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Datenmanagement

Seit einigen Jahren stehen die Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche immer wieder vor der Aufgabe, neue gesetzliche Vorschriften und interne Vorgaben für das Risikomanagement umzusetzen.

Dabei wird regelmäßig deutlich, dass die zeitnahe, gesetzeskonforme Umsetzung der Richtlinien nur möglich ist, wenn die Unternehmen einen zentralen Zugriff auf ihre Daten besitzen, die sauber, genau und aktuell sind sowie eine klar nachvollziehbare Datenherkunft (Data Lineage) haben. Das stellt jedoch eine enorme Herausforderung dar, denn die Daten müssen über diverse Quellen hinweg zusammengeführt, bereinigt und harmonisiert werden. Nur auf diese Weise gelingt es, aktuelle wie auch zukünftige Anforderungen zu erfüllen. 

Finanzdienstleister brauchen für ihr Datenmanagement eine proaktive Strategie 

In der Vergangenheit stießen in erster Linie neue gesetzliche Vorgaben etwaige Optimierungen des Datenmanagements an. Mittlerweile können es sich die Unternehmen aber nicht mehr leisten, auf diese Richtlinienänderungen zu warten und erst dann zu handeln. Dazu ist der Markt viel zu dynamisch und Compliance-Verstöße deutlich zu kostspielig und rufschädigend. 

Was der Branche vor diesem Hintergrund hilft, ist ein zeitgemäßer Datenmanagement-Ansatz, der solchen Problemen wirksam vorbeugt. „Die Implementierung einer Smart Data Fabric bietet sich hier als ideale Lösung an. Sie schafft nicht nur Verbindungen zwischen allen potenziell verfügbaren Datenquellen, sondern bricht zugleich Datensilos auf und sorgt für Interoperabilität“, sagt Jochen Boldt, Sales Director bei InterSystems. Gleichzeitig bietet sie integrierte Funktionen für die Analyse der Informationen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. So unterstützt die Lösung jeden Finanzdienstleister dabei, wirklich alle Unternehmensdaten einwandfrei zu verwalten, sie zu überprüfen und Compliance-konform zu nutzen. 

Vorteile der Smart Data Fabric

Für die Einführung der Smart Data Fabric müssen Finanzdienstleister ihre bestehende IT-Infrastruktur nicht ersetzen, denn sie baut auf ihr auf. Dadurch ist es möglich, vorhandene Technologien, Anwendungen und Dienste weiterhin unverändert zu nutzen. Dementsprechend können die Unternehmen auch zukünftig Mehrwerte aus ihren bereits getätigten IT-Investitionen ziehen. „Dabei ist die uneingeschränkte Konnektivität zwischen den einzelnen Datenquellen essenziell. So sind Unternehmen in der Lage, die Daten aus allen internen und externen Quellen zusammenzuführen und zu harmonisieren,“ erläutert Jochen Boldt.

Damit sind sie in der Lage, Daten für regulatorische Berichte in Echtzeit abzufragen, Ad-hoc-Untersuchungen durchzuführen und jeweils die einzelne Data Lineage zu verfolgen. Dadurch können sie nicht nur alle regulatorischen Anforderungen mit Leichtigkeit erfüllen, sondern auch Berichte für den internen Bedarf erstellen und Modelle für das Risikomanagement einfacher modellieren. Darüber hinaus wird das Datenmanagement zentral durchgeführt und kontrolliert, wodurch sich das Risiko eines Verstoßes gegen innerbetriebliche Vorgaben und/oder gesetzliche Vorschriften maßgeblich verringert. 

Gleichzeitig lassen sich mithilfe einer Smart Data Fabric eine ganze Reihe unterschiedlichster Compliance-Vorgaben schneller und einfacher umsetzen. Die Pflicht zur Ad-Hoc Publizität für die (inter)nationale Bankenaufsicht lässt sich einfacher erfüllen, da sämtliche relevante Daten einfach angefordert und in Sekundenschnelle vorliegen können. Analog gilt das für die Simulationen von Stress Test der European Banking Authority (EBA) und der Europäischen Zentralbank (EZB). 

Eine zentrale Sicht auf alle Daten sowie die Erfüllung von Compliance-Vorgaben reicht für die meisten Finanzorganisationen aber nicht aus, denn in vielen Anwendungsszenarien spielt zudem die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung eine wichtige Rolle. Im Optimalfall kommt daher Hybrid Transactional/Analytical Processing (HTAP) zum Einsatz, das in jedem Anwendungsfall eine sehr hohe Leistung und Effizienz für Multi-Workloads in Echtzeit garantiert. Einige führende Unternehmen der Branche nutzen die Smart Data Fabric auch in anderen geschäftskritischen Bereichen, wie zum Beispiel bei der Szenarioplanung und der Vermögensverwaltung. 

Zukunftssicheres Datenmanagement 

Die Implementierung der Smart Data Fabric führt zu einem zukunftssicheren Datenmanagement, das sich als verlässliche Konstante positiv auf die Compliance auswirkt. Führenden Finanzdienstleistern reicht das aber nicht – sie wollen auch weitere geschäftliche Herausforderungen oder Innovationen proaktiv angehen. Dafür eignet sich die Smart Data Fabric ideal. Finanzdienstleister sichern sich so bestens ab und sind außerdem langsameren Wettbewerbern einen Schritt voraus.

www.intersystems.com/de
 


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