Die Verwaltung der Zukunft ist digital und agil – selbst in Deutschland

An der Digitalisierung führt kein Weg mehr vorbei, sondern mitten hindurch. Das hat die aktuelle Bundesregierung begriffen und setzt auf eine digitale und agile Verwaltung. Beispiele aus Österreich zeigen, wie ein Spezialist für industrielle digitale Transformation hier gezielt unter die Arme greifen kann.

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Die aktuelle Bundesregierung hat sich hohe Ziele gesetzt: Unter anderem eine digitale und agile Verwaltung. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, an welchen Stellen die Digitalisierung in Deutschland hinterherhängt. Plötzlich waren Distanzunterricht, Kontaktnachverfolgung und digitaler Impfpass gefragt und haben den enormen Entwicklungsbedarf in öffentlichen Einrichtungen aufgezeigt. „Moderner Staat und Demokratie” – unter dieser Überschrift in ihrer Agenda will die Bundesregierung die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung voranbringen. So sollen interdisziplinäre und agile Projektteams Silos überwinden und moderne Strukturen ressort- und behördenübergreifend etablieren. Bringen Einrichtungen Eigeninitiative und Mut in die Verfolgung dieser Ziele ein, werden sie dafür belohnt.

Mit Multiclouds zur agilen Verwaltung von morgen

Umgesetzt wird die geplante Verwaltungsdigitalisierung mithilfe von Cloud- und Multicloudstrategien. Um die digitale Souveränität der deutschen Institutionen zu stärken, sind zahlreiche Maßnahmen geplant: Eine davon ist die bereits verabschiedete Verwaltungscloud-Strategie im föderalen Ansatz, die als Grundlage zur Schaffung von Standards und offener Schnittstellen dient. Mit diesen sollen bestehende föderale Cloud-Lösungen modular gestaltbar und die Cloud-übergreifende Nutzung von Applikationen möglich werden.

Zukunftsfähigkeit ist hier ein wichtiges Stichwort, denn diese soll durch geplante Open-Source-Anwendungen ermöglicht werden. Darüber hinaus wird eine Unabhängigkeit von Technologieanbietern angestrebt. Die IT-Infrastruktur soll skalierbar und einfach wiederverwendbar sein. Die geplante Standardisierung der föderalen Cloud-Lösungen soll eine Vernetzung der Systeme ermöglichen und die zentralen Bereiche der Cloud-Architekturschichten von Entwicklung über Inbetriebnahme bis zum Betrieb von Anwendungen beinhalten.

GAIA-X: Die europäische Cloud kommt

Unter dem Namen Gaia-X läuft das Projekt mit Stakeholdern aus der Wirtschaft und Politik, mit dem Ziel, Cloud- und Dateninfrastrukturen auf europäischer Ebene voranzubringen. Aus diesem Grund fordert der Digitalverband Bitkom, dass die im internationalen Umfeld nachteiligen Rahmenbedingungen für digitale Infrastrukturen verbessert werden und sowohl für die Privatwirtschaft als auch für die öffentliche Hand ein Ökosystem entsteht, in dem hybride IT-Architekturen modular und souverän beherrscht werden können. Besonders wichtig sei dies zur Schaffung skalierender digitaler Geschäftsmodelle, insbesondere im industriellen B2B-Kontext in Deutschland und Europa.

Für Deutschland sind von der Regierung konkret fünf Bereiche definiert, die standardisiert und einheitlich geregelt sein sollen: Einheitliche Plattformen, Prozesse und Architekturvorgaben für die Anwendungsentwicklung. Zudem soll es Standards bei der Anwendungsbereitstellung geben, standardisierte Verwaltungsumgebungen für die Versionierung von Anwendungscode, einen standardisierten Infrastrukturdienst sowie technologischen Stack und nicht zuletzt harmonisierte Betriebsstandards und -modelle.

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Cloudflight hilft bei der Digitalisierung von Verwaltungsstrukturen

Auch Cloudflight setzt auf Open-Source-Technologien und bringt langjährige Erfahrung in diesem Bereich mit. „Der große Vorteil der von uns entwickelten Lösungen ist, dass sie sich vollständig in bestehende Systeme und Softwarelandschaften integrieren lassen“, erklärt Jörn Petereit, COO von Cloudflight und Mitglied des Hauptvorstandes des Bitkom e.V.. Seit 2014 arbeiten die agilen Projektteams gemeinsam mit dem Bundesrechnungshof daran, das österreichische Justizministerium durch ein ergonomisches Zusammenspiel aller juristischen Anwendungen zukunftssicher zu machen. Bereits heute verfügt die Behörde über eine einheitliche Benutzeroberfläche, in der alle Systeme zusammenlaufen und auf deren Basis zahlreiche analoge Prozessschritte digitalisiert werden konnten.

Zeit gewinnen: Automatisierung in deutsche Behörden bringen

Auch die Mitarbeitenden der österreichischen Sozialversicherungen profitieren von der Zusammenarbeit mit Cloudflight. Picklist etwa ist eine von Cloudflight entwickelte Software-as-a-Service-Lösung zur automatisierten Dokumentenverarbeitung – ein System, das sich vollständig in bestehende Softwarelandschaften integrieren lässt und die gesamte Vorverarbeitung von Dokumenten übernimmt. Die Mitarbeitenden der Versicherung haben dadurch wichtige Kapazitäten frei, um sich geschäftsrelevanteren Tätigkeiten zu widmen. Auch in der deutschen Verwaltung ließe sich Picklist problemlos in bestehende Systeme integrieren und zur Digitalisierung der Dokumentenbearbeitung einsetzen. Das würde eine Zeitersparnis um 90 Prozent pro Anwendungsfall ermöglichen.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass das Know-how, das die agilen Projektteams von Cloudflight in Österreich gemeinsam mit verschiedenen Akteuren des öffentlichen Sektors, dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und dem Bundesministerium für Justiz (BMJ) unter Beweis gestellt haben, sich problemlos auch in deutsche Behörden bringen lässt.

www.cloudflight.io

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