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DevOps

DevOps haben sich in der Software-Entwicklung in den vergangenen Jahren immer weiter durchgesetzt. Die effizientere und effektivere Zusammenarbeit von Entwicklung und IT-Betrieb bringt allen Beteiligten zahlreiche Vorteile: So steigt nicht nur die Qualität der Software, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der neue Lösungen entwickelt und ausgeliefert werden.

In 2019 haben wir gesehen, dass Automatisierung, künstliche Intelligenz und AIOps immer häufiger eingesetzt und von der DevOps-Gemeinschaft erforscht werden. Container und Functions as a Service nahmen weiter zu, so dass Entwickler und Betriebsteams ihre Anwendungen und Infrastruktur besser kontrollieren konnten, ohne die Geschwindigkeit zu beeinträchtigen. Doch wohin geht die Reise jetzt?

Der Produkt-zentrische Ansatz

Immer mehr Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, verfolgen einen produktorientierten Ansatz. Anstatt Projekte zu planen, um Änderungen an ihren Anwendungen vorzunehmen, entwickeln sie ihre Software ständig weiter, ähnlich wie ein unabhängiger Softwareanbieter (Independent Software Vendor, ISV), also unabhängig davon, ob der "Kunde" der zahlende Kunde des Unternehmens ist oder eben ein interner Benutzer der Anwendung. Produkt-Roadmaps zeigen den Verlauf der neu hinzukommenden Funktionen und ihre Priorität auf, wobei die Projektmanagementmethodik auf Basis von Scrum die kontinuierliche agile Entwicklung weitestgehend abgelöst hat. Im Fokus steht das minimal-realisierbare Produkt, das in weniger als zehn Wochen in die Produktion gebracht werden kann. In dieser produktiven Umgebung wird es dann kontinuierlich verbessert, was die cross-funktionale Zusammenarbeit in den Teams wiederum verbessert, wodurch die Fähigkeiten im Unternehmen wachsen, die dem Unternehmen konstant helfen sich und die eigenen Prozesse und Applikationen ständig und in immer kürzeren Zyklen weiter zu entwickeln. In dieser produktorientierten Welt sind CIOs jeden Tag gefordert, neue Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu liefern, um entweder betriebliche Verbesserungen oder Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit, speziell für die Endkunden zu ermöglichen. Daher ist eine zentrale, anpassungsfähige und schnell veränderbare Entwicklungsplattform eine wesentliche Faktor.

Rapid Application Development (RAD)

Die Verwendung einer Rapid Application Development (RAD)-Plattform unterstützt die Schnelligkeit, Agilität und kontinuierliche Umsetzung des DevOps-Ansatzes. Sie hilft CIOs bei der Vereinfachung ihrer Entwicklungslandschaft, reduziert die Notwendigkeit langer Entwicklungszyklen und unterstützt die DevOps-Organisation mit einem Werkzeug, das die kontinuierliche Entwicklung, schnelle Tests und die Industrialisierung unterstützt. Die richtige Plattform für Innovation ist von entscheidender Bedeutung. Durch den kombinierten Einsatz von Microservices auf Basis einer Cloud-basierten RAD Plattform können Teams die Anforderungen in einer neuen Geschwindigkeit und Qualität umsetzen und dem Kunden eine nahtloses digitales Erlebnis bieten, welches vorher unmöglich erschien.

Microservices sind die bevorzugte Möglichkeit der IT, ihren Kunden neue komplexe Funktionen bereitzustellen. Vor allem Neuentwicklungen lassen sich dadurch noch schneller implementieren. Mit diesem Trend steigt auch die Nachfrage nach API-basierten Möglichkeiten der Integration von SaaS-Lösungen sowie die Unterstützung Container-basierter Frameworks wie Kubernetes. Die produktive Einbindung von Cloud-basierten Funktionen findet man aktuell zwar nur begrenzt im Einsatz, bei der Wahl einer passenden zentralen Entwicklungsplattform sind dies jedoch zwingende Anforderungen

Die Wahl einer passenden RAD-Plattform, welche sich an die unternehmenseigene Cloud-Strategie anpasst und zukunftsfähige API-Integration bietet, wird am Markt als Wunschlösung in Kombination mit einer wachsenden DevOps-Kultur angesehen. RAD-Plattformen müssen kostengünstige Softwareentwicklung und neue Technologien basierend auf Microservices unterstützen, sowie Tools für die kontinuierliche Verteilung und Bereitstellung der digitalen Produkte zusammenführen.

IT wird immer mehr performance-orientierter

Der Continuous-Delivery-Ansatz wird zunehmend in die Software-Entwicklung bei großen Unternehmen aufgenommen, damit Techniken, Prozesse und Tools, welche die Software-Auslieferung optimieren, auch dazu beitragen, die Unternehmensleistung und -abläufe zu verbessern. Denn zahlreiche Untersuchungen belegen mittlerweile, wie sehr IT die Performance von Unternehmen effektiv steigern kann. Ganz nach dem Motto “put IT in the drivers seat”, wird die IT also nicht mehr als reiner Kostenfaktor wahrgenommen.

Metriken werden intelligenter

"Schneller ist nicht immer besser." DevOps werden zunehmend datengetrieben. Da verstärkt Applikationen über cloudbasierte Software-as-a-Service-Modelle bereitgestellt werden, sammeln Unternehmen immer mehr Daten – und zwar nicht nur über Nutzung der Anwendungen, sondern auch über deren Bereitstellung. Sie erhalten damit wertvolle Einblicke in Sachen Delivery-Durchsatz und -Stabilität, die durch Kennzahlen wie Deployment-Häufigkeit und Vorlaufzeiten für die Umsetzung von Änderungen. Ebenso lässt sich ermitteln, wie lange die Wiederherstellung von Services und die Verbesserung von Ausfallraten dauert. Genau hier kommen künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) ins Spiel. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen in der Software Delivery können Unternehmen herausfinden, wo Engpässe, Hemmnisse oder Kapazitätsprobleme aktuell oder in Zukunft auftreten können. Aus diesen Informationen lassen sich vorausschauende Aussagen ableiten, um künftig die Bereitstellung effizienter zu gestalten.

Fazit: Intelligente Entwicklungsplattformen verlangen DevOps-Kultur

Im Jahr 2020 treiben digitale Anforderungen die Innovation von morgen an, und dies erfordert ein vielfältiges Set von Werkzeugen, Know-How und Frameworks für Entwickler, gepaart mit maximaler Flexibilität, um die aktuelle Welle moderner Anwendungen erfolgreich zu bewältigen. Gleichzeitig bedarf es einer zentralen Entwicklungsplattform, um die notwendige Geschwindigkeit, Qualität, Sicherheit und Wiederverwendbarkeit in den cross-funktionalen Teams sicherzustellen.

Je mehr Teams DevOps einsetzen, desto mehr Menschen beginnen, die grundlegenden Technologien und Fähigkeiten zu verstehen. Gemäß der Zwei-Pizza-Regel von Jeff Bezos: "Wenn ein Team nicht mit zwei Pizzas gefüttert werden konnte, war es zu groß", empfiehlt sich die Bildung kleinerer Teams, die sich aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens zusammensetzen, um einen agilen Prozess innerhalb der DevOps-Umgebung zu ermöglichen. Trends zeigen, dass erfolgreiche Teams nicht nur mit den richtigen Prozessmethoden, sondern auch mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet wurden, die es ihnen ermöglichen, mit dem Denken und der Entwicklung des Unternehmens Schritt zu halten. 

Christoph Garms, Geschäftsführer
Christoph Garms
Geschäftsführer, Neptune Software GmbH
Für Christoph Garms liegt der Schlüssel des digitalen Wandels in den richtigen technischen Kernwerkzeugen. Nur so lässt sich ein kultureller Wandel und damit die Neuordnung der Arbeits- und Teamstrukturen vorantreiben. Seine Vision als Managing Director von Neptune Software in Deutschland ist es, die Kluft zwischen Business und IT zu überbrücken und den DACH-Markt zu einer echten digitalen Transformation zu bewegen. Mit seiner branchenübergreifenden Expertise ist sich Garms sicher, dass dies eine Frage der Digitalisierung von Prozess zu Prozess, der Schaffung einer neuen Arbeitskultur mit agilen Methoden und funktionsübergreifenden Teams ist. Denn nur auf Grundlage digitaler Produkte und Dienstleistungen lassen sich neue Geschäftsmodelle vorantreiben. Der studierte Software-Architekt legt großen Wert darauf, Partner und Kunden von der ersten Demo über die Implementierung bis hin zum Onboarding und Experten-Training zu unterstützen. 

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