Anzeige

Kundendaten

der Security-Anbieter RSA hat eine Umfrage zur Erhebung und Verwendung von Kundendaten unter Verbrauchern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA durchgeführt. Diese deckt eine zunehmende Diskrepanz zwischen Unternehmen, die Kundendaten nutzen und vermarkten, und den Kunden selbst auf, die wiederum den höchsten Schutz dieser Daten erwarten.

Die zahlreichen Datenskandale der letzten Jahre haben gezeigt: Die digitale Revolution birgt Risiken und stellt das Vertrauen der Kunden auf eine harte Probe.

„Die Verbraucher wollen zunehmend wissen, wie ihre Daten erfasst, verwaltet und weitergegeben werden", sagt Nigel Ng, Vice President of International, RSA. "Es ist an der Zeit, dass Unternehmen Datenlecks schließen und dem Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden mehr Aufmerksamkeit schenken. Denn das Vertrauen der Kunden hängt maßgeblich davon ab.“

Folgende zentrale Erkenntnisse können aus der Umfrage gezogen werden:

„Naming and Shaming“

Weniger als die Hälfte (43 %) der Befragten aus Deutschland glaubt, dass es ethisch-moralisch vertretbare Möglichkeiten gibt, wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen können. Bei Hackerangriffen sehen sogar 57 % aller Befragten die Schuld bei den Unternehmen. 73 % würde ein Unternehmen in der Folge sogar boykottieren.

Sich an die eigene Nase fassen

Zwar haben Verbraucher erhöhte Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre, dennoch weisen sie nach wie vor einen schlechten Umgang mit ihren eigenen Daten auf: 73 % der Befragten gaben zu, dass sie dieselben Passwörter für viele verschiedene Webseiten verwenden.

Die DSGVO lässt grüßen

Die Erwartungen an den Datenschutz sind kulturell bedingt. Die Verbraucher reagieren auf das Thema Datenschutz je nach Nationalität unterschiedlich – bedingt durch kulturelle Faktoren, aktuelle Ereignisse vor Ort und Datenschutzverletzungen in ihren jeweiligen Herkunftsländern. Daneben hat die DSGVO die Stimmung in Richtung mehr Datenschutz verschoben: 42 % sprechen sich beispielsweise für mehr Schutz bei Standortdaten aus. 2017 waren es nur 29 %.

Personalisierung bleibt ein Rätsel

Zahlreiche Studien haben bereits gezeigt, dass personalisierte Werbung die Kaufbereitschaft steigert. Die Umfrageergebnisse durch RSA zeigten jedoch, dass die Befragten keine personalisierten Dienste auf Kosten ihrer Privatsphäre nutzen würden. Tatsächlich halten nur 17 % der Befragten maßgeschneiderte Werbung für ethisch-moralisch vertretbar.

www.rsa.com


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

DDoS

DDoS-Attacken in Q4 2019 gegenüber Vorjahr fast verdoppelt

Die Anzahl der durch Kaspersky DDoS Protection blockierten Angriffe im vierten Quartal 2018 macht nur 56 Prozent der im selben Quartal 2019 entdeckten und blockierten Angriffe aus. Mehr als ein Viertel (27,65 Prozent) der Attacken fand dabei am Wochenende…
Offenes Schloss

IT-Schwachstellen nehmen weiter zu und es ist keine Lösung in Sicht

Um kontinuierlich neue Sicherheitslücken ausfindig zu machen, verwenden Sicherheitsunternehmen häufig interne Softwarelösungen, die Informationen aus verschiedenen Datenquellen wie Schwachstellendatenbanken, Newslettern, Foren, sozialen Medien und mehr…
Apps Digital

Apps treiben digitalen Wandel in Europa voran

Gemäß der sechsten Ausgabe des „State of Application Services“ (SOAS) Reports haben 91 Prozent der befragten Unternehmen der EMEA-Region explizite Pläne für die digitale Transformation in Arbeit. Im Vergleich dazu sind es 84 Prozent in den USA und 82 Prozent…
DDoS

DDoS-Report: Steigende Komplexität und Volumen der Attacken

Der Anteil komplexer Multivektor-Attacken ist auf 65 % gestiegen, der größte abgewehrte Angriff erreichte ein Maximum von 724 Gbps, so der Bericht der IT-Sicherheitsexperten.
Businessman Kämpfer

Was ist der beste Schutz vor Sabotage, Diebstahl oder Spionage?

Die deutsche Wirtschaft ist sich einig: Wenn es künftig um den Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geht, braucht es vor allem qualifizierte IT-Sicherheitsspezialisten. Praktisch alle Unternehmen (99 Prozent) sehen dies als geeignete…

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!