Neue Systemfunktionen

Samsung bündelt Bixby, Gemini und Perplexity im AI OS

Samsung, AI
Bildquelle: Samsung

Samsung bündelt Bixby, Google Gemini und Perplexity in einem systemweiten KI-Assistenten für seine neuen Galaxy-Geräte.

Samsung hat mit der Vorstellung der Galaxy-S26-Serie und der faltbaren Galaxy-Z8-Serie eine tiefer in das Betriebssystem integrierte KI-Ebene eingeführt, die das Unternehmen als „AI OS“ bezeichnet. Statt einzelner KI-Funktionen in bestimmten Apps sollen KI-Fähigkeiten laut Samsung künftig systemweit und app-übergreifend zur Verfügung stehen. Dafür kombiniert Samsung nach eigenen Angaben drei unterschiedliche KI-Systeme: ein überarbeitetes Bixby, Google Gemini und Perplexity.

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Drei Assistenten für unterschiedliche Aufgaben

Laut Samsung übernimmt Bixby dabei die Rolle des Geräte-Agenten und soll Geräteeinstellungen über natürlichsprachliche Befehle steuerbar machen, etwa das Aktivieren des Augenschutzes nach einer entsprechenden Äußerung, ohne dass Nutzer durch Menüs navigieren müssen. Google Gemini ist laut Unternehmen für kreative und generative Aufgaben vorgesehen, etwa das Zusammenfassen von Dokumenten oder das Verfassen von E-Mails.

Perplexity soll als Such-Agent auf Systemebene eingebunden sein und Web-Inhalte über mehrere Browser-Tabs hinweg mit Quellenangaben zusammenfassen. Nach Angaben aus den Fußnoten der Mitteilung setzen die einzelnen Dienste unterschiedliche Voraussetzungen voraus: Bixby benötigt für den vollen Funktionsumfang ein Samsung-Konto und eine Internetverbindung und unterstützt aktuell neun Sprachen, Perplexity erfordert einen separaten Download aus dem Google Play Store, und Gemini ist laut Samsung erst ab 18 Jahren nutzbar. Für alle drei Dienste weist Samsung darauf hin, dass die Genauigkeit der KI-Ergebnisse nicht garantiert werden könne.

Neue Systemfunktionen

Ergänzt wird das System um Funktionen wie Now Nudge, das laut Samsung Bildschirminhalte analysiert und etwa in Messenger-Apps passende Antworten oder Terminvorschläge basierend auf dem Kalender anbieten soll, sowie Now Brief, ein Widget, das Termine und Erinnerungen zusammenfassen soll. Zusätzlich lässt sich über Circle to Search mit Google nach mehreren Objekten gleichzeitig in einem Bild suchen. Auf den großen, aufklappbaren Displays der Galaxy-Z8-Reihe sollen sich laut Samsung mehrere Anwendungen parallel nutzen lassen, etwa eine Präsentation auf einer Bildschirmhälfte, während ein KI-Agent auf der anderen Hälfte recherchiert oder Grafiken erstellt.

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Datenschutz und Wahlfreiheit als erklärter Anspruch

Samsung erklärt, Nutzerinnen und Nutzer könnten frei wählen, welchen der drei Assistenten sie für welche Aufgabe einsetzen, statt an einen einzelnen Anbieter gebunden zu sein. Für den Schutz der dabei verarbeiteten persönlichen Daten verweist das Unternehmen auf die firmeneigene Sicherheitsplattform Samsung Knox Matrix sowie auf Verschlüsselungstechnologien, mit denen persönliche Daten und Kontextanalysen nach Unternehmensangaben auf dem Gerät verbleiben sollen.

(red/Samsung)

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