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In ICM – Internationales Congress Center München

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Der IT-Betrieb nimmt heute in Unternehmen eine wesentlich wichtigere Rolle ein als noch vor wenigen Jahren. Die Fachleute schrauben nicht mehr nur im Rechenzentrum an der Technik, sondern sitzen immer öfter auch mit der Unternehmensleitung am Konferenztisch und teilen ihre Expertise, ohne die die Umsetzung von digitalen Innovationsprojekten oft nicht möglich wäre. 

Von der Unterstützerrolle in die Gestalterrolle – aus diesem Wandel erwachsen auch neue Herausforderungen. Florian Bäuml, Regional Vice President CER bei AppDynamics, hat die sechs größten Probleme zusammengetragen:

1.Explodierende Infrastrukturkosten

Immer mehr Geschäftsprozesse verlagern sich in den digitalen Raum – Bits und Bytes treiben heute den Umsatz voran. Damit ist ein unvermeidbarer Anstieg der Infrastrukturkosten verbunden. Häufig fehlt den Verantwortlichen jedoch der Überblick, welche Ressourcen überhaupt benötigt werden, welche Systeme vielleicht redundant sind und wo Engpässe drohen. Sie müssen dann auf Blindflug einkaufen – und operieren in der Regel nach dem Motto: Viel hilft viel. In der Folge explodieren die Kosten. Bevor Investitionen getätigt werden, sollten sich Verantwortliche einen Überblick verschaffen, wie ausgelastet die bestehenden Systeme überhaupt sind und inwieweit sie sich optimieren lassen. Umfassendes Performance Monitoring verschafft wertvolle Einblicke in falsch oder gar nicht genutzte Ressourcen und sorgt so dafür, Überinvestitionen zu vermeiden.

2. Zunehmende Komplexität

Neben dem Kostenproblem fällt es zunehmend schwer, den Überblick über die Software-Umgebungen zu behalten. Gerade Technologien wie Microservices und Container sorgen für einen sprunghaften Anstieg der Komplexität. Außerdem geht bei der Suche nach Fehlerquellen immer viel Zeit verloren. Echtzeit-Visualisierung kann auch sehr komplizierte Architekturen in verständliche Darstellungen übersetzen, die alle Abhängigkeiten aufzeigen. So haben IT-Fachleute den Status Quo stets im Blick und können ihre Zeit produktiven Aufgaben widmen, anstatt sie damit zu verschwenden, immer wieder aufs Neue die Nadel im Heuhaufen zu suchen.

3. Ausfälle und Performance-Probleme

Mit der Komplexität der Anwendungen steigt auch ihre Anfälligkeit. Neue Abhängigkeiten gehen mit mehr Ausfallrisiken einher. Solche Ausfälle oder Performance-Störungen beeinflussen die Nutzererfahrung negativ und können zum Verlust von Kunden führen. IT-Probleme sind für digitale Geschäftsmodelle also fatal. Damit mangelnde IT-Performance nicht den Umsatz schmälert, ist es wichtig, die Leistung der Anwendungen zu überwachen. Im nächsten Schritt gilt es außerdem herauszufinden, wie Performance und Geschäftszahlen genau zusammenhängen. Application-Intelligence-Lösungen leisten genau das, indem sie neben technischen Metriken auch Business-KPIs abbilden und in Relation zueinander setzen. Daraus wird ersichtlich, wie einzelne Anwendungen sich auf den Gesamtumsatz auswirken.

4. Unbekannte Fehlerquellen

Treten Probleme auf, kommt es auf jede Sekunde an, um Umsatzausfälle und Reputationsverluste zu vermeiden. Ohne unterstützende Technologie nimmt die Fehlersuche jedoch viel Zeit in Anspruch. Leistungsfähige Monitoring-Lösungen schaffen hier Abhilfe. Sie bieten Ende-zu-Ende-Transparenz für sämtliche Transaktionen, identifizieren die betroffene Komponente und durchleuchten sie bis auf Code-Ebene. Außerdem liefern sie wichtige Kontext-Informationen, wie zum Beispiel welche Prozesse und Nutzer von der Transaktion betroffen waren.

5. Alert Storms

Beim Alerting arbeiten viele Unternehmen noch immer mit statischen Schwellenwerten für Performance-Metriken. Wenn etwa die Antwortzeit einer Website einen bestimmten Wert übersteigt, wird der IT-Betrieb informiert. Liegt der händisch festgelegte Schwellenwert zu niedrig, kommt es in Stoßzeiten zu einem Alert Storm: Alerts prasseln auf die zuständigen Mitarbeiter ein – obwohl die Performance eigentlich im Rahmen dessen liegt, was bei einem ungewöhnlich hohen Nutzeransturm zu erwarten wäre. Liegen sie zu hoch, werden die Mitarbeiter bei Problemen hingegen immer erst zu spät oder gar nicht informiert. IT-Verantwortliche sollten deshalb nach einer Lösung suchen, die Schwellenwerte auf Basis selbstlernender Algorithmen dynamisch festlegt und Faktoren wie das übliche Nutzeraufkommen zu einer bestimmten Tageszeit mitberücksichtigt.

6. Keine Zeit für Innovationen

Wie eingangs erwähnt, ist der IT-Betrieb heute immer mehr treibende Kraft hinter vielen Innovationen. Doch innovativ sein kann nur, wer seine Zeit nicht mit anderen Aufgaben vergeudet. Wenn die IT-Mitarbeiter ständig damit beschäftigt sind, nach Fehlern in bestehenden Systemen zu suchen oder repetitiven Tätigkeiten nachzugehen, fehlt schlicht die Zeit, neue Ideen umzusetzen. Und ist das der Fall, laufen Unternehmen Gefahr, im schnelllebigen Digitalzeitalter von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Fazit

Der IT-Betrieb gewinnt an vielen Fronten, wenn er auf Application Intelligence und umfassendes Monitoring setzt. So kann der Einkauf neuer Hard- und Software besser an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden und die Relation zwischen technischen und wirtschaftlichen KPIs wird direkt messbar. Außerdem muss weniger Zeit für lästige Fehlersuchen vergeudet werden, wodurch mehr Zeit für Innovationen bleibt.

appdynamics.de/

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