DWX - Developer Week 2017
26.06.17 - 26.06.17
In Nürnberg

AppDRoadshow 2017
27.06.17 - 06.07.17
In Köln, Hamburg, Stuttgart, München, Zürich

Next IT con.
27.06.17 - 27.06.17
In Nürnberg

PM CHALLENGE IlluMinate: Communication
29.06.17 - 29.06.17
In München, SkyLounge

DIGILITY - Augmented und Virtual Reality
05.07.17 - 06.07.17
In Köln

VerbindungMit der Zunahme von hybriden Cloud-Plattformen in Unternehmen wächst auch die Herausforderung einer nahtlosen Integration der Multi-Cloud-Services.

Wir entwickeln uns rapide in Richtung einer Welt, die zu einer Multi-Cloud dominierten wird: Ende 2018 wird die Hälfte aller Unternehmen mehr als fünf verschiedene Cloud-Dienstleister nutzen. Somit wird die IT der Unternehmen mehrere Rechenzentren einspannen. Eine zunehmende Fragmentierung der Systeme und Daten wird eintreten, welche wiederum nahtlos integriert werden müssen, um eine volle Funktionsfähigkeit zu garantieren. Trotz der vielen Vorteile einer Public Cloud, die meisten Unternehmen können ihre Daten nicht komplett nach „off premise“ verschieben – was sehr oft daran scheitert, dass Anforderungen im Zusammenhang mit Regulierungen, Datenschutz oder Sicherheit nicht erfüllt werden.

Vernetzte Cloud-Lösungen

Selbst wenn Unternehmen nicht von diesen Einschränkungen betroffen sind und uneingeschränkt Public-Cloud-Dienste voll umfänglich nutzen können, die Kosten einer Systemumstellung und damit verbundenen vollständigen Verlagerung von on-premise (lokal installierten Rechenlandschaften) Umgebungen in eine off-premise (zum Beispiel Public Cloud) Umgebung werden in vielen Fällen die Erwartungen an den Return-on-Investment nicht erfüllt. Infolgedessen wird die hybride Cloud die IT-Welt dominieren. Als hybride Cloud wird eine Kombination aus traditioneller IT und Cloud-Plattformen eines Anbieters bezeichnet. Ein Multi-Cloud-Ansatz geht noch einen Schritt weiter: Dieser vernetzt Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter miteinander. Diese zunehmend heterogene Rechenumgebung erfordert verschiedene Integrationsmaßnahmen und Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl die Daten als auch die verknüpften Anwendungen einbindet.

Kognitive Services in der Cloud 

Laut der aktuellen IBM Studie „Growing up Hybrid: Accelerating digital transformation“ berichten zwei Drittel der Unternehmen, dass sie mit einer hybriden Cloud-Strategie einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Zudem ist laut Studie die Wahrscheinlichkeit, durch Verknüpfung bestehender Daten und Anwendungen angereichert mit kognitiven Fähigkeiten einen finanziellen Gewinn zu erziehen, dreimal höher als bisher. Hinzu kommt, dass kognitive Services in der Cloud zusätzlich völlig neue Einsichten entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen – von der Produktlieferung oder Serviceerbringung über das Kundenmanagement bis hin zum Marketing.

Wenn Unternehmen ihre Daten über mehrere Cloud-Anbieter verteilt speichern, ist jedoch die Datenanalyse nicht immer trivial. Dies bringt einen verantwortungsvollen Umgang mit den in den verschiedenen Clouds gespeicherten Datensätzen mit sich. Egal wie gut ein kognitiver Algorithmus sein mag, die Qualität seiner Analyse ist immer abhängig davon, wie gut der Datenzugriff ist, was wiederum damit zusammenhängt, wo die Daten liegen. IBM bietet für den lokalen Zugriff kognitive Services aus Frankfurt heraus an, um sicherzustellen, dass die Daten in Deutschland sind und in Deutschland durch kognitive Services analysiert und ausgewertet werden können.

Bei Banken hat sich beispielsweise gezeigt, dass sie sensible Daten ihrer Kunden über Private-Cloud-Services speichern, die sie am besten kontrollieren können. Aber spätestens, wenn eine Bank mobile Services anbietet (was sie mittlerweile alle tun), muss sie auf die Daten mobiler Applikationen zugreifen, die meist in einer Public Cloud liegen.

Innovative Services für Kunden

Mobile Bankaktivitäten hinterlassen interessante Spuren und geben beispielsweise Auskunft darüber, wie hoch durchschnittliche Einzahlungsbeträge sind, wie lange die Verweildauer auf der Webseite ist oder welche Überweisungen ein Kunde tätigt. Um das so genannte Customer Experience zu verbessern, lässt sich dieses Wissen auswerten. Überweist ein Kunde beispielsweise zu einem bestimmten Tag jeden Monat 500 Euro unter einem bestimmten Stichwort, so merkt sich die App diese Regelmäßigkeit und um dem Bankkunden Zeit zu sparen, kann diese Transaktion beim Öffnen der App in Zukunft vorgeschlagen werden.
Durch den Zusammenschluss der verschiedenen Systeme und einer Erweiterung dieser Systeme mit kognitiven Fähigkeiten einer offenen Cloud-Plattform erhalten Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Daten intelligent auszuwerten, Muster zu erkennen und innovative Produkte und Services für ihre Kunden zu entwickeln. Sie bekommen eine umfassendere Sicht darauf, was in Echtzeit stattfindet bei ihren Kunden, Partnern, im Verkauf oder in der Produktion passiert. Mit diesen neuen Einblicken können Geschäftsentscheidungen fundierter und schneller getroffen werden.

Aleksandar Francuz, IBM Cloud Platform Leader Deutschland, Österreich und Schweiz

 
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