VERANSTALTUNGEN

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Internet World Congress
09.10.18 - 10.10.18
In München

plentymarkets Omni-Channel Day 2018
12.10.18 - 12.10.18
In Kassel

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

4. Esslinger Forum: Das Internet der Dinge
17.10.18 - 17.10.18
In Esslingen

Ransomware Laptop Shutterstock 662707930 500

Der Computer startet, doch statt der gewohnten Oberfläche erscheint ein roter Bildschirm mit dem Hinweis, die Daten auf dem Gerät seien verschlüsselt worden und würden nur gegen Zahlung von 300 US-Dollar wieder freigegeben.

 Im Mai dieses Jahres wurden mehr als 200.000 Computer auf diese Weise von dem Schadprogramm WannaCry lahmgelegt, einer Software, die Lösegeld für die eigenen Daten fordert. In Deutschland wissen aber nur 4 von 10 Internetnutzern (40 Prozent), dass es solche sogenannte Ransomware gibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Wer sich im Internet bewegt, der muss sich auch über mögliche Bedrohungen informieren. Schon mit wenigen Maßnahmen kann man sich schützen oder Schaden minimieren“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.

Jeder zweite Internetnutzer (52 Prozent), der vom Begriff Ransomware schon einmal etwas gehört hat, gibt an, dass er persönlich Angst hat, Opfer einer solchen digitalen Erpressung zu werden. Aber nur rund jeder Zweite der Ängstlichen (56 Prozent) bereitet sich aktiv auf solche Angriffe vor, etwa durch regelmäßige Backups seiner Daten. 41 Prozent geben hingegen an, trotz ihrer Sorgen keine besonderen Schutzmaßnahmen vorgenommen zu haben.

„Ob nach Bezahlung des verlangten Lösegelds die Daten wirklich entschlüsselt werden, ist höchst ungewiss. Auch deshalb sollte sich niemand auf eine solche Erpressung einlassen“, so Rohleder.

„Zunächst einmal gilt es, mit einer starken Firewall und Virenschutzprogrammen dafür zu sorgen, dass niemand den eigenen PC verschlüsseln kann. Kommt es zum Worst Case, kann man mit einem stets aktuellen Backup vorsorgen. Dann kann im Notfall diese Sicherungskopie auf den Computer aufgespielt werden, so dass der Schaden gering bleibt.“ Zudem rät Bitkom den Opfern solcher Cyberkriminellen, sich an die Behörden zu wenden. Hierfür gibt es bei den Landeskriminalämtern eine Zentrale Ansprechstelle Cyberkriminalität (ZAC).

Hinweis zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 1.017 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie bereits von Ransomware gehört bzw. gelesen?“, „Haben Sie persönlich Angst, Opfer von Ransomware zu werden?“ und „Haben Sie Maßnahmen zum Schutz vor Ransomware getroffen, wie z.B. regelmäßige Backups Ihrer Daten?“. 

GRID LIST
KI und Frau

Automation & KI machen Arbeit menschlicher

Die wissenschaftliche Studie zeigt, dass durch Automatisierungstechnologien ergänzte…
Tb W190 H80 Crop Int 1fbdce0b72e8544ec1aea8915e421d65

CISO's haben wenig Mitspracherecht bei IoT-Entscheidungen

Eine weltweite Umfrage von Trend Micro zeigt, dass CISOs und Sicherheitsexperten nur für…
Cyber Security Concept

Cyber-Security verdrängt 2018 die Digitalisierung als Top-Priorität

Cyber-Security ist die momentan größte Herausforderung für Unternehmenslenker und…
Hacker vor Skyline

Die beliebtesten Einfallstore der Hacker

Obwohl Microsoft seine Cybersicherheit in den letzten Jahren massiv ausgebaut hat, sind…
Scrum

Scrum – König unter den agilen Methoden

Der Einsatz agiler Methoden im Projektmanagement nimmt Jahr für Jahr zu. Und das aus…
IAM Fingerabdruck

KI und IoT kollidieren oftmals mit dem Datenschutz von Kunden

Die von ForgeRock in Auftrag gegebene Studie zeigt: Durch Customer Identity Access…
Smarte News aus der IT-Welt