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Edge Computing

Ein neues Research Paper von IDC und Limelight Networks zeigt die Notwendigkeit auf, digitale Inhalte auf die Datenverarbeitung am Netzwerkrand vorzubereiten. So haben Unternehmen die Möglichkeit ihre Netzwerkressourcen agil zu nutzen. 

Bis 2022 wird eine 40-prozentige Zunahme des Edge-Einsatzes von Netzwerkressourcen prognostiziert, so das Research Paper "Outlook for Edge Services" von IDC und Limelight Networks. Bis zum nächsten Jahr werden 60 Prozent aller Netzwerkressourcen an entfernten Edge- oder Service-Provider-Standorten bereitgestellt. Das ermöglicht es Unternehmen, die Agilität ihrer Netzwerkressourcen optimal zu nutzen. Dabei waren es im Jahr 2020 lediglich 20 Prozent. Die Hälfte der neuen IT-Infrastrukturen in Unternehmen werden bis 2023 am Edge und nicht mehr in den Rechenzentren der Unternehmen bereitgestellt werden. 

Der Bericht unterstreicht den Trend, dass die Verarbeitung von Inhalten zunehmend an den Edge verlagert wird. Dadurch können Unternehmen qualitativ hochwertige Videoerlebnisse mit minimaler Pufferung und bei gleichzeitiger Kostenreduzierung bieten. Von den befragten Branchenexperten sehen 73 Prozent die vermehrte Verwendung von Edge-Infrastrukturen als eine strategische Investition an. 17 Prozent betonen sogar, es sei erforderlich für den Geschäftsbetrieb. Weitere Vorteile aus Augen der Branchenexperten zusammengefasst:

  • 45 Prozent glauben, dass Edge die Produktivität oder Effizienz steigern wird.
  • 44 Prozent erwarten eine Erhöhung der Sicherheit und Compliance.
  • 42 Prozent sind der Meinung, dass Edge eine schnellere Entscheidungsfindung ermöglicht.
  • 40 Prozent nehmen an, dass Edge die Kundenbeziehungen oder das Kundenerlebnis verbessern wird.

"In den letzten Jahren haben wir Fortschritte sowohl bei der Bandbreite der Edge-Services als auch bei deren Einsatz in Content- und Enterprise-Workflows beobachtet. Im Jahr 2021 können wir davon ausgehen, dass die Vielfalt und der Umfang der Möglichkeiten durch Edge zunehmen werden. Dies wird Unternehmen dabei helfen, die hohen Erwartungen der Endnutzer zu erfüllen, wenn es um den Zugriff und den Konsum von Inhalten geht“, sagt Steve Miller-Jones, VP of Strategy, Industry & Partnership bei Limelight Networks. 

„Der Netzwerkrand ermöglicht die Kontrolle von Daten auf dem Weg zu Endnutzern und Geräten sowie die des Datenflusses durch diese Geräte. Denn die Verarbeitung von großen Datenmengen in der Cloud ist teuer und kann zu erheblichen Latenzen führen. Aus diesem Grund wird der Netzwerkrand in Zukunft mehr und mehr für die Datenverarbeitung genutzt werden. Es ermöglicht den Zugriff auf mehrere Rechenstandorte in der Nähe von Endnutzern sowie deren Geräte. Latenzen werden automatisch verringert, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. So entsteht eine bessere Performance der Inhalte auf eine kosteneffiziente Weise mit zeitgleicher Sicherheit und Skalierungsmöglichkeiten.“

Weitere Informationen:

Der Bericht "2021 Outlook for Edge Services" kann hier heruntergeladen werden.

de.limelight.com
 


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