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Black Friday

Black Friday verlief dieses Jahr anders als erwartet, und zwar weltweit. Der Gesamtvolumen der Online-Bestellungen am letzten Freitag im November war etwas niedriger als im Vorjahr; der Zeitraum für Sonderangebote verlängerte sich von einigen Tagen auf einige Wochen.

Nach Berechnungen von Admitad Affiliate gaben Verbraucher in diesem Jahr Geld für Beauty und Fashion aus. Umsatz in den Bereichen Spiele und Hotelbuchungen stieg wesentlich im Vergleich zu 2020.

In Deutschland hat sich die Zahl der online Bestellungen um 17% und Bestellmenge um 21%  am Black Friday im Vergleich zum Tag davor erhöht, so die Auswertungen von Admitad Affiliate Netzwerk.  Der durchschnittliche Bestellwert (AOV) kletterte am Freitag auf etwa 48 US-Dollar (+4% zum Vortag); mehr als die Hälfte des Umsatzes stammte von online Marktplätzen.

Die folgenden Kategorien erwiesen sich bei Verbraucher in Deutschland als besonders populär:

  • 28% - Beauty & Health
  • 12% - Kredite
  • 12% - Fashion (Kleidung & Accessories)
  • 11% - Hotelreservierungen


Folgende Marktsegmente haben in diesem Jahr deutlich gepunktet im Vergleich zu 2020:

  • Spielen, PC Konsole + 286%
  • Hotel + 200%
  • Sportartikel  +100%

Während am 11. November (Singles Day) Haushaltswaren und Möbeln zu den am meist bestellten Waren gehörten, schaffte diese Kategorie nicht einmal unter Top 10 am Black Friday. Eine andere Kategorie - Finanzdienstleistungen - rückte in den Vordergrund, durchschnittliche Bestellungen wuchsen deutlich - von 18 US-Dollar am Singles Day auf 48 US-Dollar am vergangenen Freitag/ Black Friday.

Traffic-Quellen

Ein erheblicher Teil der Nutzer (29,7%) entschied sich für den Kauf auf Empfehlung von Online-Medien und Internet-Blogs. Weitere 26,8 % folgten den lukrativen Cashback-Angeboten. 14,3% des Umsatzes wurden mit kontextbezogener Werbung erzielt, gefolgt von Showcase-Sites (6,7%) und Facebook (4,7%). Gleichzeitig stiegen die Einnahmen deutscher Advertiser am Black Friday um + 48 % im Vergleich zum Tag davor.

Auch wenn man mittlerweile von der Black Week spricht, sind viele Verbraucher immer noch an einem Tag aktiv auf der Schnäppchenjagd im Internet, nämlich an dem Black Friday – was sich in den stärksten Umsatzzahlen der gesamten Woche bemerkbar macht. Bleiben die Umsätze kontinuierlich gleich während der gesamten Woche, steigen diese sich am Freitag um das vier- bis zehnfache für manche Händler. Ob man Weihnachten im kleinen oder größeren Kreis feiert, Geschenke müssen besorgt werden. Deutschland hat bereits am Black Friday zugeschlagen.

www.admitad.com/de


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