Anzeige

Dos Attack

Angriffe auf Webanwendungen sind in jeder Kategorie weitaus teurer als DoS-Angriffe. Vor allem für technischen Support und Vorfallsreaktion gaben Unternehmen bei Angriffen auf Webanwendungen mehr als dreimal so viel aus (1.082.566 USD gegenüber 304.967 USD bei DoS-Attacken). Bei DoS-Angriffen sind die schlimmsten finanziellen Folgen die Kosten für technischen Support und Vorfallsreaktion.

Die Ergebnisse der Umfrage "Die Kosten von DoS-Attacken und Angriffen auf Webanwendungen: EMEA", die im Auftrag von Akamai Technologies durchgeführt wurde, haben das Ziel, die Veränderungen in den Kosten und Folgen von DoS- und Webanwendungsangriffen zu erfassen. Für diese Studie befragte das Ponemon Institute 517 Personen in den Bereichen IT-Betrieb, IT-Sicherheit, IT-Compliance oder Verwaltung von Rechenzentren im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten und Afrika). 

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • 90 % der Befragten geben an, dass die Sicherheit von Webanwendungen genauso wichtig oder wichtiger ist als andere Sicherheitsprobleme. Allerdings testen die meisten Unternehmen weniger als die Hälfte (48 %) ihrer Webanwendungen auf Schwachstellen.
  • Umsatzeinbußen bei Webanwendungen, die darauf zurückzuführen sind, dass Kundenservices nicht verfügbar waren, beliefen sich im vergangenen Jahr auf durchschnittlich 428.635 USD
  • 65 % der Befragten geben an, dass es Tage (40 %) oder Wochen (25 %) dauert, bis eine kompromittierte Webanwendung wieder einsatzbereit ist.
  • 82 % der in dieser Studie vertretenen Unternehmen nutzen eine Web Application Firewall (WAF), um den Zugriff von Angreifern auf vertrauliche Daten zu verhindern. Von diesen WAF-Nutzern geben 11 % an, dass webbasierte Malware ihre WAF häufig umgangen hat. 44 % sagen, dass sie ihre WAF gelegentlich umgangen hat.
  • Im Idealfall wünschen sich die meisten Unternehmen eine WAF, die sowohl Sicherheit als auch Performance bietet. Tatsächlich glauben 42 % der Befragten, die eine WAF einsetzen, dass Sicherheit und Performance gleichermaßen wichtig sind.
  • Die meisten der an dieser Studie beteiligten Unternehmen (72 %) bewerten ihre Unternehmen bei der Verhinderung von DoS-Angriffen als erfolglos.
  • Im vergangenen Jahr haben Unternehmen im Durchschnitt fünf DoS-Attacken erfahren. Nach einem Angriff beträgt die durchschnittliche Ausfallzeit 8,2 Stunden. Es dauert mehr als eine Stunde (63,5 Minuten), um einen DoS-Angriff abzuwehren.
  • Nicht der Mangel an Ressourcen erschwert die Verhinderung von DoS-Angriffen, sondern der Mangel an qualifiziertem Sicherheitspersonal.

Die Ergebnisse der Umfrage "Die Kosten von Denial of Service (DoS) -Attacken und Angriffen auf Webanwendungen: EMEA" wurden in dem folgenden Bericht zusammengefasst und auf 23 Abbildungen veranschaulicht: 

Kosten von Dos

 

BERICHT DES PONEMON INSTITUTS

KOSTEN VON DOS-ATTACKEN UND ANGRIFFEN AUF WEBANWENDUNGEN


Jetzt für den Newsletter anmelden und gleich das PDF herunterladen!

Wir möchten Sie im Newsletter persönlich anreden und bitten Sie, die richtige Anrede auszuwählen und Ihren Namen einzutragen




Ja, ich möchte künftig wöchentlich per Newsletter Shortnews, Fachbeiträge und Whitepaper für die Enterprise IT erhalten. Meine Einwilligung zur Registrierung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen und akzeptiere diese.

 

 

Deutsch, 20 Seiten, PDF 1,4 MB, kostenlos

 


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

DDoS

DDoS-Attacken in Q4 2019 gegenüber Vorjahr fast verdoppelt

Die Anzahl der durch Kaspersky DDoS Protection blockierten Angriffe im vierten Quartal 2018 macht nur 56 Prozent der im selben Quartal 2019 entdeckten und blockierten Angriffe aus. Mehr als ein Viertel (27,65 Prozent) der Attacken fand dabei am Wochenende…
Offenes Schloss

IT-Schwachstellen nehmen weiter zu und es ist keine Lösung in Sicht

Um kontinuierlich neue Sicherheitslücken ausfindig zu machen, verwenden Sicherheitsunternehmen häufig interne Softwarelösungen, die Informationen aus verschiedenen Datenquellen wie Schwachstellendatenbanken, Newslettern, Foren, sozialen Medien und mehr…
Apps Digital

Apps treiben digitalen Wandel in Europa voran

Gemäß der sechsten Ausgabe des „State of Application Services“ (SOAS) Reports haben 91 Prozent der befragten Unternehmen der EMEA-Region explizite Pläne für die digitale Transformation in Arbeit. Im Vergleich dazu sind es 84 Prozent in den USA und 82 Prozent…
DDoS

DDoS-Report: Steigende Komplexität und Volumen der Attacken

Der Anteil komplexer Multivektor-Attacken ist auf 65 % gestiegen, der größte abgewehrte Angriff erreichte ein Maximum von 724 Gbps, so der Bericht der IT-Sicherheitsexperten.
Businessman Kämpfer

Was ist der beste Schutz vor Sabotage, Diebstahl oder Spionage?

Die deutsche Wirtschaft ist sich einig: Wenn es künftig um den Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geht, braucht es vor allem qualifizierte IT-Sicherheitsspezialisten. Praktisch alle Unternehmen (99 Prozent) sehen dies als geeignete…

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!