Snowflake ist dem Bitkom e.V. beigetreten und will damit den Austausch über die Zukunft der digitalen Infrastruktur in Deutschland intensivieren.
Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um künstliche Intelligenz, Daten, Cloud-Infrastrukturen und digitale Souveränität.
Fokus auf Rahmenbedingungen für digitale Technologien
Mit dem Beitritt zum deutschen Digitalverband will Snowflake stärker mit Unternehmen, Politik und weiteren Akteuren der Digitalwirtschaft zusammenarbeiten. Dabei geht es insbesondere um die Bedingungen, unter denen moderne Cloud- und IT-Infrastrukturen in Deutschland eingesetzt werden können.
Snowflake plant, sich in mehreren Kompetenzbereichen des Bitkom einzubringen. Schwerpunkte sollen unter anderem KI und Daten, digitale Souveränität, Infrastruktur sowie regulatorische Fragen sein.
„Durch unseren Beitritt zum Bitkom vernetzen wir Snowflake noch stärker mit der deutschen Digitalwirtschaft“, sagt Jonah Rosenboom, Country Manager Deutschland bei Snowflake. Ziel sei es, gemeinsam mit anderen Branchenvertretern Innovationen voranzutreiben und den Einsatz von KI in Deutschland souverän zu gestalten.
KI-Nutzung ohne unnötige Datenbewegungen
Ein zentrales Thema für Snowflake ist der Umgang mit Daten bei KI-Anwendungen. Das Unternehmen verfolgt dabei den Ansatz, KI möglichst zu den vorhandenen Daten zu bringen, anstatt sensible Informationen für deren Verarbeitung mehrfach zu verschieben oder zu kopieren.
Gerade angesichts zunehmender KI-Nutzung stellt sich für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Frage, wie sich technologische Möglichkeiten mit Anforderungen an Datenschutz und Datenhoheit verbinden lassen. Der Ansatz soll dazu beitragen, Daten dort zu belassen, wo sie kontrolliert und verwaltet werden können.
Digitale Souveränität gewinnt an Bedeutung
Besonders relevant ist diese Frage für Organisationen aus regulierten Branchen sowie für den öffentlichen Sektor. Dort spielen Vorgaben darüber, wo Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf und nach welchen Regeln sie verarbeitet werden, eine wichtige Rolle.
Snowflake sieht deshalb Governance als wesentlichen Bestandteil einer modernen Daten- und KI-Strategie. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle von Zugriffsrechten, die sichere Verwaltung von Daten und die Umsetzung definierter Richtlinien.
Austausch mit der Digitalwirtschaft
Mit mehr als 2.200 Mitgliedsunternehmen bietet der Bitkom eine breite Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und weiteren Akteuren der Digitalpolitik. Snowflake will dort seine internationale Erfahrung insbesondere bei Daten- und KI-Technologien einbringen und gleichzeitig an der deutschen Debatte über digitale Infrastruktur und Regulierung teilnehmen.
Der Beitritt fällt in eine Phase, in der Unternehmen zunehmend vor der Aufgabe stehen, KI-Anwendungen in bestehende Datenlandschaften zu integrieren und gleichzeitig Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und digitale Souveränität einzuhalten. Für Snowflake liegt ein Schwerpunkt daher darauf, diese Themen gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Verbands weiterzuentwickeln.
(red/Snowflake)