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Digitales Lernen

Mit der digitalen Transformation ändern sich die Anforderungen an die meisten Jobs. Digitale Kompetenz wird künftig zur entscheidenden Voraussetzung. Wie sich Mitarbeiter das Know-how aneignen können? Am besten direkt während der Arbeit. Wie digitale Tools klassische Schulungen wie Präsenzseminare ersetzen.

Wissen verändert sich permanent und wächst exponentiell

Heißt: Um im Job mitzuhalten, darf sich niemand auf die Kenntnisse verlassen, die er während der Ausbildung oder im Studium erworben hat. Heißt auch: Nicht nur ihr Wissen sollten Beschäftigte regelmäßig auffrischen – auch das Lernverhalten sollte sich zeitgemäß weiterentwickeln. Also regelmäßiger dazu lernen als bisher – am besten täglich. So rechnet die Corporate Learning-Expertin Jane Hart vor, dass es noch vor einem Jahrhundert etwa 35 Jahre dauerte, bis das Ingenieurswissen korrigiert oder ersetzt wurde.

Heute liege die Halbwertszeit eines Ingenieursstudiums dagegen zwischen zweieinhalb und fünf Jahren. Im IT-Bereich laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts sogar bei nur einem Jahr. Natürlich sind Ausbildung und Studium auch künftig ein unbedingtes Muss und von großem Wert.Nicht nur, weil dort Fachwissen vermittelt wird. Sondern zunehmend, weil Menschen hier lernen, wie sie sich – unabhängig von konkreten Inhalten – Wissen aneignen können. Genau diese Fähigkeit ist es, die im Job weiterbringt – auch, wenn Studium und Ausbildung schon lange zurückliegen. Weil die Beschäftigten damit ihr Fach- und Methodenwissen über ihr gesamtes Arbeitsleben stets auf dem neuesten Stand halten können.

Digitale Transformation setzt digitale Kompetenz voraus

Das ist umso wichtiger, als die Unternehmen mit der digitalen Transformation vor einer Herausforderung stehen, für die sich die wenigsten bislang wirklich gewappnet sehen: Nur 35 Prozent der mittelständischen Betriebe halten die eigene Belegschaft digital für ausreichend qualifiziert, hat die Deutsche Telekom mit ihrem Digitalisierungsindex Mittelstand ermittelt. Ähnlich sehen das die Arbeitnehmer selbst: Laut „The Tech-Divide“, einer Studie der Vodafone Stiftung, glauben 43 Prozent der Befragten in Deutschland, dass ihre vorhandenen digitalen Kenntnisse für ihren Beruf in Zukunft nicht mehr ausreichen werden.

Unternehmen investieren in Fortbildung

Darauf haben viele Unternehmen bereits reagiert: Laut einer Studie des TÜV und des Digitalverbands Bitkom bieten fast zwei Drittel der Firmen (63 Prozent) ihren Beschäftigten Weiterbildungen zu digitalen Themen an. Vor zwei Jahren war dies erst in 36 Prozent der Unternehmen der Fall. Den Firmen ist also klar, dass es nicht ausreicht, eine digitale Infrastruktur zu kaufen. Soll die digitale Transformation erfolgreich sein, brauchen sie Mitarbeiter, die hinter dem digitalen Wandel stehen und ihn mit digitalem Know-how vorantreiben. Sprich: Jedes Unternehmen muss eine Weiterbildungsstrategie in Sachen digitaler Kompetenzen entwickeln.

Ebenso offensichtlich ist aber auch, dass die gezielte Weiterbildung eine Kraftanstrengung bedeutet – für Mitarbeiter wie Unternehmen gleichermaßen. Fortbildungen sind häufig ebenso zeit- wie kostenintensiv. Laut Bitkomstudie stehen in 40 Prozent der befragten Betriebe den Beschäftigten für Fortbildungen pro Mitarbeiter jährlich ein bis zwei Tage zur Verfügung. 32 Prozent genehmigen drei bis fünf Tage und fünf Prozent der Unternehmen investieren sechs bis neun Tage in die Weiterbildung der Beschäftigten. Allerdings gesteht jedes fünfte Unternehmen ein, dass es seine Kollegen wegen einer Weiterbildung keinen einzigen Tag entbehren könne.

Bildungsangebote genauer prüfen

Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, den Wirkungsgrad einzelner Fortbildungsangebote genauer zu prüfen. Mitarbeiter wünschen sich intuitive, personalisierte und kontinuierlich aktualisierte Lernangebote. Sie wollen jederzeit und überall darauf zugreifen können. Sich ihre Lernorte und -zeiten freier einteilen können statt in vergleichsweise uniformen Präsenzseminaren die zu fixen Terminen stattfinden und im Zweifel immer dann sofort gestrichen werden, wenn ein wichtiges Kundenprojekt in die Quere kommt. Es mangelt ihnen aber nicht nur an Flexibilität: Sie vermitteln ein Wissen auf Vorrat, das die Lernenenden häufig genug nicht unmittelbar im Job anwenden können. Die Folge: Mangels Übung und Relevanz gerät das neue Know-how schnell in Vergessenheit.

Daher sollte sich jedes Unternehmen genau überlegen, auf welchem Weg es seine Mitarbeiter individuell fördert. Also Arbeiten und Lernen am
besten parallel ablaufen lassen. So lernt die Belegschaft kontinuierlich dazu. Wer digitale Ressourcen direkt in die Jobroutinen einbaut, verhindert später Transferlücken

Was zum Lernen motiviert

Arbeiten und Lernen sollten Hand in Hand gehen, betont auch die Trendstudie zur Mitarbeiterqualifizierung in Zeiten der Digitalisierung des Bundeswirtschaftsministeriums: Sie hält die digitale Kompetenzentwicklung dann für besonders vielversprechend, wenn das Lernen vermehrt am Arbeitsplatz stattfindet. Die Weiterbildung sollte in den Arbeitsprozess integriert sein. Wer sich mit seinen Kollegen oder Unternehmensfremden in Communities regelmäßig austauscht, tut viel dafür, dass sich das eigene Wissen vermehrt. Als Motivationsschub empfinden die Mitarbeiter aber auch Assistenzsysteme, die bei allen Prozessschritten Infos zur Verfügung stellen.

Tatsächlich bieten sich dank der Digitalisierung inzwischen Lernmethoden an, mit denen sich neues Know-how flexibler und unmittelbarer in der Organisation implementieren lässt. Bei solchen digitalen Learning-by-Doing-Alternativen eignen sich die Mitarbeiter in dem Moment neue Kompetenzen an, in dem sie diese gerade brauchen – just in time und on demand.

Beim Arbeiten üben

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel des SAP Enable Now Frameworks. Alle Lerninhalte sind hier direkt in eine Cloud-Lösung eingebettet. Hat der Anwender bei einem der Arbeitsschritte Probleme, kann er auf Tutorials, Anleitungen oder andere Hilfen zugreifen.

Der Vorteil: Die Kollegen üben, während sie ihren Job erledigen. Mit der Software lassen sich eigene Inhalte erstellen oder die von SAP gelieferten individualisieren. Digitale Bildungsangebote wie dieses sollten immer berücksichtigen, dass es nicht nur darum gehen sollte, dass der Mitarbeiter im Anschluss die neue Software fehlerfrei beherrscht. Die Schulungen müssen den Benutzern auch das Warum erklären. Nur so werden sie die Vorteile der Digitalisierung erkennen. Und das ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Belegschaft die digitale Transformation mit einer positiven Einstellung begleitet und forciert.

Weiterbildung profitiert vom Machine Learning

Social Media, Internet der Dinge, Big Data, Virtual/Augmented Reality, künstliche Intelligenz – die Aufzählung zeigt, dass es zahlreiche digitale Felder gibt, die einen Abstecher lohnen. Daher brauchen Mitarbeiter Orientierung: Welches Themengebiet sollten sie als erstes beackern, um auf ihrem Karriereweg voranzukommen? Welche Pfade bieten sich an? Welche Wissenslücken sollten möglichst schnell geschlossen werden? SAP Success Factors Learning arbeitet wie ein Wegweiser, empfiehlt ganz gezielt Weiterbildungen und Schulungen, signalisiert Lernfortschritte und vernetzt mit Ansprechpartnern, mit denen sich die neuen Wissenswelten schneller erschließen lassen.

Ihre Wirkung verdanken solche Lernmanagement-Systeme ihrer künstlichen Intelligenz. Wie der Nutzer lernen auch die Algorithmen selbst permanent dazu: Sie analysieren den jeweiligen Wissensstand des Anwenders, können ihn und seine Entwicklungswünsche immer genauer einschätzen und daher stetig individuellere Tipps geben.

Chatbots erobern den Bildungsbereich

Immer häufiger werden im Lernumfeld intelligente Sprachsysteme eingesetzt. Solche Chatbots gewinnen künftig weiter an Bedeutung. An den Hochschulen sind sie längst im Einsatz. An der Technischen Universität (TU) Berlin beantwortet ein Chatbot namens Alex alle Fragen zum Kursangebot. Seine Bot-Schwester Becky unterstützt die Studienberatung der britischen Leeds Beckett University. Auch durch die Wissenswelten des SAP Learning Hubs führen solche intelligenten Sprachassistenten. Übrigens schwinden die Vorbehalte zusehends. Eine Umfrage unter den Nutzern des Hubs ergab, dass inzwischen 97 Prozent der Anwender dem Bot vertrauen. 

www.sap.de

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