45 Prozent der befragten Geschäftsführer in Deutschland nennen Datenverlust als größte Sorge bei Cyberangriffen. Es folgen Betriebsausfälle und Bußgelder.
CEO-Umfrage: Datenverlust ist größte Cyber-Sorge

Für 45 Prozent der Geschäftsführer in Deutschland ist der Verlust oder Diebstahl von Daten die persönlich größte Sorge bei einem Cyberangriff. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Censuswide im Auftrag des Sicherheitsanbieters Kaspersky. Befragt wurden im Juli 2026 insgesamt 403 Geschäftsführer, CEOs und Inhaber in Deutschland, Österreich und der Schweiz, davon 200 in Deutschland.
Betriebsausfälle und Bußgelder
An zweiter Stelle stehen mit 33 Prozent Produktions- oder Betriebsausfälle als Folge eines Angriffs. 29 Prozent der deutschen Befragten beunruhigen vor allem Bußgelder, die Behörden wegen Verstößen gegen Compliance-Vorgaben verhängen können. Hintergrund sind regulatorische Anforderungen wie die NIS2-Richtlinie, die der Unternehmensleitung mehr Verantwortung für die Cybersicherheit übertragen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass die Folgen von Cyberangriffen weit über die IT hinausreichen können.”
Waldemar Bergstreiser, General Manager DACH bei Kaspersky
CEOs: Verantwortlichkeiten und Nachweise
Kaspersky empfiehlt Unternehmen, gesetzliche, vertragliche und interne Anforderungen in einem verbindlichen Modell mit klaren Zuständigkeiten zusammenzuführen. Für jede wesentliche Sicherheitsmaßnahme sollte dokumentiert werden, wie sie umgesetzt, überwacht und regelmäßig überprüft wird. Lücken sollten nicht nur technisch, sondern auch bei Prozessen, Zuständigkeiten und dem Berichtswesen an das Management erfasst und priorisiert werden. Nachweise sollten so strukturiert sein, dass sie für Audits und Entscheidungen aktuell und auffindbar sind.
(red/Kaspersky)




