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Einkaufswagen

Weihnachten nähert sich mit großen Schritten und damit auch die Hochphase des Online-Shopping. Um im Wettbewerb als zuverlässig von Kunden wahrgenommen zu werden, gibt es einiges zu beachten. In diesem Fakeshop können Online-Shop-Betreiber ihr Wissen testen.

Laut einer aktuellen Umfrage des Statistischen Bundesamtes gehen 71 Prozent der Internetnutzer gerne online auf Shoppingtour. Als Händler gilt es hier nicht nur durch besondere, saisonale Angebote auf sich aufmerksam zu machen. Auch in Sachen Seriosität müssen sich zertifizierte Anbieter von unlauteren Wettbewerben und schwarzen Schafen abzuheben. Doch kennen Shop-Betreiber wirklich alle Merkmale eines seriösen Online-Shops? Ab jetzt bietet Trusted Shops allen die Möglichkeit, ihr Wissen auf spielerische Art zu testen. Die Website bietet einen simulierten Fakeshop zum Lernen und ein Gewinnspiel zum Wissentest und mit der Chance auf Gewinne.

Um im Wettbewerb als Online-Shop-Betreiber als zuverlässig von Kunden wahrgenommen zu werden, gibt es einiges zu beachten. Worauf es dabei konkret ankommt, können Händler nun selbst testen und sich als Kunde durch einen eigens erstellen Fakeshop auf den Prüfstand stellen lassen. Unter shop-oder-flop.de können Händler wie Verbraucher ihr Wissen testen und in Form eines Gewinnspiels zeigen, ob sie die Merkmale eines vertrauenswürdigen Online-Shops erkannt hätten.

Dr. Carsten Föhlisch erklärt die Spielregeln: „Wir haben einen ganz normalen Webshop nachgestellt, in dem wir allerdings einige Hürden eingebaut haben. Zeigen die Teilnehmer anhand von sechs Fragen, an welchen Merkmalen man die Seriosität eines Online-Shops erkennt, können sie beispielsweise ein neues iPhone gewinnen.“ Diese Chance bietet sich allen Teilnehmenden bis einschließlich 5. Dezember 2018.

Anhand dieser Kriterien können Händler prüfen, ob sie sich mit ihrem Online-Shop für Verbraucher auf den ersten Blick als seriöser und damit vertrauenswürdiger Anbieter auszeichnen:

1. Gut erkennbare Anbieterkennzeichnung

Verkäufer sollten sofort und eindeutig identifiziert werden können. Sind die entsprechenden Angaben nur schwer oder gar nicht auffindbar, wirkt das unseriös.

2. Ungenügender Datenschutz

Sind die Aussagen zum Datenschutz lückenhaft oder fehlen sie ganz, misstrauen Kunden zurecht der Sicherheit ihrer Daten.

3. Uneindeutige Preisangaben sowie Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie

Sämtliche Preisangaben sollten klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer bereits enthalten ist und welche Versandkosten inklusive eventueller Zuschläge entstehen. Werden die Versandkosten nicht genannt oder ist deren Bedeutung unklar, wirkt dies unseriös. Eine Zahlung per Vorkasse sollte durch einen Käuferschutz abgesichert sein.

4. Offen gehaltene Lieferfrist

Kann ein Produkt nicht sofort geliefert werden, muss die längere Lieferzeit direkt beim Produkt genannt sein.

5. Unsichere Datenübertragung

Seriöse Händler stellen eine verschlüsselte Übertragung der Daten sicher, damit diese nicht abgefangen und missbraucht werden können und Kunden nicht gegen die Bedingungen ihrer Bank verstoßen. Das Schloss-Symbol im Browser zeigt an, dass die Übertragung verschlüsselt ist.

6. Unrechtmäßige Beschränkung des Widerrufs

Bis auf wenige Ausnahmen können erworbene Waren innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden.

7. Tückisches im Kleingedruckten des Widerrufs

Verbraucherunfreundlich und gesetzlich verboten: Händler dürfen nicht versuchen über ihre AGB-Klauseln Kunden unangemessen zu benachteiligen. Aussagen wie „Versand auf Gefahr des Käufers“ oder „Transportschäden müssen sofort gemeldet werden“ sind unzulässig und unwirksam.

8. Zertifizierung durch das Trusted Shops Gütesiegel

Beim Klick auf das Siegel muss sich ein neues Fenster öffnen, das sogenannte Zertifikat. Dort erfahren Verbraucher den Status des Siegels. Händler müssen darauf achten, dass die URL („Internetadresse“), welche im Zertifikat angegeben ist, auch mit der des Shops übereinstimmt. Trusted Shops berät Händler in der richtigen Implementierung des Zertifikats. 

business.trustedshops.de
 

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