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4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

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Job Market Zeitung

Globalisierung, Digitalisierung, gesellschaftlicher demografischer Wandel sind nur einige der aktuellen Herausforderungen. Wichtiger als die herkömmlichen ökonomischen Faktoren werden 2019 Ressourcen wie Wissen, persönliche Stärken, Kreativität, Innovation und Intelligenz, aber auch soziale Verantwortung und Eigeninitiative sein. Die Grundprinzipien von und die Arbeit mit Systemen im jeweiligen Berufsfeld zu lernen sind wesentliche Bestandteile in der zukünftigen Aus- und Weiterbildung. 

Aufgrund dieser Trends müssen Ausbildungsstrategien und Bildungspläne konzipiert werden, die junge Menschen auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten und ältere aktiv integrieren. Vor diesem Hintergrund hat Oliver Herbig, Geschäftsführer der karriere tutor GmbH, fünf Trends für 2019 herausgearbeitet.

Unternehmen aller Branchen stehen heute mitten im Umbruch von alt nach neu. Komplexität ist deshalb ein wichtiger Rohstoff für organisationale Intelligenz. Sie freizusetzen und wirksam zu machen ist eine der zentralen Herausforderungen. Sie verlangen radikal neue Lösungen, wie Unternehmen organisiert und geführt werden müssen. Oliver Herbig, der sich als Vorstand und Geschäftsführer verschiedener Weiterbildungsanbieter einen Namen gemacht hat, betrachtet und vermittelt diese Entwicklung ganzheitlich. Seine Führungserfahrungen gibt er auch als Dozent des Leadership-Coaching-Lehrgangs bei karriere tutor weiter, wo er zugleich Geschäftsführer ist.

Fünf Trends sind nach Oliver Herbig zentral für 2019:

Trend 1: Digitalisierung

Die Digitalisierung ist die stärkste Triebkraft der Transformation. Die zunehmende Vernetzung von immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen führt zu einer enormen Komplexität, mit der Organisationen konfrontiert sind. Der aktive, kritische und kreative Umgang mit digitalen Medien wird künftig auch über Lebens- und Berufsperspektiven entscheiden. Es geht darum, die inhärente Logik der Technologie zu verstehen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr zu lernen. Die digitale Kompetenz der Mitarbeiter ist deshalb der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Digitalisierung ist allerdings ohne Menschen nicht möglich. Deshalb kommt HR auf dem Weg zur digitalen Organisation eine besondere Aufgabe und Bedeutung zu: Personalabteilungen sollte die Entwicklung mithilfe von Rahmenbedingungen, Weiterbildungsprogrammen sowie kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen begleiten.

Trend 2: Adaptives Lernen

Mitarbeiter und Führungskräfte benötigen heute unterschiedlichste Kompetenzen. Agilität und Belastbarkeit sind für den Erfolg in der digitalen Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Adaptives Lernen (lat. adaptare = anpassen) bedeutet vor diesem Hintergrund, Lern- und Weiterbildungsangebote zu finden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen (Heterogenität) gleichermaßen fördern. Es ist eine wichtige Voraussetzung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und Qualifikationslücken zu schließen.

Trend 3: Lernen in digitalen Communities

Hierarchische Entscheidungsstrukturen und starre Projektpläne weichen agilen kompetenzbasierten Arbeiten in wechselnden Projektteams. Technologie-gestützte Lösungen können dabei helfen, die nötigen Maßnahmen zu skalieren. Die Führungskraft ist nicht mehr der einsame Entscheider, sondern fungiert als Impulsgeber und Coach.

Trend 4: Lebenslanges Lernen, mehr denn je

Es gibt keine Patentlösungen für die digitale Transformation, deshalb sind lebenslanges und übergreifendes Lernen, mehr Vernetzung und bessere Kommunikation entscheidend. Da Spezialkenntnisse heute sehr schnell veralten können, sind Fortbildung, Qualifizierung, Prozess- und Medienkompetenz gleichermaßen erforderlich, aber auch Kompetenzen, die den Menschen von Maschinen unterscheiden und nicht automatisiert werden können, beispielsweise Kreativität oder Empathie, sind nötig, um die digitale Transformation zu unterstützen.

Trend 5: Nach dem Lernen ist vor dem Lernen

Bildung ist heute mehr als Wissen und Können, sie entfaltet die Talente eines Menschen und versetzt ihn in die Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden, zu urteilen, eigene Entscheidungen zu begründen, in Zusammenhängen zu denken und Probleme zu lösen. Bildung in allen Lebensphasen ist die Ressource der Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. 

www.karrieretutor.de
 

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