Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt hohe Offenheit für humanoide Roboter: 42 Prozent der Deutschen erwarten deren Einzug im Alltag, 28 Prozent würden dafür tief in die Tasche greifen.
Erwartung trifft auf hohe Investitionsbereitschaft
Wäsche waschen, kochen, aufräumen und Fenster putzen: Routineaufgaben im Haushalt könnten künftig verstärkt von humanoiden Robotern übernommen werden. Für 42 Prozent der Befragten in Deutschland handelt es sich dabei keineswegs um Science-Fiction, sondern um ein realistisches Zukunftsszenario für die kommenden Jahre. Wie eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.159 Personen ab 16 Jahren zeigt, geht die Aufgeschlossenheit gegenüber der Technologie mit einer konkreten Budgetbereitschaft einher:
- 5.000 Euro und mehr: 28 Prozent der Befragten würden 5.000 Euro oder mehr für eine humanoide Haushaltshilfe ausgeben.
- High-End-Budget: 5 Prozent der Bundesbürger gäben für entsprechende Roboter sogar 10.000 Euro oder mehr aus.
- Mittleres Preissegment: 23 Prozent der Umfrageteilnehmer bewegen sich bei ihrer Zahlungsbereitschaft zwischen 5.000 und knapp 10.000 Euro.
- Unter 5.000 Euro: 15 Prozent zeigen zwar grundsätzliches Kaufinteresse, eine Ausgabenschwelle von 5.000 Euro ist ihnen jedoch zu hoch.
Widerlegung der angeblichen Technikskepsis
Die hohe Akzeptanz für autonome Helfer fügt sich in den bestehenden Trend zur Heimautomatisierung ein: Nach aktuellen Bitkom-Daten nutzen bereits 52 Prozent der Haushalte in Deutschland vernetzte Smart-Home-Geräte.
„5.000 Euro für ein Gerät, das es noch gar nicht gibt – das ist bemerkenswert. Das Bild von den angeblich so technikfeindlichen Deutschen trifft zumindest auf die große Gruppe der Roboter-Fans nicht zu.“
— Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer
(red/Bitkom)