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Cloud ZahnradKnapp jedes zweite mittelständische Unternehmen nutzt derzeit Anwendungen und Apps aus der Cloud, so eine Analyse von Techconsult. Bis Ende 2018 werden voraussichtlich 50 Prozent der genutzten Software-Lösungen aus der Cloud kommen.

Eine Untersuchung von IDC zeigt, dass kleine und mittelständische Betriebe für weltweit bis zu 40 Prozent der Public Cloud-Ausgaben bis zum Jahr 2019 verantwortlich sein könnten. Bei der zunehmenden Integration von Cloud-Ressourcen und der steigenden Bedeutung von Daten als Produktionsfaktor wird es für Unternehmen immer wichtiger, ausfallsichere IT-Infrastrukturen zu betreiben. 

Vor allem beim Einsatz von Public Cloud Technologien müssen Manager zwischen Kostenvorteilen und der Verfügbarkeit von IT-Systemen abwägen. Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) gehen häufig davon aus, dass sie keine Verfügbarkeitslösungen benötigen, da sie vergleichsweise geringe Datenmengen in die Cloud übertragen. Das ist ein Irrtum, denn die folgenden Ursachen für Anwendungsausfälle können Unternehmen jeder Größe treffen:

Missmanagement: Menschliche Fehler sind die Hauptursache für Ausfälle von Cloud-Anwendungen. Unabhängig vom Umfang der Workloads kann eine Cloud-Anwendung nur unterbrechungsfrei laufen, wenn sie korrekt administriert wird.

Anwendungsfehler: Ähnlich wie bei klassischen Anwendungen müssen auch Public Cloud-Applikationen kontinuierlich getestet werden, um die Verfügbarkeit sicherzustellen.

Sicherheitsrisiken: Public Clouds bringt viele Risiken mit sich – doch häufig gewinnt der Funktionsumfang der Public Cloud-Anwendungen gegenüber den Sicherheitsbedenken. Wenn aber ein DDoS-Angriff eine Standardanwendung zum Absturz bringen kann, dann besteht dieses Risiko auch für eine in der Cloud betriebene Anwendung. 

KMU

Die Investition in eine dauerhaft verfügbare IT-Umgebung, schützt mittelständische Unternehmen vor Anwendungsausfällen und Sicherheitsrisiken (Quelle:NetApp)

Dies sind nur drei von vielen möglichen Ursachen für Anwendungsausfälle. Ohne eine Verfügbarkeitslösung drohen KMUs unzufriedene Kunden und Umsatzverluste. Daher sollten IT-Verantwortliche Konzepte implementieren, um die Hochverfügbarkeit ihrer geschäftskritischen Software-Applikationen zu sichern. Hierbei sind sechs Punkte wichtig:

  • Datenverluste vermeiden: Ziel ist ein Recovery Point Objective von Null, also dass ein Backup mit möglichst aktuellen operativen Daten arbeitet.
  • Kurze Wiederherstellungszeiten: Recovery Time Objective sollte weniger als 60 Sekunden betragen.
  • Funktionen zur Wiederherstellung sollten bereits in der Datenmanagementlösung integriert sein, also unabhängig von externer Software funktionieren.
  • Setup und Failover sollten automatisiert arbeiten.
  • Monitoring und Administration müssen einfach bedienbar sein.
  • Unterstützung eines unterbrechungsfreien Systemmanagements.

Herkömmliche Verfügbarkeitslösungen, die all diese Anforderungen erfüllen, nutzen häufig teure geclusterte Storage Area Netzwerke, welche nur durch geschultes IT-Personal bedient werden können und sind daher eher für große Unternehmen geeignet. Eine gute Hochverfügbarkeits-Storage-Lösung für KMUs sollte folgende Vorteile für eine Kostenersparnis bieten:

Thin-Provisioning: Flexible Plattenspeicherplatzzuteilung, abhängig vom erforderlichen Mindestplatz pro Benutzer.

Komprimierung: Redundanzen in Dateien identifizieren und beseitigen, um Speicherplatz zu sparen.

Deduplizierung: Redundanzen über alle Dateien im Speichersystem hinweg reduzieren.

Pay as You Go Pricing: Die Kosten sollten sich am tatsächlichen Speicherbedarf orientieren.

Passend dazu das Webinar "Hybrid Cloud im Mittelstand", verschafft Einblicke in Cloud-Ressourcen, technische Hintergründe und Plattformen.

Christian Lorenz

 

Christian Lorentz, Senior Product and Solution Marketing Manager, NetApp

 

 

 

 


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