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Mann auf Dach mit Laptop

In letzter Zeit dreht sich die Diskussion immer öfter um Edge Computing. Seinen Namen erhielt die Technologie, weil es eine dezentrale Datenverarbeitung am Rande eines Netzwerkes durchführt. Das unterscheidet es vom Cloud Computing, das seine Aufgaben gesammelt in meist externen Rechenzentren durchführt.

Jedoch sind Edge Computing und Cloud Computing keine Rivalen, sondern können sich je nach Anwendungsfall gut ergänzen. Das Konzept von Edge Computing sieht vor, dass dezentrale Rechenknoten die Daten von verschiedenen Quellen aufnimmt, verarbeitet und an das Rechenzentrum zur Weiterbearbeitung sendet. Die Datenquellen müssen hierzu nicht permanent online sein. Notebooks, Smartphones, Tablets aber auch Sensoren können ihre Daten zunächst für sich akkumulieren um diese im nächsten Schritt gebündelt an den Edge-Server zu übermitteln.

Edge Computing ist längst angekommen

Noch verbinden viele den Begriff des Edge Computings mit Smart Cities oder ähnlichen innovativen Technologien. Doch auch für das durchschnittliche Unternehmen wird es zu einem immer wichtigeren Faktor. Zwar schlägt sich Edge Computing meist im Internet of Things (IoT) nieder, doch ist sein Einsatzgebiet wesentlich breiter als „nur“ bei den vernetzten Endgeräten. So können Unternehmen – je nach ihrer Organisations- und Ablaufstruktur – auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, externen und internen Mitarbeitern und Kunden verbessern, indem Prozesse und die Datenverarbeitung in zentralen Modulen zusammengefasst werden. Dabei müssen nicht alle Details eines Prozesses im zentralen Rechenzentrum vorliegen. Oft genügt es, wenn aufbereitete Zwischenresultate weiterverarbeitet werden.

Entlastung von Ressourcen

Wo liegt hier nun der Vorteil für Unternehmen? Edge Computing ermöglicht die Entlastung des unternehmenseigenen Netzwerks. Durch die dezentrale Datenerfassung mit anschließender Verarbeitung muss nur noch ein Bruchteil an Informationen übermittelt werden. Auch das Rechenzentrum wird durch die Edge-Knoten entlastet. Es ist – besonders beim Einsatz von Sensoren – sicher nicht notwendig, jeden einzelnen Wert zentral vorzuhalten, zumal die Einzelwerte nach dem Schritt ihrer Weiterbearbeitung, der auch auf einem Edge-Server durchgeführt werden kann, oft wertlos sind. Auch hier können Unternehmen ihr Budget entlasten, da im Rechenzentrum nunmehr schlankere Strukturen ausreichen. Dies schlägt sich auch in einer einfacheren Administration der Komponenten des Rechenzentrums nieder.

Anstieg großer Mengen unstrukturierter Daten

Besonders bei der Verarbeitung von in großer Menge anfallenden unstrukturierten Daten, wie sie beim Einsatz von Sensoren anfallen, punktet Edge Computing. Voraussetzung für die effiziente Datenverarbeitung von solchen Massendaten ist eine flexible und skalierbare Big-Data-Plattform. Durch ihre Fähigkeit, mit den Bedürfnissen mitzuwachsen, muss sie nicht bei Erreichen einer bestimmten Grenze durch eine neue Plattform ausgewechselt werden. Dies erspart Migrationskosten zu einem späteren Zeitpunkt. Plattformen, die große unstrukturierte Daten nicht nur im eigenen Unternehmensumfeld verarbeiten, sondern auch Schnittstellen zu anderen Unternehmen und Organisationen verwalten können, mit denen ebenfalls ein reger Datenaustausch besteht, haben hier einen Vorteil. Um die Investitionen in eine Plattform zukunftssicher zu gestalten und gleichzeitig unabhängig von einzelnen Marktteilnehmern zu bleiben, ist die Wahl einer Open-Source-Lösung in Betracht zu ziehen. So vermeidet man eine Bindung an einen einzelnen Hersteller, denn dieser könnte seine Plattform jederzeit so verändern, dass sie zu den Gegebenheiten im eigenen Unternehmen nicht mehr passt.

Mit der Zeit nimmt das Datenvolumen, mit dem Unternehmen in ihrem Geschäftsablauf rechnen müssen, immer mehr zu. Neben einer immer intelligenteren Produktion, können auch rechnergesteuerte logistische Systeme oder ein vereinfachter elektronischer Bestellverkehr mit Kunden und Lieferanten eine immense Menge an Daten erzeugen. Aus diesem Grund führt für Unternehmen lang- und mittelfristig an Edge Computing kein Weg vorbei. Denn einige Prozesse lassen sich auf herkömmlichen Weg nicht mehr abbilden, sie werden zu komplex.

Informationen auf Tastendruck

Doch neben der Sicherstellung einer stabilen Datenverarbeitung spricht noch ein weiteres, gewichtiges Argument für Edge Computing. Mittels der unmittelbaren Datenerhebung und Verarbeitung können Unternehmensentscheider ein umfassendes Bild der Situation in nahezu Echtzeit erhalten. Durch die permanente Vorverarbeitung von Rohdaten sind für weiterführende Analysen weniger Schritte nötig. Das verkürzt sowohl Zeit als auch Komplexität, die bei Ad-hoc-Analysen anfallen und stellt sicher, dass wichtige Entscheidungsgrundlagen dann da sind, wann sie benötigt werden. Da sich auch der Wettbewerb dieser neuen Strukturen zur Informationsgewinnung bedienen dürfte, wäre ein Verzicht auf Edge Computing beziehungsweise der Einführung von Big-Data-Architekturen nachteilig für den Erfolg des eigenen Unternehmens.

Daniel MetzgerDaniel Metzger, Regional Vice President Central & Eastern Europe bei Cloudera

de.cloudera.com

 

 

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