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Halbleiter - Chip

Komplexe und vielfältige Workloads treffen auf ein agiles Geschäftsumfeld. Dabei im Fokus: Die richtige Workstation für die Umsetzung der Ziele von Nutzern und Unternehmen. 

Rechenintensive Workloads sind unternehmenskritisch und werden immer vielfältiger. Dies kann den Auswahlprozess für Workstations erschweren. Oftmals sind Workloads mit differenzierten Leistungsanforderungen verbunden. Außerdem liegt die Herausforderung darin, eine einzige, unternehmensweite Leistungsbasis festzulegen.

Darüber hinaus wirkt sich die Vielfalt der Workloads auf den Aktualisierungsprozess aus. Käufer legen den Fokus auf eine singuläre Workstation-Plattform, die die ISV-Workloads im gesamten Unternehmen unterstützt. Die robusten Anforderungen der heutigen Anwendungen lassen wenig Spielraum für Fehler. Veraltete Hardware ist nicht mehr tragfähig.

Die Herausforderung: Erfüllung der Leistungsanforderungen

Aus diesem Grund verfolgen Unternehmen der Halbleiterindustrie das Ziel, die Möglichkeiten der Workstation-Leistung durch die Entwicklung von Hochleistungs-Prozessoren kontinuierlich zu erweitern. Das Erzielen von erheblichen Leistungssteigerungen hat unmittelbare, weitreichende Auswirkungen auf die Art und Weise, wie ein Unternehmen hinsichtlich seiner Leistung und effektiver Kollaboration performt. Branchenübergreifend haben Abteilungen unterschiedliche, oft differenzierte bzw. konträre Anforderungen an ihr IT-Equipment, um effektiv, innovativ und produktiv zu arbeiten und die Anforderung und Aufgaben bestmöglich umzusetzen: 

  • Architektur- und Ingenieurteams benötigen neben herkömmlichen Office-Funktionen Möglichkeiten für 3D-Modellierung, Rendering und sogar VR. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Light-Thread- und Multi-Thread-Aufgaben, die große Mengen an Speicher beanspruchen.

  • Konstruktions- und Fertigungsteams nutzen neue Verfahren wie generatives Design und setzen gleichzeitig 3D-Modellierung und Simulation ein. Auch hier handelt es sich um eine Kombination aus leicht durchzuführenden Konstruktionsaufgaben und Multithreading-Prozessen. Einige dieser Aufgaben sind auch von der Speicherkapazität und -bandbreite abhängig.

  • Mitarbeiter in der Medien- und Unterhaltungsbranche benötigen mehr Cores für Rendering, Look-Entwicklung und Postproduktion. Sie setzen auf Prozessoren mit höherer Frequenz, die bessere Bildwiederholraten für die szenische Interaktion und die Bewertung von Animationen ermöglichen.

  • Software- und Wissenschaftsteams brauchen mehr Cores, um langwierige Kompilierungsprozesse zu beschleunigen. Darüber hinaus ist in der Arbeit von Datenwissenschaftlern die Erweiterbarkeit der Plattform zur Unterstützung großer Multi-GPU-Konfigurationen gefragt, die sich positiv auf die Workloads auswirken. 

Unterschiedliche Workloads mit jeweils eigenen Leistungsanforderungen erfordern individuelle Konfigurationen, die für die Lösung spezifischer Datenverarbeitungsengpässe optimiert sind.

Dabei geht es nicht nur um die Anzahl der Prozessorkerne oder die Taktrate. Fragen der Verwaltbarkeit und Sicherheit sind von entscheidender Bedeutung. Dies kommt insbesondere bei einer dezentral aufgestellten Belegschaft zum Tragen. Hier im Fokus: anspruchsvolle, kostenintensive Workloads, bei denen die Ausfallsicherheit absolut entscheidend ist. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind Unternehmen angehalten, ihre Workstation-Plattform zu aktualisieren. Innovative Workstations helfen bei leistungsintensiven Workloads. Dabei lässt sich als Richtlinie für die Bewältigung der Workloads feststellen, dass eine Workstation, die im Jahr 2021 eingeführt wird, einen exponentiellen Fortschritt darstellt. Und das selbst im Vergleich zu Geräten der vergangenen Generation, die nur wenige Jahre alt sind. Zu den Vorteilen von Hochleistungs-Prozessoren, die innovative, mehrschichte Workloads möglich machen, zählen: 

  • Beschleunigte Single-Thread-Performance

Beim Vergleich der Single-Thread-Performance ist die Frequenz  der Taktfrequenz entscheidend. Sie stellt zwar nicht den vollständigen Maßstab für die Leistungsfähigkeit einer CPU dar. Allerdings zahlt eine höhere Frequenz auf die schnellere Verarbeitung von Aufgaben ein, auf die keine Parallelisierung angewendet werden können. Dies ist beispielsweise häufig bei 3D-Modellierungs- und Design-Tools der Fall. Das Resultat einer höheren Frequenz: höhere Bildraten in Anwendungs-Viewports und immersive VR. Zudem können Konstrukteure eine Konstruktion schneller umgestalten und neu aufsetzen, was wiederum ein verbessertes Erlebnis für den Endbenutzer bedeutet. 

  • Leistungssteigerung durch Multi-Threading

Aktuelle Workstation-Prozessoren erweitern auch die Grenzen für Multi-Core-HyperThread-Workloads und schaffen so die Möglichkeit für die Realisierung innovativer Ideen. Mehr Prozessorkerne für Aufgaben wie Look-Entwicklung, finales Rendering, VFX-Simulation, generatives Design oder Toolpath-Optimierung resultieren nicht nur in mehr Iterationen, sondern auch in schnelleren Ergebnissen.

  • Robuste Erweiterbarkeit und Individualisierung

Die Leistung professioneller Softwareanwendungen wird häufig von anderen wichtigen Workstation-Komponenten beeinflusst. Neben der Taktfrequenz spielen die Anzahl an Prozessorkernen und die Speicherkapazität eine grundlegende Rolle. Auch die Anzahl der PCIe Lanes wirkt sich auf die Workstation Performance aus. Der Performance-Gewinn: eine Vielzahl von erweiterten Konfigurationen zur Unterstützung von mehreren GPUs, Hochgeschwindigkeitsspeichern und anderen PCIe-Add-in-Geräten. Das Gesamtresultat ermöglicht so eine Workstation, die exakt auf spezifische Anwendungen und Arbeitsabläufe abgestimmt ist. 

  • Mehr Speicherbandbreite

Umfangreiche und komplexe Arbeitsabläufe resultieren in steigenden Anforderungen an den Arbeitsspeicher. Die Leistung vieler professioneller Anwendungen ist an die Kapazität und Bandbreite des Arbeitsspeichers der Workstation gebunden und kann dementsprechend variieren. Große Systemspeicher von mehreren Terabytes erweisen sich bei der Arbeit mit großen Datensätzen sehr nützlich. Mithilfe dieser werden große Informationsmengen schnell an die jeweilige CPU zur Verarbeitung weitergeleitet. 

  • Erweiterte Sicherheits- und Steuerungsfunktionen

Heutige Workstations müssen für den professionellen Einsatz angepasst werden. Diese Optimierung beinhaltet sowohl die Möglichkeiten der dezentralisierten Zusammenarbeit und der zentralisierten/vereinfachten IT-Verwaltung als auch die Gewährleistung einer höheren Datensicherheit als je zuvor. Dies sollte insbesondere dort der Fall sein, wo wertvolles geistiges Eigentum geschaffen oder genutzt wird. Besonders effektiv: Moderne Cutting-Edge Remote Management- und Security-Tools, die gut in andere IT-Maßnahmen integrierbar sind. 

Eine moderne Workstation-Plattform:  Ein großer Schritt für den Fortschritt

Eine moderne Workstation-Plattform schafft die Grundlage dafür, dass innovatives Potential und Know-how bestmöglich und passgenau für die jeweilen Anforderungen entfaltet und umgesetzt werden kann. Dies führt dazu, dass Probleme schneller gelöst und Produkte schneller entwickelt werden können. Das Ergebnis: Geschwindigkeit und Effizienz werden zu einem beständigen Wettbewerbsvorteil.

  • Schnellere Single- und Multi-Thread-Leistung dank höherer Taktfrequenz und hoher Kernanzahl

  • Unterstützung für Speicher mit hoher Bandbreite und Kapazität. Dies ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei der Bewältigung größerer Projekte und Datensätze, die große Speicherbandbreite benötigen

  • Umsetzung von Workloads mit mehrschichtigen Anforderungen, die eine durch Erweiterbarkeit und Flexibilität präzise konfigurierte Workstation fordern

  • Fortschrittliche Management- und Sicherheitsfunktionen, die die Zuverlässigkeit und Informationssicherheit erhöhen und gleichzeitig zur Senkung der IT-Kosten beitragen

 

www.amd.com/de


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