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Wipro Limited, hat die Ergebnisse einer neuen Umfrage bekannt gegeben, die von Wipro Digital, dem Unternehmensbereich für digitale Services und Beratung, in Auftrag gegeben wurde. Laut der Studie kann die digitale Transformation auf Unternehmen zuerst überwältigend erscheinen, wobei Personalfragen die größte Hürde darstellen. 

Organisationen, denen es gelingt, die Erwartungen der Mitarbeiter richtig zu managen, die Führungskräfte aufeinander abzustimmen und sicherzustellen, dass die richtigen Partner zusammenarbeiten, werden erfolgreich sein.

Für die von Coleman Parkes Research im April 2019 durchgeführte Umfrage wurden 1.400 Führungskräfte auf der ganzen Welt zu den digitalen Transformationsprogrammen ihrer Unternehmen und Hindernissen für ihren Erfolg befragt. Unter den 400 Teilnehmern aus der EU befanden sich 200 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH).

Unternehmen verbessern sich 2019 bei der digitalen Transformation

Bei der Umfrage handelt es sich um ein Follow-Up der Studie von Wipro Digital aus dem Jahr 2017, die noch eine Führungskrise bei der digitalen Transformation hervorgehoben hatte. Dagegen herrscht heute weitgehende Einigkeit, dass digitale Transformationsprojekte auf keinen Fall Zeitverschwendung sind. Während vor zwei Jahren nur die Hälfte der befragten Unternehmen erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Strategien zur digitalen Transformation waren, zeigt die aktuelle Studie, dass 87 Prozent der deutschen Führungskräfte der Meinung sind, dass ihre Unternehmen erfolgreich im Einklang mit ihren digitalen Transformationsstrategien agieren (Österreich: 76 Prozent; Schweiz: 90 Prozent; weltweit 90 Prozent).

Darüber hinaus sind weltweit 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass in ihren Unternehmen Einigkeit darüber herrscht, was „Digitale Transformation” bedeutet. In Deutschland sind dies 92 Prozent, in Österreich und der Schweiz sogar jeweils 98 Prozent. Im Vergleich dazu gab 2017 jeder vierte ein mangelndes gemeinsames Verständnis von digitaler Transformation als wesentliches Hindernis für den Erfolg an. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Führungskräfte in den letzten zwei Jahren verstanden haben, dass die digitale Transformation jedes Unternehmen betrifft. Die Frage für Führungskräfte ist nicht mehr, ob, warum oder wann sie ein digitales Transformationsprogramm durchführen sollen, sondern wie sie es erfolgreich umsetzen können.

Einige Zahlen verdeutlichen den Status der digitalen Transformation in Deutschland:

  • Mangelnde Unterstützung der Führungsebene: 54 Prozent der Befragten in Deutschland beklagen sich über mangelnde Unterstützung aus der Führungsebene (Österreich: 42 Prozent; Schweiz: 70 Prozent; weltweit 59 Prozent).
  • Neue Arbeitsweisen schwer zu adaptieren: 60 Prozent deutscher Führungskräfte gaben an, nicht in der Lage zu sein, ihre bestehenden Teams dazu zu bringen, neue Technology, Methoden oder Prozesse zu nutzen oder zu diesen zu wechseln (Österreich: 62 Prozent; Schweiz: 50 Prozent, weltweit 56 Prozent).
  • Bis zum ROI dauert es etwa ein Jahr: In Deutschland sahen nur 13 Prozent messbare Geschäftsergebnisse der digitalen Transformation in weniger als sechs Monaten (Österreich: 18 Prozent; Schweiz: 24 Prozent; weltweit 20 Prozent), 29 Prozent sahen diese innerhalb von sechs bis zwölf Monaten (Österreich: 30 Prozent; Schweiz: 30 Prozent; weltweit 30 Prozent), und 56 Prozent gaben an, dass es ein bis drei Jahre dauerte (Österreich: 46 Prozent; Schweiz: 46 Prozent; weltweit 49 Prozent).
  • Wachstum ist der große Motivator: Auf die Fragen nach den wichtigsten Treibern für die digitale Transformation gaben die meisten Befragten Ziele an, die mit höherem Wachstum verbunden waren: Die Erschließung neuer Märkte, Umsatzsteigerung, mehr Agilität und schnellere Markteinführungen wurden ebenso genannt wie Kostensenkungen. Deutsche Unternehmen sind der Meinung, dass die Erschließung neuer Märkte der wichtigste Treiber der digitalen Transformation ist.
  • Von Mehrkosten überrascht: 61 Prozent der deutschen Unternehmen glauben, dass sie sich nach weiteren Finanzierungsquellen für digitale Transformationsprogramme innerhalb des Unternehmens umsehen müssen (Österreich: 56 Prozent, Schweiz: 40 Prozent; weltweit 55 Prozent).
  • Technologie als Bremse: Je länger ein Unternehmen eine digitale Transformationsphase durchläuft, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Technologie hier Umsetzung bremst.

Es ist nie zu spät, um zu beginnen: 97 Prozent der Befragten in Deutschland glauben, dass Unternehmen, die ihre digitale Transformation später als andere begonnen haben, immer noch eine Chance haben, ihre Konkurrenten langfristig zu schlagen (Österreich: 78 Prozent, Schweiz: 86 Prozent; weltweit 87 Prozent).

Zur Methodik

Im April 2019 gab Wipro Digital eine Online-Umfrage unter 1.400 CXOs aus aller Welt in Auftrag, die für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar arbeiten. In Deutschland haben 100 Führungskräfte an der Umfrage teilgenommen, in Österreich und der Schweiz jeweils 50.

www.wiprodigital.com 


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