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KollegenDas Fehlen fähiger Mitarbeiter ist für Führungskräfte die größte Herausforderung in ihrer täglichen Arbeit. Die Hälfte der Unternehmen ist offen für eine neue Führungskultur. Und Manager setzen bei der Lösung von Führungsproblemen mehrheitlich auf eigene Weiterentwicklung. 

Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage des Galileo . Institut für Human Excellence zu den Führungsherausforderungen des ausklingenden Jahres.

Die 3 größten Herausforderungen

  • „Mir fehlen fähige Mitarbeiter“ – dies bestätigten 67 % (2015: 40 %) der befragten Führungskräfte im Rahmen der jährlichen Umfrage des Galileo . Institut für Human Excellence.
  • Dass für den immer komplexer werdenden Joballtag Strategien fehlen, erlebten 64 % (2015: 70 %) der Umfrageteilnehmer als größte Belastung.
  • Mit 49 % auf Platz 3 folgt mit einigem Abstand, dass Planbarkeit immer schwieriger wird, dies aber trotzdem „von oben“ erwartet wird (2015: 56 %). 

Damit wurden die gleichen drei Top-Führungsherausforderungen wie im letzten Jahr genannt, allerdings hat sich die Gewichtung deutlich zu den Mitarbeitern verschoben. „Man könnte sagen, dass der Mensch mehr und mehr in den Fokus rückt“, erklärt Gudrun Happich, Inhaberin des "Galileo . Institut für Human Excellence". Dies gilt auch für die weiteren Ergebnisse der Umfrage.

Die 3 Wünsche für den Führungsalltag

„Bei der Frage nach den Wünschen für den Führungsalltag 2017 drehen sich die meisten Antworten um Eigenverantwortung, Freiraum und Zeit“, so Gudrun Happich. Die Führungskräfte wünschen sich mehr Mitarbeiter, die eigenverantwortlich handeln wollen, aber auch mehr Gestaltungsspielraum für sich selbst, z.B. bei der Auswahl und Entwicklung der Mitarbeiter. Die Befragten wünschen sich zudem weniger operatives Mikromanagement und mehr Zeit für die Entwicklung von Strategien und Zielen. „Ein Stichwort, das immer wieder genannt wird, ist Vertrauen. Viele Führungskräfte wünschen sich, dass ihnen von ihren Vorgesetzten mehr vertraut wird und sie dieses Vertrauen auch ihrem Team weitergeben können.“

Moderne Führung – ja oder nein?

Bei lediglich rund 50 % der Umfrageteilnehmer ist moderne Führung in ihrem Unternehmen bereits ein Thema. Weniger Kontrolle, mehr Selbstverantwortung, interdisziplinäre Teams und Netzwerkstrukturen sind hier die Maßnahmen, die am häufigsten genannt wurden. Auch bei der Frage „Was verstehen Sie persönlich unter moderner Führung?“ überwiegt der menschliche Faktor. 87 % sehen die moderne Führungskraft als Moderator und Sinnstifter, 75 % verbinden mit moderner Führung maximale Selbstverantwortung der Mitarbeiter. Erst auf Platz 3 (Agilität 60 %) und Platz 4 (Netzwerkstrukturen 45 %) folgen die organisatorische und strukturelle Ebene.

Lösungen für die Führungsherausforderungen

Wie schon im Vorjahr (80 %) setzt mit 79,7 % die große Mehrheit der Führungskräfte bei der Lösung der Führungsherausforderungen auf eigene Weiterentwicklung. 63 % wollen innerhalb des Unternehmens gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas ändern (2015: 59 %). Mit großem Abstand folgt mit 27 % als dritthäufigste Antwort der Wechsel des Arbeitnehmers. Diese Option ist damit nochmal deutlich weniger relevant als in den Vorjahren (2014: 33 %; 2015: 34 %). „Etwas Sorge bereitet mir, dass immerhin 20 % auf der aktuellen Position bleiben, aber den Schwerpunkt in andere Lebensbereiche verlagern wollen. Das sind deutlich mehr als in den Vorjahren und könnte Zeichen für eine innere Kündigung sein“, so Executive Coach Gudrun Happich. Mit 58 % wünschen sich die meisten Führungskräfte Einzelcoachings mit Schwerpunkt Sparrings-Partnerschaft als optimale Unterstützungsmöglichkeit bei der Weiterentwicklung.

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