Wettbewerb um die neuen Blöcke ist so stark wie noch nie. Aber es geht nicht nur um die Blöcke - den Minern geht es auch um die Sicherheit der Bitcoin-Netzwerke. Folgt man einem Bericht von „Cointelegraph“, so erwecken derartige Werte, wie sie aktuell im Netzwerk zu sehen sind, gleichermaßen Vertrauen bei den Märkten wie auch bei den Analysten. Denn der Bullenlauf des Bitcoin, der in den letzten Monaten beobachtet werden konnte, war - zum Teil - nur deshalb möglich, weil eine neu erlangte Netzwerkstabilität erreicht wurde. Mit 32 Trillionen Hashes lag man im letzten Quartal 2018 plötzlich unter dem Hoch von 61 Trillionen, das im August 2018 dokumentiert wurde.

Halbierung könnte durchaus zum Preistreiber werden

Für Mai 2020 wird eine Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung erwartet. Eine Entwicklung, die durchaus auch die Stimmung der Bitcoin-Miner beeinflussen könnte - Experten gehen davon aus, dass die demnächst in den Raum stehende Halbierung einen durchaus positiven Einfluss auf den Kurs des Bitcoin haben wird. Das heißt, die Halbierung kann also Antrieb verstanden werden.

Die ersten Auswirkungen, so Pantera Capital, ein Krypto-Hedgefonds, würden jetzt schon spürbar sein. Denn der Umstand, dass der Preis des Bitcoin in den letzten sechs Monaten um rund 200 Prozent gestiegen ist, könnte durchaus an der baldigen Halbierung liegen.

Nun reagieren auch die Unternehmen

Somit ist es keine große Überraschung, dass nicht nur der Markt in Bewegung gekommen ist, sondern auch die Unternehmen reagieren. So hat Northern Bitcoin, ein deutsches Bitcoin Mining-Unternehmen, nun von Bitmain und Canaan Creative 5.000 Mining-Anlagen gekauft. Der Deal wurde am 1. Juli über eine Pressemitteilung bestätigt. Das deutsche Unternehmen sitzt in Frankfurt, betreibt einen Standort in Norwegen und plant nun eine Verdoppelung der Kapazitäten - aktuell arbeitet man hier mit 55 Peta-Hashes/Sekunde.

Das neue Geschäft ist Teil eines langfristig verfolgten Expansionsplans. „Wir freuen uns. Die Anschaffung dieser begehrten Hardware ist ein außerordentlich großer Erfolg für das Unternehmen“, so Moritz F. Jäger, der als technischer Leiter bei Northern Bitcoin beschäftigt ist. Zudem plane man von Seiten des Unternehmens noch weitere Standorte, wobei die Orte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten werden.

Es gibt nur 21 Millionen Coins

Zu beachten ist, dass nach 21 Millionen Coins Schluss ist. Nach aktuellen Berechnungen wird der letzte Coin wohl im Jahr 2140 geschürft werden. Mit der Begrenzung will man eine digitale Knappheit der digitalen Währung herbeiführen. Die letzte Halbierung fand im Juli 2016 statt - damals bewegte sich der Bitcoin im Bereich der 650 US Dollar.

Wer sich für das Mining, das auch als Schürfen bezeichnet wird, interessiert, muss hier vor allem einen Blick auf die anfallenden Stromkosten werfen. Aufgrund der Tatsache, dass hier ausgesprochen hohe Rechnerleistungen erforderlich sind, lohnt sich das Mining keinesfalls für Privatpersonen. Private Anleger sollten daher lieber direkt in Kryptowährungen investieren.
 

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Robert Hinzer

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