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Riverbed Technology, die Digital Performance Company, veröffentlicht die Ergebnisse der Riverbed Digital Performance Global Survey 2018. Zentrale Ergebnisse: 99 Prozent der befragten Entscheider weltweit und alle deutschen Teilnehmer sind der Meinung, dass eine optimierte Digital Experience essenziell für den Geschäftserfolg ist.

Zudem sind sich 98 Prozent der Befragten in Deutschland und weltweit einig, dass „Digital“, darunter digitale Services und Apps, in der Zukunft eine geschäftskritische Komponente sein wird. Zugleich sehen 95 Prozent dieser Entscheider (in Deutschland 91 Prozent) große Hürden, etwa beschränkte Budgets, Legacy-Netzwerke oder mangelnde Transparenz, die sie daran hindern, Digitalstrategien umzusetzen und die heute erforderliche Performance sowie Kundenerfahrung sicherzustellen.

Ein weiteres Ergebnis: Während digitale Dienstleistungen und Anwendungen entscheidend für den künftigen Geschäftserfolg sind, geben 80 Prozent der Befragten weltweit an (sogar 86 Prozent in Deutschland), dass kritische Services und Anwendungen mehrmals im Monat ausfallen. Die weltweit in neun Ländern (Deutschland, USA, UK, Brasilien, Frankreich, China, Australien, Indien, Singapur) durchgeführte Studie umfasst die Rückmeldungen von 1000 Geschäftsentscheidern in Unternehmen mit mindestens 500 Millionen Dollar Umsatz.

Die Digitale Performance hinkt hinterher

Quelle: Riverbed Global Performance Studie 2018

„Unsere Studie zeigt einerseits die erheblichen Möglichkeiten, die eine maximierte digitale Performance für Nutzerfahrung und Geschäftserfolg haben kann. Andererseits unterstreicht sie die erheblichen Herausforderungen, mit denen Unternehmen heute zu kämpfen haben“, sagt Subbu Iyer, CMO bei Riverbed Technology. „Die Ergebnisse belegen, dass fortschrittlich denkende Unternehmen gut aufgestellt sind, um in ihren jeweiligen Branchen das Wettrennen um die Digitale Transformation für sich zu entscheiden. Dafür ist es jedoch nötig, dass sie weiterhin ihre Investitionen priorisieren und ihre Netzwerke sowie Werkzeuge modernisieren. Dann können sie auch die digitale Erfahrung ihrer Kunden und Mitarbeiter erfassen, managen und letztlich stärkere Geschäftsergebnisse erreichen. Wer zögert, bleibt hingegen schnell auf der Strecke.“

Das Bewusstsein ist da, die Notwendigkeit groß

Unternehmen müssen ihren Kunden, Partnern und Beschäftigten eine erfolgreiche Digital Experience bieten – das wird von den Befragten anerkannt. Zudem gewinnt diese an Bedeutung. 91 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deutschland und weltweit, stimmen der Aussage zu, dass eine gute Digital Experience heute wichtiger ist als noch vor drei Jahren.

Gleichermaßen erwarten 99 Prozent der Befragten weltweit und sogar 100 Prozent in Deutschland, dass ihr Unternehmen von einer verbesserten Performance der unternehmenseigenen Digitalservices und Anwendungen profitieren würde. Die Hauptgründe dafür:

  • Verbesserte Kunden-/Nutzererfahrung und größere Zufriedenheit (53 Prozent weltweit sowie 61 Prozent bei den Befragten in Deutschland und GB)
  • Größere Agilität im Markt (49 Prozent weltweit und etwas mehr in Deutschland: 52 Prozent)
  • Größere Umsätze/höhere Sales und Profitabilität (49 Prozent weltweit und in Deutschland)
  • Höhere Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (49 Prozent weltweit und etwas weniger in Deutschland: 42 Prozent)
  • Schnellere Markteinführung (48 Prozent weltweit. Hier ist Deutschland weltweit mit 60 Prozent der Befragten führend.)

Hürden bei der Implementierung der Digitalstrategie

Weitgehende Einigkeit herrscht auch bei der Einschätzung, dass die unzureichende Performance von Systemen eine zentrale Hürde für erfolgreiche Digitalstrategien ist. 91 Prozent der deutschen und sogar 95 Prozent der weltweiten Entscheider erleben erhebliche Herausforderungen, wenn sie ihre digitalen Strategien verbessern wollen. Die am häufigsten genannten Hürden sind:

  • Budgetbeschränkungen (38 Prozent in Deutschland, 51 Prozent weltweit, hingegen nennen nur 27 Prozent der chinesischen Teilnehmer diesen Punkt)
  • Übermäßig komplexe oder starre Legacy‑IT‑Infrastruktur (37 Prozent in Deutschland und sogar 45 Prozent weltweit)
  • Mangelnde Transparenz der digitalen Erfahrung oder Endnutzererfahrung (36 Prozent in Deutschland und 40 Prozent weltweit)
  • Fehlendes oder unzureichend ausgebildetes Personal (38 Prozent in Deutschland, 39 Prozent weltweit. In Großbritannien ist dieses Problem mit 53 Prozent der Befragten am gravierendsten)
  • Mangelndes Interesse der Führungsebene daran, digitale Initiativen zu priorisieren (nur 30 Prozent in Deutschland und 37 Prozent weltweit, in Indien sehen nur 27 Prozent dieses Problem)

Wenn die digitale Performance leidet

Quelle: Riverbed Global Performance Studie 2018

Fast 79 Prozent der Unternehmen weltweit und 86 Prozent in Deutschland berichten, dass schlechte Performance wichtiger digitale Services und Anwendungen sie mehrmals im Monat ausbremsen. Ungefähr ein Viertel der Befragten weltweit und sogar 35 Prozent in Deutschland geben zu Protokoll, dass sie sogar mehrmals pro Woche diese Probleme erleben. Wenn kritische Digitalservices ausfallen, zählt jede Minute. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer nennt eine Stunde als maximal verfügbaren Zeitraum, um Probleme bei der Digital Performance zu beheben. Fast 20 Prozent weltweit (28 Prozent in Deutschland!) nennen sogar ein Zeitfenster von wenigen Minuten. Ausfälle sind deshalb so einschneidend, weil sie Unternehmen Millionen Dollar an Umsätzen kosten können, die Kundenloyalität und die Reputation der Marke schwächen.

Die Geschäftsentscheider sind sich der Auswirkungen solcher Fehler bewusst. Die genannten Konsequenzen umfassen:

  • Sales‑Verluste und geringere Umsätze (42 Prozent weltweit, 33 Prozent in Deutschland)
  • Verzögerte Produktstarts (41 Prozent weltweit, 36 Prozent in Deutschland)
  • Kundenverluste (41 Prozent weltweit, 35 Prozent in Deutschland)
  • Sinkende Markentreue (41 Prozent weltweit, 28 Prozent in Deutschland)
  • Geringere Mitarbeiterproduktivität (40 Prozent weltweit, 37 Prozent in Deutschland)

Die digitale Performance mit Investitionen maximieren

Clevere Entscheider legen großen Wert auf Management‑Tools und die Infrastruktur, auf denen digitale Dienstleistungen aufbauen. Für 99 Prozent weltweit und alle in Deutschland sind Einblicke bzw. Transparenz entscheidend um die digitale Erfahrung erfassen und verwalten zu können. Zudem sind 98 Prozent weltweit und in Deutschland sogar 100 Prozent der Meinung, dass eine moderne IT‑Infrastruktur größere Agilität ermöglicht und somit dazu beiträgt, die digitale Performance zu verbessern.

Für die Befragten ist außerdem klar, dass die Zeit zum Handeln bereits gekommen ist: Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der befragten Entscheider weltweit und sogar 87 Prozent der Teilnehmer aus Deutschland geben an, dass es für ihr Unternehmen entscheidend ist, die Digital Experience von Kunden oder Nutzern in den nächsten zwölf Monaten zu verbessern. Nur in China ist der Druck noch höher. Hier geben sogar 90 Prozent an, die Digital Experience ihrer Kunden verbessern zu müssen. Die Schlüsselbereiche, in denen die Entscheidungsträger im kommenden Jahr investieren möchten, umfassen:

  • Die Modernisierung von Netzwerk und Infrastruktur, um eine höhere Agilität zu erreichen (60 Prozent weltweit, 59 Prozent in Deutschland)
  • Die Fähigkeit, die digitale Erfahrung des Endnutzers besser zu erfassen und zu managen (59 Prozent weltweit, 57 Prozent in Deutschland)
  • Die Service‑Desk‑Funktionen zu verbessern (59 Prozent weltweit, 53 Prozent in Deutschland)
  • Die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen (58 Prozent weltweit, 53 Prozent in Deutschland)

Eine signifikante Zahl der Befragten hat Cloud-Lösungen und andere aufkommende Technologien als Schlüssel für eine bessere Digital Experience identifiziert. Fast alle Umfrageteilnehmer weltweit (99 Prozent) und alle Teilnehmer aus Deutschland sind der Meinung, dass der Einsatz von Cloud‑Technologien für die weitere digitale Strategie ihres Unternehmens wichtig ist. Zudem erwarten sie von ihren Unternehmen Investitionen in aufkommende Technologien, wie zum Beispiel:

  • Datenanalyse (60 Prozent weltweit, 57 Prozent in Deutschland)
  • Internet of Things (IoT) (59 Prozent weltweit, 63 Prozent in Deutschland)
  • Blockchain‑Technologie (48 Prozent weltweit und in Deutschland)
  • Machine Learning (47 Prozent weltweit und 54 Prozent in Deutschland)
  • Künstliche Intelligenz (KI) (47 Prozent, 51 Prozent in Deutschland).
  • Virtual Reality (36 Prozent, 42 Prozent in Deutschland)
  • 5G‑Netzwerke (21 Prozent weltweit und 32 Prozent in Deutschland)

Weitere Informationen:

Die komplette Riverbed Digital Performance Global Survey 2018, mit vertikalen und regionalen Einblicken, finden sie hier.
 

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