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Cloud Computing

Viele haben schon damit gerechnet, andere haben es gefürchtet und gehofft, dass es nicht so weit kommen möge. Dennoch wurde Anfang November der flächendeckende zweite Lockdown ausgesprochen. Während sich die Corona-Krise über die Länder weiter ausbreitet, ignorieren etliche Leute die Konsequenzen, die daraus entstehen könnten. 

Durch die Zurückdrängung der Menschen in ihre Häuser und Wohnungen wird die Mobilität im öffentlichen Raum gewaltig eingeschränkt. Dies stellt nicht nur unsere Gesellschaften sowie unser soziales Gefüge auf eine harte Probe, sondern ganz besonders unser Wirtschaftssystem kommt dabei unter Druck. 

Im März 2020 wurden die Menschen nicht nur überrascht, wie schnell sich eine Gesellschaft durch eine Krise verändern kann, sondern Existenzen von verschiedenen Unternehmern wurden bedroht und ihre Zukunft in Frage gestellt. Besonders Klein- und Mittelbetriebe sind stärker von dieser Krise betroffen. 

Die Lösungen aus den Wolken greifen

Deshalb hieß es bereits am Anfang des Jahres 2020: Umdenken! Anfangs noch als Stein im Weg wahrgenommen, wurde über Lösungen für diesen Krise-Zustand auf ausgiebigste diskutiert. Mehr oder minder wurden die meisten Unternehmer dazu gezwungen auf Cloud-Technologie umzustellen, um Home-Office überhaupt zu ermöglichen

Diese Bild bestätigen auch Zahlen der aktuellen TCS COVID-19 Business Impact Survey. Die COVID-19-Pandemie hat dazu geführt, dass sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, dramatisch verändert. Etwa 64% der Büroangestellten arbeiten derzeit von zu Hause aus. Und jetzt ist es an der Zeit, einen Blick auf die neue Normalität zu werfen.

Quelle: TCS COVID-19 Business Impact Survey 2020

Deshalb sind einige auf den zweiten Lockdown besser vorbereitet. Unzählige Firmen haben bereits Mitte des Jahres auf Heimarbeit umgestellt. Arbeit von zu Hause aus mit Cloud-Tech bietet einige Vorteile. Zum Beispiel ist es für Mitarbeiter nicht mehr erforderlich die täglichen und umständlichen Arbeitswege auf sich zu nehmen. Stattdessen kann komfortabel von daheim ausgearbeitet werden. 

Zahlreiche Mitarbeiter sind ebenso glücklich über die Situation. Denn, dank dieser Technologie kann man von jedem Ort und rund um die Uhr auf die notwendigen Dateien zugreifen. Veränderungen können vorgenommen werden und sind sofort für alle, die sich in der „Wolke“ befinden, ersichtlich. Man spart sich Zeit, weil man nicht mehr in den Stoßzeiten im Stau steht. Außerdem bedeutet Home-Office genauso ein entgegengebrachtes Vertrauen einer Firma an seine Mitarbeiter, weil sie durch Nutzung der Cloud nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich flexibel werden. 

Auf politischer Ebene wurde das Thema Heimarbeit bereits aufgegriffen. Arbeitsminister Heil möchte das Recht auf Home-Office im deutschen Gesetz verankern. Die Entwicklung bleibt spannend. 

Was passiert nach der Corona-Krise?

Während der Lockdown-Zeit gewöhnen sich die Menschen an die vorgegebene Situation. Unternehmen haben bereits längst die Vorteile in dieser Lage erkannt. Die Implementierung der Cloud-Technologie ermöglicht innerhalb des Wirtschaftssystems weiterzumachen. Betriebe, die diesen Umschwung verpassen, werden entweder gebremst oder eventuell verschwinden. 

Experten gehen überdies davon aus, dass durch die fleißige Nutzung von Home-Office mindestens 20% der Büroflächen mittelfristig obsolet werden. Deshalb wird arbeiten von zu Hause aus immer wichtiger. Wir konnten während der ersten Lockdown-Zeit feststellen, wie auf den Aktienmärkten große Summen in den Technik-Sektor geflossen sind. Investoren haben diesen Trend erkannt und die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ein reibungsloser Ablauf des Wirtschaftstreibens – quasi unabhängig von äußeren Bedingungen wie z.B. des Lockdown weiterhin sein Geschäft zu betreiben. 

Mittlerweile gibt es etliche Firmen und Experten die ihre Produkte, Dienstleistungen sowie Hilfestellungen anbieten, um kleine bis große Unternehmen zu beraten und zu unterstützen, wie sie ihre Unabhängigkeit behalten können. 

Wie war das nochmal mit dem Datenschutz?

Tja, der Datenschutz bzw. das Datenschutzgesetz hat einige Leute geärgert, weil es einige Dinge kompliziert gemacht hat. Dennoch hat die EU zur damaligen Zeit beschlossen dieses Gesetz zu forcieren. Während der Corona-Krise schien es beinahe so, also würden diese Gesetze bald verschwinden. Nein, sie sind wichtiger als jemals zuvor. 

Obwohl es mittlerweile bekannt sein sollte, das einige amerikanische Firmen einen sehr lockeren Umgang mit dem Datenschutz haben, legen dennoch viele europäische wie auch deutsche Unternehmungen ihre Daten in die Hände nach Übersee. Vielleicht ist den meisten nicht bekannt, dass es im eigenen Land vertrauenswürdige und gute Anbieter gibt, auf die man sich verlassen und seine Daten überlassen kann. Dieses Bild hat zu diesem Zeitpunkt auch die Berliner Datenschutzbeauftragte in einem umfangreichen Test, in dem Zoom, Teams und Co. mit „rot“ bewertet wurden, bestätigt. 

Die Zukunft liegt definitiv in der digitalen, virtuellen und cloud-basierten Welt. Die Implementierung des 5G-Netzes wird noch einen gewaltigen Beitrag dazu leisten, diese Netzwerke weiter auszubauen und zu optimieren.

Sascha Harmuth, Director Marketing
Sascha Harmuth
Director Marketing, Ostertag DeTeWe

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