Einbindung von Kontext in KI-gestützte Workflows

Neue Dropbox-Integration bringt Projektdateien in ChatGPT

Dropbox
Bildquelle: Robert Way / Shutterstock.com

Dropbox erweitert die Einbindung seiner Dateien in ChatGPT und macht den Zugriff auf gespeicherte Inhalte direkt über die native Dateiverwaltung möglich.

Damit sollen Nutzer Projektdateien, Quellen und Arbeitsergebnisse stärker miteinander verbinden können, ohne für die Auswahl relevanter Inhalte zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.

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Dateien direkt in ChatGPT auswählen

Dropbox gehörte bereits zu den Plattformen, deren Inhalte über eine auf dem Model Context Protocol (MCP) basierende Anwendung in ChatGPT durchsucht und verwendet werden konnten. Mit der neuen nativen Integration wird der Zugriff enger in die Dateiverwaltung von ChatGPT eingebunden.

Nach der Verknüpfung können Nutzer unter anderem die Dropbox-Bibliothek durchsuchen, zuletzt verwendete Dateien aufrufen und Dokumente direkt in eine Konversation einbinden. Auch eine Vorschau der Dateien ist möglich. Damit wird die Auswahl des benötigten Kontextes stärker in den eigentlichen Arbeitsprozess integriert.

Mehr als nur ein einzelnes Dokument

Für viele Aufgaben reicht eine einzelne Datei nicht aus. Eine Präsentation kann beispielsweise auf einem Briefing, früheren Versionen, Recherchen und Feedback basieren. Ähnlich setzt sich eine Kampagne häufig aus mehreren Dokumenten und Überarbeitungsschritten zusammen.

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Durch die Verbindung mit Dropbox lassen sich solche unterschiedlichen Quellen in eine ChatGPT-Konversation einbeziehen. Das kann etwa beim Zusammenfassen von Informationen, beim Vergleich verschiedener Versionen oder bei der Entwicklung neuer Inhalte helfen.

OpenAI-Produktmanagerin Sondra Batbold beschreibt den Ansatz als Verbindung zwischen dem Auffinden und Verstehen von Informationen sowie deren Weiterverarbeitung. Dabei sollen die bestehenden Berechtigungen der Nutzer erhalten bleiben.

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Originalquellen bleiben sichtbar

Eine weitere Neuerung ist die parallele Vorschau von Dropbox-Dateien neben der ChatGPT-Konversation. Nutzer können dadurch beispielsweise ein Dokument analysieren lassen und gleichzeitig das Ausgangsmaterial im Blick behalten.

Das ist insbesondere bei Aufgaben relevant, bei denen die Ergebnisse anhand der ursprünglichen Quelle überprüft werden müssen. Technische Dokumente, Projektunterlagen oder umfangreiche Recherchen lassen sich so bearbeiten, ohne ständig zwischen Quelle und KI-Anwendung wechseln zu müssen.

Auch Videos lassen sich einbeziehen

Die native Dateiverwaltung unterstützt zudem die Vorschau von Videodateien. Videos können direkt neben der laufenden Konversation betrachtet werden, ohne sie zunächst herunterladen und erneut hochladen zu müssen.

Für kreative Arbeitsprozesse eröffnet das beispielsweise die Möglichkeit, ein bestehendes Kampagnenvideo gemeinsam mit Briefings oder anderen Projektunterlagen als Kontext zu verwenden. Anschließend können daraus neue Inhalte oder Varianten entwickelt und wieder im entsprechenden Dropbox-Ordner abgelegt werden.

Ergebnisse kehren in den Projektkontext zurück

Die Verbindung beschränkt sich nicht auf die Suche nach Ausgangsmaterial. Ergebnisse aus der Arbeit mit ChatGPT können anschließend wieder in Dropbox gespeichert und dort organisiert oder mit anderen Beteiligten geteilt werden.

Damit entsteht ein durchgängiger Ablauf: Projektdateien liefern den Kontext für die KI-gestützte Bearbeitung, während die daraus entstehenden Arbeitsergebnisse wieder am ursprünglichen Speicherort abgelegt werden. Dropbox bleibt dabei der Ort für die zugrunde liegenden Dateien und deren weitere Verwaltung.

Berechtigungen bleiben bestehen

Für Unternehmen ist vor allem relevant, dass die bestehenden Dropbox-Zugriffsrechte auch bei der Nutzung in ChatGPT gelten. Nutzer können nur auf Dateien zugreifen, für die sie über ihr verbundenes Dropbox-Konto ohnehin eine Berechtigung besitzen.Die Integration verändert damit nicht die bestehenden Zugriffsrechte auf die Dateien. Gleichzeitig bleibt nachvollziehbar, aus welchem Quellenmaterial ein Arbeitsergebnis entstanden ist.

Dropbox stellt die native Erfahrung für ChatGPT und ChatGPT Work im Web zur Verfügung. Eine Unterstützung für mobile Endgeräte soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

(red/Dropbox)

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