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Dietrich Wormsbecher (li.) und Thomas Pawluc, Tarox-Consultants, im Interview

Dietrich Wormsbecher (li.) und Thomas Pawluc: Der Senior Consultant und der Consultant für Server & Storage in der Tarox AG empfehlen eine genaue Abwägung beim Einführen des neuen Systems. (Bildquelle Tarox)

Ist Software Defined Storage einer hyperkonvergenten Infrastruktur tatsächlich kostengünstig? Und wie steht es um die Anwenderfreundlichkeit und die Administration des Storage? Ein Interview mit den Tarox-Consultants Dietrich Wormsbecher und Thomas Pawluc.

Ziel der Kombination aus Tarox-Servern und Microsoft S2D ist es leistungsstarke Systeme hyperconverged hervorzubringen. Der Storage dieser HCI-Lösung ist Software defined. Mit dieser Architektur schaffen Unternehmen ihre direkten Speicherplätze nach Bedarf. Sie erreichen damit im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen zügig und einfach mehr Effizienz bei skalierbarer Höchstleistung zu geringeren Kosten. Über weitere Vorteile sprechen Dietrich Wormsbecher als Senior Consultant und Thomas Pawluc als Consultant Server & Storage hier exklusiv im Interview.

Im 1. Teil des Interviews geht es um:

  • Die Kombination Microsoft und Intel
  • Ab welcher Größe das Angebot auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant ist 
  • Flexible Anpassung der Speichersysteme an Kundenwünsche
  • Die wesentlichen Vorteile der Tarox-Systeme gegenüber gängigen anderen Speicher-Modelllösungen

>> zum 1. Teil


Könnten Sie die Kostenvorteile konkret beziffern im Vergleich zu einer klassischen Midrange-Lösung anhand des Kennwertes von „Input/Output Operations Per Second"(IOPS)?

Wormsbecher: Es ist relativ schwierig, hierzu einen verlässlichen 1:1-Vergleich aufzustellen. Aus meiner Erfahrung kostet ein klassisches Midrange SAN mit 200.000 IOPS etwa 120- bis 140.000 Euro. Wir haben einem Kunden für etwa 25.000 Euro ein S2D-System zusammengestellt mit zwei Intel Nodes inklusive den Optanes plus normale Intel SSDs und einige HDDs. Dieses System leistet allerdings 450.000 IOPS. Gerechnet auf IOPS pro Euro ergebe sich aus diesem Vergleich eine Steigerung von 1.200 Prozent.

Welche Nachteile-Argumente führen Gegner ins Feld?

Pawluc: Eigentlich die üblichen Argumente gegenüber noch nicht seit Jahrzehnten erprobten Technologien. Also beispielswiese, ob die neue Technik schon ausgereift ist. Oder wer den Support leistet, falls mal Fehler auftauchen. Oder ob die Admins denn auch geschult werden. Auf alle diese Entgegnungen antworten wir versichernd mit: Ja.

Sie können also alle Einwände entkräften?

Pawluc: Absolut. Alle Beteiligten haben seit den Anfängen, die wie schon erwähnt lange zurückliegen, viel gelernt. Die Technik ist so neu also nicht, so dass Kinderkrankheiten nicht zu erwarten sind. Die Systeme sind heute massentauglich. Beim klassischen SAN stellt niemand die Frage nach dem Support, denn dort greifen teure Verträge dafür. Im Umfeld von Software Defined sollte jeder Partner jedoch einen Anbieter mit Erfahrung und guten Kontakten wählen. Und zu den Schulungen lässt sich die Einwände-Behandlung durchaus mit einem Augenzwinkern so beantworten: Admins mit HyperV-Erfahrung sollten vielleicht ein Dutzend PowerShell-Befehle dazulernen.

Jetzt ernsthaft: Unterstützt Tarox seine Partner bei der Einführung der neuen Systeme durch Schulungen?

Pawluc: Ja, aber bei uns hat sich eine Kombination aus Installation und Workshop bewährt. Denn so lernen Kunden das System von Anfang an kennen. Wie das Unbekannte aus der geöffneten Büxe der Pandora der griechischen Mythologie kommt es danach niemandem mehr vor.

Thomas Pawluc"


Im Umfeld von Software Defined sollte jeder Partner jedoch einen Anbieter mit Erfahrung und guten Kontakten wählen. 
Thomas Pawluc, Consultant Server & Storage, Tarox AG, www.tarox.de

Wie anwenderfreundlich ist die Kombination gestaltet?

Wormsbecher: Die Anwenderfreundlichkeit gestaltet sich immer besser. Dazu muss man nur die Entwicklung des Windows Admin Centers betrachten. Wer dort hineinschaut weiß sofort, wovon ich rede. Mittlerweile bietet eine schöne Webgui in HTML5 eine komfortable Plattform zum Verwalten und zum Administrieren. Und in der IT-Branche munkelt man schon, dass dieses Windows Admin Center zu einem sehr mächtigen Tool ausgebaut werden soll.

Hier und da müssen Sie womöglich Vorbehalte von Interessenten entkräften, die sich als vergleichsweise kleine Unternehmen nicht in Abhängigkeit von großen Konzernen wie Microsoft und Intel begeben wollen. Was empfehlen Sie hier bei der Abwägung zu bedenken?

Pawluc: Man kann nicht mehr alles allein machen! Dazu müssten wir in die Zeiten zurückkehren, wo jeder von uns ächzend selbst gelötet hat. Das will doch keiner.

Wormsbecher: Wenn jemand sich zutraut, das Ganze eigenständig in Open Source aufzubauen, bitte! Aber auch dazu muss die Hardware doch von irgendwoher kommen. Wir sehen uns grundsätzlich nicht als Bekehrer, sondern als Berater unter dem Dach des ganzheitlichen IT-Lösungsanbieters Tarox. Meines Erachtens ist es sicher nicht schlecht, ein etabliertes Unternehmen mit großer Erfahrung in der technischen Abteilung hinter sich zu wissen.

Kompaktes Fazit von Ihnen beiden zum Schluss: Warum gelingt das IT-Management in Unternehmen mit Ihrer Kombination besser?

Wormsbecher: Ich finde, die Vorteile für das Gelingen mit unserer Kombination liegen klar auf der Hand. Und die Nachteile können wir weitestgehend kompensieren.

Pawluc: Genau, denn unterm Strich arbeiten lokale Ansprechpartner und absolute Top-Experten hier für den Erfolg der Lösung eng zusammen. Aus dieser Kooperation ist immerhin auch die innovative Idee für S2D Ready Nodes entstanden.

Thank You
Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

Dietrich Wormsbecher
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