Olympische Strategien für die Karriere

Vom Siegertreppchen zur Beförderung

Sieger

Ein einziger Moment kann über Triumph oder Niederlage entscheiden – das gilt nicht nur bei den Olympischen Winterspielen, sondern auch im Berufsleben.

Die Beispiele von Lindsey Jacobellis, die 2006 wegen eines verfrühten Jubels Gold verlor, und Yuzuru Hanyu, der unter extremem Druck ein perfektes Programm zeigte, verdeutlichen: Vorbereitung, Persönlichkeit und Leistung unter Stress bestimmen den Ausgang. Hogan Assessments hat die Mechanismen olympischer Spitzenleistungen analysiert und drei Strategien abgeleitet, die auch im Berufsalltag entscheidend sein können.

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Gewissenhaftigkeit: Erfolg durch tägliche Beständigkeit

Olympiasiegerinnen und -sieger zeichnen sich nicht nur durch Talent aus, sondern vor allem durch Disziplin. Gewissenhaftigkeit – die Fähigkeit, organisiert, zuverlässig und selbstkontrolliert zu handeln – ist ein starker Prädiktor für langfristige Leistung, sowohl auf dem Eis als auch im Büro.

Menschen mit dieser Eigenschaft arbeiten qualitativ hochwertiger, halten Termine ein und schaffen Vertrauen. Es geht dabei nicht um kurzfristige Leistungsexplosionen, sondern um die konsequente Vorbereitung und Verlässlichkeit im Alltag. Wer täglich strukturiert und fokussiert arbeitet, erzielt unter Druck die besten Ergebnisse.

Fokus bewahren: Konzentration als Wettbewerbsvorteil

Ein Skirennläufer im Starthaus blendet die Welt aus und konzentriert sich auf den bevorstehenden Lauf. Dieser Fokus lässt sich laut Hogan Assessments auf das Berufsleben übertragen: Visualisierung, mentale Vorbereitung und gezielte Konzentration steigern die Leistung – gerade in Stresssituationen – erheblich.

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Fachkräfte können diese Technik nutzen, um bei Präsentationen, Verhandlungen oder wichtigen Meetings Nervosität zu reduzieren und zielgerichtet Bestleistungen abzurufen. Wer seine Stärken kennt und seine Stressreaktionen einschätzen kann, meistert Ablenkungen und bleibt in entscheidenden Momenten leistungsfähig.

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Konkurrenz und Kooperation: Die Balance finden

Die Olympischen Spiele zeigen ein Paradoxon: Athletinnen und Athleten konkurrieren intensiv, unterstützen sich aber gleichzeitig gegenseitig. Auch im Berufsleben ist dieser Spagat entscheidend. Wer lernt, wann Wettbewerb sinnvoll ist und wann Zusammenarbeit Vorteile bringt, steigert nicht nur die eigene Leistung, sondern auch die des Teams.

Unternehmen mit einer Kultur, die Kooperation fördert, erzielen nachweislich bessere Ergebnisse. Top-Fachkräfte erkennen den Moment für Eigeninitiative und den Zeitpunkt für Teamarbeit und schaffen so nachhaltigen Erfolg.

Langfristiger Erfolg entsteht aus Persönlichkeit und Resilienz

Karrieren, wie olympische Momente, werden selten durch einen einzigen Sieg definiert. Vielmehr zählen Widerstandsfähigkeit, Selbstwahrnehmung und kontinuierliche Leistung. Eddie „The Eagle“ Edwards belegte 1988 den letzten Platz im Skispringen, wurde aber dennoch zur Ikone, weil er seine Grenzen verstand und seine Stärken strategisch einsetzte.

Im Berufsleben bedeutet das: Wer sich selbst kennt, weiß, wie er unter Druck performt und wie andere ihn wahrnehmen, kann langfristig erfolgreich sein. Karrieren entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Erkenntnis, Entschlossenheit und einer Persönlichkeit, die auf Höchstleistung ausgerichtet ist.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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