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2 GB mehr aktive Daten

Windows 11 soll bis zu 20 Prozent schneller reagieren

Microsoft hat die Speicherverwaltung von Windows 11 überarbeitet. Zudem lässt sich die Taskleiste wieder oben und seitlich platzieren.

Windows 11 soll bis zu 20 Prozent schneller reagieren
Bildquelle: sdx15/Shutterstock.com

Microsoft hat Windows 11 mit aktuellen Updates nach eigenen Angaben um bis zu 20 Prozent reaktionsschneller gemacht. Grund sind eine verbesserte Speicherverwaltung und ein geringerer Ressourcenverbrauch durch Hintergrundprozesse. Das schreibt Navjot Virk, Corporate Vice President für Windows Experiences bei Microsoft, in einem Blogbeitrag. Unabhängige Messungen liegen noch nicht vor.

2 GB mehr aktive Daten im Arbeitsspeicher

Die Änderungen sollen sich laut Microsoft vor allem auf PCs mit 8 GB Arbeitsspeicher bemerkbar machen.

„Windows kann jetzt bis zu 2 GB mehr Ihrer aktiven Daten im Arbeitsspeicher halten, statt sie auf langsameren Speicher auszulagern.”
Navjot Virk, Corporate Vice President für Windows Experiences bei Microsoft

Auf PCs mit 8 GB oder weniger werden die Widgets zudem erst geladen, wenn Nutzer sie öffnen. Dadurch stehen laut Microsoft mehr als 200 MB zusätzlicher Arbeitsspeicher für Anwendungen zur Verfügung.

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Taskleiste wieder frei positionierbar

Neben der Leistung hat Microsoft mehrere Funktionen überarbeitet. Die Taskleiste lässt sich wieder am oberen oder an den seitlichen Bildschirmrändern platzieren. Diese Möglichkeit war mit der Einführung von Windows 11 im Jahr 2021 entfallen. Windows Update soll Nutzer weniger unterbrechen, und der Bereich Widgets wurde aufgeräumt. Die Anmeldung über Windows Hello erfolgt schneller, die Kopplung von Bluetooth-Geräten soll zuverlässiger funktionieren. Die Kopplung von AirPods ist laut Microsoft bis zu 15 Sekunden schneller.

Neue Windows-Suche in Tests

Als nächsten Schritt kündigt Microsoft eine neue Windows-Suche an, die schneller sein und mehr Funktionen bieten soll. Sie steht derzeit Teilnehmern des Windows-Insider-Programms zur Verfügung und soll laut Microsoft noch in diesem Jahr breiter eingeführt werden.

Die Speicheroptimierungen fallen in eine Zeit stark gestiegener Preise für Arbeitsspeicher. Wegen der Nachfrage aus KI-Rechenzentren kostet DDR5-Speicher derzeit ein Vielfaches des Vorjahrespreises, Hersteller setzen teils wieder auf den älteren Standard DDR4.

(red)

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