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KI-Tests im Drive-in

Starbucks will Kunden bei Ankunft erkennen

Starbucks testet KI im Drive-in und prüft, Kunden bei Ankunft zu erkennen. Ob per Gesichtserkennung, App oder Kennzeichen, ist offen.

Starbucks will Kunden bei Ankunft erkennen
Bildquelle: Gary A Corcoran Arts/Shutterstock.com

Die Kaffeehauskette Starbucks prüft, Kunden künftig bereits bei ihrer Ankunft zu erkennen und ihnen personalisierte digitale Menüs anzuzeigen. Das sagte CEO Brian Niccol bei der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Die Pläne sind Teil einer umfassenden technischen Modernisierung, die für 2027 vorgesehen ist.

„Wir erkunden außerdem Angebote, die teilnehmende Kunden bei ihrer Ankunft erkennen, personalisierte digitale Menüs anzeigen und das Bezahlen müheloser machen.”
Brian Niccol, Starbucks-CEO

Starbucks stehe dabei noch am Anfang, man werde testen, lernen und ausweiten, was funktioniere.

Erkennungstechnik nicht festgelegt

Mehrere Medien berichteten daraufhin über mögliche Gesichtserkennung in Starbucks-Filialen. Starbucks hat diese Technik jedoch nicht genannt. Laut den Berichten kommen neben Gesichtserkennung auch das Erkennen von Kfz-Kennzeichen oder des Smartphones über die Starbucks-App infrage. Niccol beschrieb zudem ein Angebot nur für Kunden, die einer Erkennung zustimmen, kein System, das alle Besucher erfasst. Wie die Zustimmung funktionieren, welche Daten erfasst und wie lange sie gespeichert werden sollen, hat Starbucks nicht mitgeteilt. Auch Testorte und einen Zeitplan nannte das Unternehmen nicht.

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KI-Tests im Drive-in

Konkreter sind die Pläne für den Drive-in-Schalter, über den laut Starbucks rund die Hälfte der Kunden bestellt. Im Geschäftsjahr 2027, das Ende September 2027 endet, will das Unternehmen KI-Modelle testen, die im Hintergrund helfen sollen, Bestellungen genauer und schneller zu erfassen. Anders als manche Fast-Food-Ketten will Starbucks dabei weiterhin Beschäftigte mit Kunden sprechen lassen. Zudem soll die Starbucks-App persönlicher werden, und das Unternehmen prüft Bestellungen per Unterhaltung mit einem KI-Agenten.

In sozialen Netzwerken stießen die Pläne auf Kritik. Fachleute verweisen zudem auf Schwächen der Spracherkennung bei Akzenten und auf mögliche Folgen von Fehlern, etwa wenn Hinweise auf Nussallergien falsch erfasst werden. Sollte Starbucks Gesichtserkennung in Europa einsetzen, wären die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung zu beachten. Sie stuft biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer Person als besonders schützenswert ein und erlaubt ihre Verarbeitung nur unter engen Voraussetzungen, etwa mit ausdrücklicher Einwilligung.

(red)

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