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Datenvisualisierung

Unternehmen sammeln Daten aller Art, doch Daten alleine reichen nicht – Unternehmen müssen sie auch verstehen, um ihren Unternehmenserfolg zu optimieren und bessere Entscheidungen treffen zu können. Und genau dabei können digitale Tools helfen.

Aktuell befinden wir uns in einer weiteren Phase der digitalen Revolution und diese ist datengetrieben: Daten werden in riesigen Mengen erzeugt und verarbeitet. Sowohl mittelständische, als auch große Unternehmen und Konzerne nutzen ihre Daten immer häufiger auch bei der Entscheidungsfindung und dem Abwickeln von Geschäftsprozessen. Gerade deswegen reicht es allerdings nicht, Daten einfach nur zu haben: Nur Daten, die entsprechend aufbereitet und analysiert sind, bieten den Entscheider:innen auch einen Mehrwert, auf dessen Basis sie bessere Entscheidungen treffen können. Wenn Daten das neue Gold sind, dann ist die Datenanalyse der Goldschmied. Und nur mit den richtigen Tools können Unternehmen ihre Daten besser verstehen und so schließlich effizienter und profitabler werden. 

Was ist Business Intelligence?

Unter Business Intelligence (auch BI genannt) versteht man eine Reihe von Prozessen und Technologien, die wiederum mithilfe verschiedener Software und Dienste die vorhandenen Daten in für ein Unternehmen verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln. Der Begriff selbst bezieht sich dabei häufig auch auf die genutzten Tools, die einen schnellen und einfachen Zugang zu Informationen über den aktuellen Zustand eines Unternehmens auf der Grundlage verfügbarer Daten ermöglichen. 

Unternehmen ziehen ihre Daten in der Regel aus den internen Tools und Anwendungen, wie zum Beispiel Spesenmangament-Tools, den Kreditkarten ihrer Mitarbeiter:innen oder der Zeiterfassung, sowie aus weiteren Datenquellen. Hierbei wird zwischen internen (first party) und externen (third party) Daten unterschieden. Ein gutes BI-Tool ist in der Lage, die Daten aus all diesen Quellen in ein zentrales System zusammenzuführen. Dieses System wird als Data Warehouse bezeichnet, in dem sich alle Rohdaten eines Unternehmens befinden. Ein BI-Tool ruft Daten aus dem Data Warehouse ab und stellt den Benutzer:innen die Ergebnisse in Form von Berichten, Diagrammen und Karten zur Verfügung.

Was ist Datenvisualisierung? 

Die Datenvisualisierung ist ein Teilbereich der Business Intelligence. Sie verwandelt Zahlen in Grafiken, Diagramme, Karten, Balken und andere visuelle Darstellungsmöglichkeiten. Mit einer Visualisierung der Daten ist es einfacher, Trends abzuleiten und große Datenmengen überhaupt erst überblicken zu können. Außerdem sorgt sie dafür, dass Zahlen für sich selbst zu sprechen und Geschichten erzählen können. Visuelle Darstellungen und Zahlen schaffen das richtige Gleichgewicht zwischen “knallharter” Analyse und inspirierendem Geschichtenerzählen. Diese Art der Darstellung hilft vor allem dem Management, die im Unternehmen vorhandenen Daten zu verstehen und darauf basierend Entscheidungen zu treffen.

Wie können digitale Tools bei der Datenvisualisierung unterstützen?

BI-Tools können alle relevanten Daten aus verschiedenen Portalen wie ERPs, CRMs, Flat Files, Datenbanken, APIs und vielem mehr zusammenführen. Die gesammelten Rohdaten können analysiert und in sinnvolle, nützliche und umsetzbare Zusammenhänge gestellt werden. Mit den zur Verfügung gestellten Informationen und den umfangreichen Funktionalitäten können Unternehmen Berichte erstellen, anzeigen und abändern. Für Finanzabteilungen sind BI-Tools heutzutage völlig unerlässlich. 

BI-Tools verschaffen Unternehmen nützliche Einblicke in das eigene Geschäft und schaffen idealerweise einen Wettbewerbsvorteil. Sie können einem Finanzteam helfen, besser zu verstehen, was funktioniert und wo es noch Nachholbedarf gibt. Durch ein BI-Tool können Budgetierung, Planung und Prognosen effizienter und schneller durchgeführt werden. Die eingesparte Zeit kann an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden und dem Unternehmen so zu einem Vorteil gegenüber seiner Wettbewerber verhelfen.

3 Gründe, warum Unternehmen in ein gutes Tool investieren sollten

1. Zeitgewinn: BI-Tools helfen Unternehmen, Daten extrem schnell zu analysieren. Sogar eine Echtzeitverarbeitung ist möglich, also in der Sekunde, in der die Operation des Unternehmens durchgeführt wurde. Sie ermöglichen es Unternehmen, schnelle und gut informierte Entscheidungen zu treffen. Durch die visuelle Darstellung können Daten schnell erfasst werden und sind somit leicht zugänglich. Die damit gewonnene Zeit kann effektiv an anderer Stelle eingesetzt werden.

2. Kostenoptimierung: Ein großer Kostenfaktor in vielen Unternehmen ist das Ausgabenmanagement, besonders wenn die Mitarbeiter:innen regelmäßig und viel reisen. Digitale Tools ermöglichen eine automatische Analyse der Geschäftsausgaben. Aus den Grafiken kann die Finanzabteilung Schlussfolgerungen über das Ausgabeverhalten des Unternehmens ziehen und konsistente Spesenrichtlinien etablieren. So wird der Cashflow des Unternehmens optimiert.

3. Besseres Verständnis der Ausgaben: Komplexe Informationen werden in grafischer Form dargestellt. So ist es einfacher, die Botschaften zu erfassen und Trends zu verstehen. Mit Scorecards und Dashboards, die von BI-Lösungen zur Verfügung gestellt werden, können Unternehmen die wichtigsten Leistungsindikatoren – sowohl Früh- als auch Spätindikatoren – auf überschaubare Weise überwachen und messen.

Unternehmen, die auf Business Intelligence- und Datenvisualisierungs-Tools setzen, treffen mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit schnellere Geschäftsentscheidungen. Deswegen ist der Prozess der technologiegestützten Datenanalyse für den Geschäftserfolg von entscheidender Bedeutung. Um jedoch nicht den Überblick über den eigenen Technologie-Stack zu verlieren, lohnt es sich in ein Tool zu investieren, dass neben der Business Intelligence auch andere Funktionen, wie beispielsweise das Ausgabenmanagement, virutelle Kreditkarten oder die Möglichkeiten der eArchivierung, bietet.

Pierre Queinnec, CEO
Pierre Queinnec
CEO, Jenji
Pierre Queinnec ist CEO von Jenji. Der 40-Jährige kann auf mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Software-Branche zurückblicken: Bevor er Jenji 2014 gemeinsam mit Nicolas Andre gründete, war Queinnec Co-Founder und CTO bei Zenika sowie Mitgründer von Allegoria, einer SaaS-Lösung für Steuerberechnungen. Queinnec hat einen Abschluss als Ingenieur von der École Supérieure des Sciences Informatiques (ESSI) in Sophia Antipolis und von der McGill University in Montréal.

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