Laut einer Omdia-Umfrage unter 570 IoT-Entscheidern haben 78 Prozent der Edge-Projekte die Pilotphase verlassen. Größte Hürde ist die Sicherheit.
62 Prozent setzen bei IoT auf Edge Computing

62 Prozent der Unternehmen setzen bei ihren IoT-Projekten auf Edge-Architekturen, bei denen Daten nahe an der Quelle verarbeitet werden. 42 Prozent nennen die Verarbeitung am Edge als wichtigste Technologieinvestition. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Omdia unter 570 IoT-Entscheidern in zehn Ländern. Omdia gehört zu Informa TechTarget.
Mehrheit über die Pilotphase hinaus
78 Prozent der Edge-IoT-Projekte haben die Pilotphase verlassen. 36 Prozent sind laut Omdia in mittlerem Umfang über mehrere Geschäftsbereiche ausgerollt, 17 Prozent in großem Umfang oder unternehmensweit. 87 Prozent der Befragten mit Edge-Projekten geben an, dass diese ihre Erwartungen erfüllen oder übertreffen.
„Da immer mehr Unternehmen KI und maschinelles Lernen in ihre Projekte integrieren wollen, überlegen sie, wie sie ihre Architekturen anpassen können, um die Verarbeitung am Edge zu unterstützen. Bessere Sicherheit, niedrigere Kosten für die Datenübertragung und geringere Latenz fördern diesen Wandel.“
John Canali, Principal Analyst IoT bei Omdia
Sicherheit und Integration als Hürden
Als größte Herausforderung bei der Einführung von IoT nennen 31 Prozent die Sicherheit. Es folgen die Integration in Betriebstechnik (OT) und Geschäftsprozesse mit 29 Prozent sowie die Anbindung an bestehende IT-Systeme mit 28 Prozent. Fehlendes Budget nennen 21 Prozent. Technische Probleme bremsen den Ausbau von Edge-Projekten demnach häufiger als fehlende finanzielle Mittel.
(red/Omdia)





