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Mehr Datenschutzverletzungen

67 Prozent haben druckbezogene Datenlecks

Nur 31 Prozent sehen ihre Druckinfrastruktur als wesentliches Sicherheitsrisiko. Als größte Herausforderung nennen Befragte KI-gestützte Angriffe.

67 Prozent haben druckbezogene Datenlecks

Unternehmen unterschätzen ihre Druckinfrastruktur als Sicherheitsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Print Security Landscape 2026″ des Marktanalysten Quocirca. Befragt wurden 400 IT-Entscheider aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA, aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen. Rund 80 Prozent der Unternehmen sind demnach weiterhin stark auf Druckprozesse angewiesen. Nur 31 Prozent betrachten ihre Druckinfrastruktur jedoch als wesentliches Sicherheitsrisiko. Andere Themen wie Cloud-Umgebungen, KI und E-Mail-Sicherheit stehen deutlich weiter oben.

Mehr Datenschutzverletzungen

Der Anteil der Unternehmen, die von Datenschutzverletzungen im Zusammenhang mit Druckern betroffen waren, stieg laut Quocirca innerhalb eines Jahres von 56 auf 67 Prozent. Betrachtet wurde der Zeitraum von Mitte 2025 bis Mitte 2026. 43 Prozent verzeichneten mehrere Vorfälle, kleine und mittlere Unternehmen sind überdurchschnittlich betroffen. Organisationen mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen berichten seltener von druckbezogenen Datenverlusten als solche mit niedrigerem Sicherheitsniveau, 56 gegenüber 73 Prozent.

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KI-Angriffe an erster Stelle

Als größte Herausforderung für die Sicherheit von Druckinfrastrukturen nennen 31 Prozent KI-gestützte Cyberangriffe. 54 Prozent sind sehr oder äußerst besorgt, dass Angreifer mit KI immer ausgefeiltere und schwerer erkennbare Angriffe entwickeln. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 40 Prozent.

Datenlecks: Gemischte Druckerflotten als Risiko

Schwachstellen in Firmware und Hardware nennen 29 Prozent als große Herausforderung. Erhöhte Risiken sieht Quocirca bei Druckerflotten verschiedener Hersteller. Uneinheitliche Sicherheitskonfigurationen, unterschiedliche Update-Zyklen und getrennte Verwaltungswerkzeuge können zusätzliche Schwachstellen schaffen. Quocirca empfiehlt, den Sicherheitsstatus der Druckinfrastruktur laufend zu überwachen, darunter Gerätekonfigurationen, Firmware-Versionen, rollenbasierte Zugriffsrechte sowie Richtlinien für Follow-Me- und Secure-Print-Verfahren.

Im Anbietervergleich des Berichts stuft Quocirca unter anderem Konica Minolta zum fünften Mal in Folge als Leader ein.

(red/Konica Minolta)

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