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Persönlichkeitstests

Auf einem wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt konzentrieren sich Unternehmen mehr denn je darauf, Bewerberinnen und Bewerbern eine positive Erfahrung zu bieten, um ihre Marken attraktiver zu machen.

Unternehmen müssen bereit sein, alle Register zu ziehen, um die besten Talente für sich zu gewinnen. Zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren sich Unternehmen zunehmend auf die Kandidatenerfahrung sowie die Art und Weise, wie Arbeitssuchende ein Unternehmen während des gesamten Einstellungsprozesses wahrnehmen. Um Unternehmen bei der Entwicklung einer besseren Kandidatenerfahrung zu unterstützen, befragte Hogan Assessments – Anbieter von Persönlichkeitstests und Führungskräfteentwicklung – über 2.000 aktuelle und kürzlich aktive Arbeitssuchende weltweit, um sich ein Bild davon zu machen, was Unternehmen ihrer Meinung nach tun sollten, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Laut der Umfrage sind fast 41 % der Befragten der Meinung, dass sich der Einstellungsprozess durchgreifend auf ihre Wahrnehmung des einstellenden Unternehmens auswirkt.

Persönlichkeitstests verleihen der Kandidatenerfahrung ein wegbereitendes Gefühl

Laut Hogan prägt der Einstellungsprozess die Sicht der Kandidat:innen auf ein Unternehmen. Tatsächlich gaben nur 6,5 % der Umfrageteilnehmenden an, der Einstellungsprozess habe keinen Einfluss auf ihre Wahrnehmung eines Unternehmens. Außerdem sehen 42 % der Befragten das Einstellungsgespräch als bevorzugte Evaluierungsmethode, während Persönlichkeitstests als angenehmstes Assessment-Verfahren bewertet werden. Somit dürften Persönlichkeits-Assessments und kognitive Tests Unternehmen die beste Chance bieten, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Fast 60 % der Befragten bezeichneten Persönlichkeitstests als hochmodern und professionell, 58 % gaben an, sie kreativ zu finden, und 53 % halten sie für wissenschaftlich und seriös. Folglich betrachten Kandidat:innen, die einen Persönlichkeitstest absolvieren, ihre Kandidatenerfahrung ebenfalls als hochmodern, professionell, kreativ, wissenschaftlich und seriös.

Bewerber:innen werden durch Persönlichkeitstests nicht abgeschreckt

Für jede zu besetzende Stelle ist es wichtig, den Zweck eines Assessments zu verstehen. Laut der Umfrage von Hogan würden 32 % der Kandidat:innen vorzugsweise an einem Assessment teilnehmen, nachdem ihre Bewerbung vom einstellenden Unternehmen durchgesehen wurde. Andererseits möchten die meisten Befragten die Assessments abschließen, bevor sie zum Einstellungsgespräch eingeladen werden – und das unabhängig vom jeweiligen Job-Level.

Wichtig ist dabei, dass sich Kandidat:innen auch von längeren Assessments nicht abschrecken lassen. Fast 60 % der Arbeitssuchenden würden sich auch auf eine Stelle bewerben, wenn diese ein Assessment erfordert. Ein wichtiger Aspekt der Kandidatenerfahrung ist zudem der Zeitaufwand für die Durchführung eines solchen Beurteilungsverfahrens. Die wichtigsten Persönlichkeitstests von Hogan nehmen jeweils etwa 15 Minuten in Anspruch und sorgen so für mehr Effizienz bei Kandidatenerfahrung und Bewerbungsprozess.

Die Fairness der Persönlichkeitstests verbessert die gesamte Kandidatenerfahrung

Immer mehr Unternehmen setzen auf Assessments vor der Einstellung, um die besten Bewerberinnen und Bewerber auszuwählen. Beim Einstellungsprozess legen Kandidat:innen vor allem Wert auf Fairness. Zur Gewährleistung einer fairen Einstellungspraxis müssen alle Bewerberinnen und Bewerber auf relevante berufsbezogene Fähigkeiten und Kompetenzen geprüft werden. Die gleiche Umfrage ergab, dass 73 % der Befragten ein fairer Bewerbungsprozess am wichtigsten ist. Dieser Fokus auf Fairness erklärt auch, warum sie Persönlichkeitstests anderen Einstellungsmethoden vorziehen: Dank der Vorhersagesicherheit von Persönlichkeitstests wird ein gerechter und objektiver Einstellungsprozess gewährleistet. Im Gegensatz dazu führt eine langsame Reaktion auf Bewerbungen für 26 % der Befragten zu einer negativen Erfahrung. Weitere 26 % der Teilnehmenden gaben an, eine negative Wahrnehmung von Unternehmen zu haben, die Angebote und Ablehnungen nicht mit Feingefühl behandeln.

Bei der Schaffung einer positiven Kandidatenerfahrung geht es nicht nur um Spaß und Spiel

Gamification war in den letzten Jahren einer der am schnellsten wachsenden Trends in der Assessment-Branche. Laut der Umfrage von Hogan werden traditionelle Beurteilungsmethoden spielbasierten Assessments vorgezogen: 60 % der Befragten legen keinen Wert darauf, dass der Bewerbungsprozess Spaß macht. Die Kandidat:innen bevorzugen Fairness beim Einstellungsprozess, und fast zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass herkömmliche Beurteilungen gerechter sind als spielbasierte Assessments. Ebenso glauben 60 % der Befragten, dass traditionelle Assessments ihre Qualitäten als Kandidatin oder Kandidat besser wiedergeben als spielbasierte Beurteilungen.

Ryne Sherman, Chief Science Officer bei Hogan Assessments, dazu: „Die Kandidatenerfahrung hat für einstellende Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist ein entscheidender Faktor bei der Gewinnung von Top-Talenten. Unternehmen, die bereits Persönlichkeitstests für die Bewerberauswahl verwenden, können sich darauf verlassen, dass sie das Richtige tun, denn Kandidat:innen sehen darin Vorteile für beide Seiten. Unterdessen sollten Unternehmen, die sich noch nicht mit Persönlichkeitstests für Einstellungszwecke befasst haben, diese bei ihrer nächsten Prüfung der Kandidatenerfahrung unbedingt berücksichtigen. Denn diese Tests können Unternehmen helfen, einen fairen, zuverlässigeren und angenehmeren Einstellungsprozess für die Kandidat:innen zu gewährleisten.“

www.hoganassessments.eu


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