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Dietrich Wormsbecher (li.) und Thomas Pawluc, Tarox-Consultants, im Interview

Dietrich Wormsbecher (li.) und Thomas Pawluc: Der Senior Consultant und der Consultant für Server & Storage in der Tarox AG empfehlen eine genaue Abwägung beim Einführen des neuen Systems. (Bildquelle Tarox)

Tarox kombiniert Server mit Storage Spaces Direct (S2D) zu einer hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI). Worin bestehen die Vorteile dieses Storage-Systems? Ein Interview mit den Tarox-Consultants Dietrich Wormsbecher und Thomas Pawluc.

Ziel der Kombination aus Tarox-Servern und Microsoft S2D ist es leistungsstarke Systeme hyperconverged hervorzubringen. Der Storage dieser HCI-Lösung ist Software defined. Mit dieser Architektur schaffen Unternehmen ihre direkten Speicherplätze nach Bedarf. Sie erreichen damit im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen zügig und einfach mehr Effizienz bei skalierbarer Höchstleistung zu geringeren Kosten. Über weitere Vorteile sprechen Dietrich Wormsbecher als Senior Consultant und Thomas Pawluc als Consultant Server & Storage hier exklusiv im Interview.

Herr Wormsbecher, hat sich das System in der Kombination Microsoft/Intel mittlerweile im Markt etabliert, nachdem es im Jahr 2016 eingeführt wurde?

Dietrich Wormsbecher: Wir haben schon früh begonnen mit Software Defined und HCI Systemen zu arbeiten. Die Anfänge gehen etwa auf das Jahr 2006 zurück, als wir mit Intel und anderen Software-Herstellern erste Kombinationen entwickelt haben. Mit Microsoft und Storage Spaces hatten wir 2013 das erste System als Cluster-in-a-Box gebaut. Die Idee ist also nicht ganz neu. Allerdings machen jetzt die Riesen für Software und Hardware mit. Damit handelt es sich um keine Nische mehr. Kurzum: Die Systeme werden gut vom Markt angenommen. Ein Selbstläufer sind sie deshalb aber nicht unbedingt.

Die Kombination klingt angesichts der beteiligten Giganten Microsoft und Intel eher nach einer großen Lösung. Ab welcher Größe ist Ihr Angebot auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant, und worauf sollten diese achten?

Wormsbecher: Ja, die Beteiligten sind in der Tat große Player. Die Lösung kann allerdings schon ab beliebigen Unternehmensgrößen eingesetzt werden. Nicht die Größe ist wichtig, sondern der Bedarf. Wir fangen mit zwei Servern beziehungsweise Nodes an und können das System damit schon hochverfügbar gestalten. Die Nodes können fast nach Belieben und nach Bedarf des Kunden ausgestattet werden. Wir müssen jedoch einige Komponenten sehr gut abstimmen. In diesem Punkt würde ich Interessenten dringend empfehlen, auf einen kompetenten Partner zu achten. Die Caching Devices sollten beispielsweise über Optanes oder NVMe SSDs et cetera ausreichend kalibriert sein. Das Storage Backend sollte im Verhältnis schnell sein und RDMA unterstützen. Die Ausstattungen variieren je nach Einsatzgebiet – etwa converged oder hyperconverged – und auch danach, ob ich das System für eine Serverkonsolidierung einsetze oder für VDI oder anderes. Die Art der Ausstattung behandeln wir deshalb schon in der Beratung als wichtiges Kriterium.

Herr Pawluc, Sie stellen bei Tarox anspruchsvolle Speichersysteme Ihrer eigenen Modellreihen individuell nach Kundenwunsch zusammen. Wie flexibel sind Sie in der Kombination mit Microsoft und Intel?

Thomas Pawluc: Wir können die Systeme sehr flexibel gestalten, solange wir gewissen Regeln folgen. Wir streben immer danach, eine gesunde Balance aus Flexibilität, Kosteneffizienz und Performance zu finden. Grundsätzlich können wir mit S2D und zwei Nodes mit passenden Leistungsmerkmalen rund 75 Virtuelle Maschinen (VM) bauen und mit 16 Nodes schon mehr als 500 VM. Die zwei Nodes können selbstverständlich schon mit fünf oder zehn VMs laufen, wenn sie hochverfügbar sein müssen.

Dietrich Wormsbecher"

Der wesentliche Vorteil lautet: Ich kann deutlich flexibler und schneller auf Veränderungen reagieren. Die Erweiterung um einen Knoten dauert gerade mal fünf bis zehn Minuten. Zudem arbeitet man viel effizienter mit Blick auf die Kosten.

Dietrich Wormsbecher, Senior Consultant, Tarox AG, www.tarox.de

 

Welche Zusammenstellung haben Ihre Systemhauspartner bislang vor allem für ihre Geschäftskunden in Unternehmen und Behörden abgerufen?

Pawluc: Die absoluten Spitzenreiter sind bei uns Konfigurationen mit zwei bis fünf Nodes und den Optanes als Caching Devices.

Wie zufrieden äußern sich die Anwender?

Pawluc: Als Gewinner fühlt sich vor allem jeder Administrator, jeder CIO und jeder CFO. Der Admin verliert die ihm bekannten Verwaltungstools nicht und kann schnell auf Veränderungen reagieren. Der CIO kann beliebig schnell und flexibel die Lösung gestalten. Er kann neue Technologien einsetzen. Und er kann sich damit letztendlich auf seine Kernaufgaben konzentrieren: Lösungsanbieter für seine User zu sein.

Herr Wormsbecher, beschreiben Sie bitte kurz und verständlich die wesentlichen Vorteile in nutzbringenden Leistungen gegenüber gängigen anderen Speicher-Modelllösungen.

Wormsbecher: Der wesentliche Vorteil lautet: Ich kann deutlich flexibler und schneller auf Veränderungen reagieren. Die Erweiterung um einen Knoten dauert gerade mal fünf bis zehn Minuten. Zudem arbeitet man viel effizienter mit Blick auf die Kosten. Jeder CIO wird wertschätzen, wenn das vendor lock-in entfällt. Im Prinzip kann man dazu jeden x86-Server verwenden.

Thank You

Im 2. Teil des Interviews geht es um:

  • Kostenvorteile im Vergleich zu einer klassischen Midrange-Lösung anhand des Kennwertes von „Input/Output Operations Per Second" (IOPS)
  • Nachteile der Lösung
  • Unterstützung der Partner
  • Anwenderfreundlichkeit
  • Abhängigkeit von großen Konzernen wie Microsoft und Intel

>> Zum 2. Teil

 

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