IT-Sicherheit in Produktion und Technik
12.09.17 - 13.09.17
In Berlin

Be CIO: IT Management im digitalen Wandel
13.09.17 - 13.09.17
In Köln

IBC 2017
14.09.17 - 18.09.17
In Amsterdam

Orbit IT-Forum: Auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft
27.09.17 - 27.09.17
In Leverkusen

it-sa 2017
10.10.17 - 12.10.17
In Nürnberg

HandschellenDer japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro hat zur Festnahme des Anführers eines internationalen kriminellen Netzwerks beigetragen. Dieser steht im Verdacht, mehr als 60 Millionen US-Dollar durch die cyberkriminellen Methoden „Business Email Compromise“ (BEC) und „CEO Fraud” erbeutet zu haben.

Bei diesen Methoden täuschen Online-Gangster geschäftliche Korrespondenz vor, die so echt wirkt, dass hochrangige Manager in gutem Glauben Zahlungen autorisieren, die statt an Geschäftspartner, Banken oder Firmen der eigenen Unternehmensgruppe in Wahrheit an Online-Gangster gehen. Die Festnahme ist das Resultat einer gemeinsamen Operation von INTERPOL und der „Nigerian Economic and Financial Crime Commission”. Im Rahmen dieser Aktion steuerte Trend Micro Forschungsergebnisse bei, die halfen, den Verdächtigen zu identifizieren und festzunehmen.

„Trend Micro ist ein starker Verfechter von Partnerschaften zwischen Behörden und Privatwirtschaft im fortlaufenden Kampf gegen Cyberkriminelle”, erklärt Raimund Genes, Chief Technology Officer bei Trend Micro. „Wir haben einen gemeinsamen Gegner: all diejenigen, die Technologie missbrauchen, um Schaden anzurichten. Trend Micro tut alles, was in seiner Macht steht, um Polizeibehörden bei der Ermittlung und Verfolgung solcher Angreifer zu unterstützen. Die aktuelle Festnahme ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit der Cybersicherheits-Community.”

Der nigerianische Staatsbürger steht im Verdacht, der Anführer eines 40 Personen umfassenden Netzwerks zu sein, das in Nigeria, Malaysia und Südafrika operiert. Dieses Netzwerk liefert Schadsoftware und führt Angriffe aus. Der Verdächtige wird zudem beschuldigt, mit Geldwäschern in China, Europa und den USA in Verbindung zu stehen. Diese stellten gesetzeswidrig Bankkonten bereit, auf denen erbeutetes Geld geparkt wurde.

„Festnahmen wie diese werden durch Partnerschaften zwischen den Mitgliedern der Sicherheits-Community ermöglicht, die das gemeinsame Ziel teilen, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen”, betont Noboru Nakatani, Executive Director von “INTERPOL Global Complex for Innovation”. „BEC-Betrugsversuche sind wegen ihrer komplexen Struktur besonders schwer zu bekämpfen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor so essenziell ist.”

Als strategischer Partner unterstützt Trend Micro INTERPOL und dessen Mitglieder mit Wissen, Ressourcen und Strategien, um Online-Verbrechen weltweit über den in Singapur angesiedelten “Global Complex for Innovation” der internationalen Polizeibehörde zu bekämpfen.

Weitere Informationen zur aktuellen Zusammenarbeit zwischen INTERPOL und Trend Micro sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.

www.trendmicro.de
 

Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet