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Digitalisierung

Equinix, Inc., das globale Unternehmen für digitale Infrastruktur, hat die Ergebnisse seiner jährlichen internationalen Umfrage bekanntgegeben. Die Umfrageergebnisse zeigen, wie IT-Entscheider die wichtigsten globalen Technologietrends einschätzen und wie sich die COVID-19-Pandemie auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur auswirkt.

Für die Umfrage wurden 2.600 IT-Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Unternehmen in 26 Ländern der Regionen Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik und EMEA befragt – darunter auch Deutschland. Aus der Umfrage geht hervor: 

  • 48 % (51 % weltweit) der Unternehmen in Deutschland haben ihre IT-Infrastruktur umgestaltet, um den neuen Anforderungen an Fernarbeit und hybriden Arbeitsplätzen gerecht zu werden. Dabei wurden auch höhere IT-Budgets bereitgestellt, um die digitale Transformation zu beschleunigen.
  • 55 % (64 % weltweit) der IT-Entscheider sind der Auffassung, dass sich Arbeitsmodelle und Arbeitsorte der Menschen in ihrem Unternehmen langfristig verändern.
  • Nahezu die Hälfte (47 %) der Unternehmen in Deutschland beabsichtigt trotz der anhaltenden Beeinträchtigungen aufgrund von COVID-19 weiterhin, in neue Regionen, Länder oder Märkte zu expandieren. Weltweit trifft dies auf mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen zu (57 %).

Digitale Transformation in der Zeit nach der Pandemie

Die Digitalisierung sowie Investitionen von Unternehmen in ihre digitale Infrastruktur haben als Folge von COVID-19 zugenommen. 47 % der weltweit befragten IT-Entscheider gaben an, dass sie ihre Pläne für die digitale Transformation aufgrund der Pandemie beschleunigt haben, während in Deutschland mehr als ein Drittel der digitalen Unternehmen (41 %) diese Anpassungen vorgenommen hat. Gleichzeitig gaben über 40 % (42 % weltweit und 44 % in Deutschland) an, ihre Budgets aufgestockt zu haben, um dem rasanten Anstieg der digitalen Anforderungen gerecht zu werden.

Auch die IT-Strategien wurden grundlegend überarbeitet, um die mit der Pandemie einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen. Weltweit gaben sechs von zehn Unternehmen an, ihre IT-Strategie im Zuge von COVID-19 angepasst zu haben, während 58 % sagten, in Technologien investieren zu wollen, um in der Zeit nach COVID-19 agiler zu sein. In Deutschland gab nahezu die Hälfte der befragten IT-Entscheider an, aufgrund von COVID-19 sowohl ihre IT-Strategie überdacht zu haben (48 %) als auch höhere IT-Investitionen tätigen zu wollen (46 %).

Was die wichtigsten Prioritäten für die digitale Strategie ihres Unternehmens betrifft, sahen vier von fünf Befragten (80 % weltweit, 78 % in Deutschland) die Digitalisierung ihrer IT-Infrastruktur als oberste Priorität an. Dabei sehen 57 % (46 % in Deutschland) Interconnection als einen wesentlichen Faktor für die digitale Transformation. Während diese Einschätzung weltweit um 9 % über dem Vorjahresergebnis liegt, ist die Bedeutung, die IT-Infrastruktur zu digitalisieren in Deutschland sogar um 21 % angestiegen. Insgesamt werden in Deutschland die meisten bewährten IT-Strategien in diesem Jahr von deutlich mehr IT-Entscheidern priorisiert als im letzten Jahr.

Insgesamt weniger Sorge, die Pandemie könnte Expansionspläne der Unternehmen ausbremsen

  • Nach Aussage der befragten Entscheider planen 57 % der Unternehmen (47 % in Deutschland) weiterhin, in neue Regionen, Länder oder Märkte zu expandieren.
  • Von diesen 57 % haben fast zwei Drittel (63 %) vor, diese Expansion auf virtuellem Weg zu erreichen, anstatt in physische IT-Infrastrukturen vor Ort zu investieren. Dies deckt sich mit den Erkenntnissen aus Deutschland: 62 % der Entscheider, deren Unternehmen expandieren, setzen dafür auf virtuelle Verbindungen, anstatt in physische IT-Infrastruktur zu investieren.

Mit Interconnection zum Erfolg

  • 58 % der IT-Führungskräfte weltweit und knapp die Hälfte in Deutschland (49 %) sind der Ansicht, dass Interconnection – also der direkte und private Austausch von Daten zwischen Unternehmen – wesentlich ist, um die mit COVID-19 einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen.
  • Der Anteil unter den Befragten, die Interconnection als maßgeblich für das Überleben ihres Unternehmens einschätzen, stieg zudem auf 50 %, im Vergleich zu 45 % im letzten Jahr. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 33 %. Allerdings sind heute im Vergleich zum letzten Jahr mehr IT-Entscheider in Deutschland der Ansicht, dass Interconnection die digitale Transformation wesentlich erleichtert (Anstieg von 39 % auf 46 %).h

www.equinix.de

 


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