Corona-Krise: Einbruch im Projektgeschäft

Bild: Girts Ragelis / Shutterstock.com

Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise für Freelancer sind weitreichend. Beinahe sieben von zehn (68%) Freelancern gaben an, die Krise habe langfristige Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche Situation, etwa ebenso viele (70%) haben Schwierigkeiten bei der Akquise von Projekten. Das ergab eine Umfrage der Projektbörse projektwerk. 

72% der Befragten haben durch die Krise bereits Aufträge verloren. Knapp ein Viertel (23,78%) gab an, zwischen 81% und 100% ihrer Aufträge verloren zu haben.

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38% haben finanzielle Unterstützung durch die Konjunkturpakete von Bund und Ländern erhalten – jedoch war diese für 67% nicht ausreichend.

„Wir haben in den vergangenen Monaten einen deutlichen Einbruch auf dem Projektmarkt gesehen,“ so Stefania Volpe, Projektmanagerin bei projektwerk. „Ein Großteil der Freelancer verzeichnet bereits jetzt langfristige wirtschaftliche Auswirkungen. Sollte es erneut zu Maßnahmen wie dem Lockdown in der ersten Jahreshälfte kommen, erwarten 80% der Befragten weitere wirtschaftliche Konsequenzen.“ Es gibt jedoch auch zunehmend positive Signale, die eine Erholung des Projektmarktes anzeigen: „Seit August verzeichnen wir einen erneuten Anstieg an Projektausschreibungen auf unserer Plattform – ein guter Indikator für die Lage des Projektgeschäfts“, so Volpe.

Methodik: An der Umfrage haben im September 2020 rund 400 Freelancer im deutschsprachigen Raum teilgenommen. Die Zeitspanne der Umfrage wurde auf zwei Wochen begrenzt, um eine Momentaufnahme der aktuellen wirtschaftlichen Situation von Freelancern darstellen zu können.

projektwerk führt regelmäßig Umfragen und Marktanalysen durch. Alle Ergebnisse stehen hier gesammelt.

www.projektwerk.com

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