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Treppe

Rund drei Viertel der Unternehmen sehen die Digitale Transformation positiv, gehen die Digitalisierung eigener Geschäftsprozesse aktiv an und haben sie in der Unternehmensstrategie verankert. Diese Befragungsergebnisse meldete Bitkom. Doch was ist während der Umsetzung zu beachten?

In welchen Schritten sollte man vorgehen und wie erreicht man messbare Ergebnisse? Die Experten von MQ result consulting geben in diesem Beitrag Tipps aus der Erfahrung ihrer Beratungspraxis.

Im Vorfeld der Hannover Messe Industrie 2018 hat der Digitalverband Bitkom eine repräsentative Befragung unter 553 Industrieunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt. Danach nutzen oder planen 71 Prozent der Unternehmen Anwendungen der Industrie 4.0. Nach einer anderen Trendstudie von TCS und Bitkom Research haben inzwischen drei Viertel von 905 befragten Unternehmen die Digitalisierung strategisch verankert. Rund die Hälfte der Unternehmen spürt bereits sehr große oder große Auswirkungen, gestaffelt nach den betroffenen Unternehmensbereichen. Doch wie schaffen es Unternehmen, die Herausforderungen neuer Technologien, digitaler Trends und damit verbundener disruptiver Effekte aktiv und geplant in Angriff zu nehmen, anstatt sich von der Digitalisierung überrollen zu lassen?

Die bundesweit aktiven Experten von MQ result consulting beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Auswahl und Einführung von Unternehmenssoftware. Sie unterstützen Ihre Kunden als unabhängige Berater auf den verschiedenen Ebenen von IT-Projekten, vom strategischen Lenkungsausschuss über die Auswahl- und Einführungsunterstützung bis zur konkreten Projektarbeit. In mehr als 250 Projekten in Industrie und Handel haben sie Erfahrungen gesammelt, die zu einem eigenen Beratungsmodell für Digitalisierungsprojekte geführt haben. Sie empfehlen eine in drei Schritte gegliederte Vorgehensweise.

Digitalisierungsstrategie

Bild 1: Digitalisierungsstrategie

1. Bestandsaufnahme

Die fortschreitende Digitalisierung soll zu disruptiven Entwicklungen führen, die neue Geschäftsmodelle hervorbringen wird. Dazu tragen innovative Technologien wie Online-Plattformen, Big Data Analytics, maschinelles Lernen und das Internet of Things (IoT) sicher ebenso bei, wie zahlreiche vorhandene Komponenten. Die Automatisierungstechnik in der Fertigung, die technischen Anwendungen in der Produktentwicklung oder auch Office-Programme und zentrale Unternehmenssoftware wie ERP haben sich flächendeckend durchgesetzt. Um den Stellenwert vorhandener Komponenten für eine Digitalisierungsstrategie zu bestimmen, empfiehlt sich als Bestandsaufnahme die Erstellung einer „Digitalisierungslandkarte“ des Unternehmens. Sie beruht auf einem Digitalisierungs-Check mit standardisierten und automatisierten Checklisten, die wissenschaftlich erarbeitet und in der Praxis getestet wurden. Die Verantwortlichen verschiedener Unternehmensbereiche erhalten detaillierte Fragen zur eingesetzten Software, den Schnittstellen und der Durchgängigkeit ihrer Hauptprozesse. Daraus erstellen die erfahrenen MQ-Berater eine übersichtliche „Digitalisierungslandkarte“ des Unternehmens. Sie bildet den erreichten Digitalisierungsgrad aller Hauptprozesse der Unternehmensbereiche übersichtlich ab.


Fördermittel ausschöpfen!

Mit dem Förderprogramm „go-digital“ will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft die digitale Transformation ihrer Geschäftsprozesse erleichtern. Um diese bei der Abwicklung zu entlasten, übernehmen autorisierte Beratungsunternehmen die Antragstellung, Beratung, Abrechnung und Prüfung von Verwendungsnachweisen. MQ result consulting wurde für das Modul „Digitale Geschäftsprozesse“ autorisiert und öffnet den Kunden damit den Weg zu Fördermitteln in Verbindung mit wirksamen Beratungsleistungen.


Die Digitalisierungslandkarte zeigt die eingesetzte Software, den Abdeckungsgrad pro Hauptprozess und die System-Heterogenität durch Anzahl, Füllstand und Farben von Rechteckflächen. Ein- und ausgehende Schnittstellen, manuelle Übergaben und Integrationsmängel werden ebenso ersichtlich, wie Bereiche mit geringer Software-Unterstützung. Die aussagekräftige Visualisierung des Status quo lässt sich zur Dokumentation der eingesetzten Software und Beurteilung ihres Integrationsgrades nutzen. Sie deckt Mängel in der IT-Abdeckung und ineffiziente Schnittstellen auf. Sie lässt sich als Grundlage zur realistischen Zieldefinition und als Ausgangsbasis für Digitalisierungsstrategien verwenden. Durch die übersichtliche Visualisierung des erreichten Digitalisierungsgrades eignet sie sich als Präsentationsgrundlage für Projektgruppen oder die Unternehmensführung.

Digitalisierungslandkarte

Bild 2: Digitalisierungslandkarte: Übersichtlich und detailreich wird der Digitalisierungsgrad eines Unternehmens visualisiert. (Bildrechte: MQ result consulting AG)

2. Gemeinsame Strategiedefinition

Ist Digitalisierung Chefsache? Laut der zitierten Trendstudie TSC/Bitkom betrachten 42 Prozent der Befragten den Vorstand oder die Geschäftsführung, 86 Prozent den CIO und die IT-Abteilung als Treiber digitaler Innovationen. Dabei verlagert sich die Verantwortung tendenziell zu letzteren. Auf jeden Fall benötigen Digitalisierungsprojekte den Rückhalt der Geschäftsleitung und eine gemeinsam, bereichsübergreifende Strategie. Nach der oben erwähnten Bitkom-Studie gehen 97 Prozent der Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 strategisch vor. Doch die Ansätze reichen unterschiedlich weit: Lediglich 55 Prozent haben eine Digitalstrategie für das Gesamtunternehmen, 42 Prozent nur für einzelne Bereiche.

Damit Teilbereichsstrategien auf ein gemeinsames Digitalisierungsziel des Unternehmens ausgerichtet werden können, empfehlen die Experten von MQ result consulting einen gut vorbereiteten Workshop mit der obersten Führungsebene. Nach einer Einführung mit eingängigen Digitalisierungsbeispielen werden die Digitalisierungstrends in der jeweiligen Branche des Unternehmens herausgearbeitet. Gruppenarbeiten, Round-Table Gespräche und die im Vorfeld erstellte Digitalisierungslandkarte folgen zur Bestimmung der Ausgangslage. Vorarbeiten der Teilnehmer hinsichtlich Nutzenerwartungen und Digitalisierungstrends werden vorgestellt und diskutiert, um auf dieser gemeinsamen Basis die Digitalisierungsziele des Unternehmens zu formulieren.

3. Nutzenorientierte Umsetzung: Potenzialanalyse

Doch in welchen Schritten lässt sich die Digitalstrategie umsetzen? Gemäß der Studie TSC/Bitkom wird Cloud Computing bereits von 77 Prozent der Befragten eingesetzt, gefolgt von Big Data Analytics mit 72 Prozent. In der Industrie beschäftigen sich 46 Prozent der Befragten mit dem Internet der Dinge. Nach der Bitkom-Studie sind bereits 24 Prozent der Maschinen und Anlagen mit dem Internet verbunden. Sie generieren Daten und geben über Sensoren wichtige Hinweise zu Produktivität, Wartung und Qualität. Bereits 49 Prozent der Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nutzen heute Industrie-4.0-Anwendungen. Doch wo sollen Unternehmen mit der Umsetzung ihrer Digitalstrategie beginnen?

Nach Auffassung von MQ result consulting sollte diese Frage nutzenorientiert beantwortet werden. Beginnen sollte man dort, wo sich die größten Rationalisierungseffekte einstellen. Deshalb empfehlen die Berater als dritten Schritt eine Potenzialanalyse der wichtigsten Unternehmensprozesse – unter besonderer Berücksichtigung des ERP-Systems, das als führende Unternehmenssoftware das Rückgrat der Digitalisierung darstellt. Bei dieser Überprüfung der Hauptprozesse geht es darum, den mangelnden oder zusätzlichen Nutzen systematisch aufzuzeigen und zu beschreiben. Anschließend werden die aufgefundenen Potenziale nach Aufwand, Nutzen, und Umsetzungszeitpunkt bewertet. Daraus ergeben sich konkrete Handlungsempfehlungen für Zeitpunkte und Reihenfolge der Umsetzung. Jedes erreichte Etappenziel bringt neuen Schwung in den Digitalisierungsprozess – damit das Unternehmen zu den Gewinnern der Digitalisierung gehört.

Prof. Dr. Reiner MartinProf. Dr. Reiner Martin, Aufsichtsratsvorsitzender der MQ result consulting AG

www.mqresult.de

 

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