Schrittweise Einführung für alle Nutzer

Mozilla führt Werbeblocker für Firefox unter iOS ein

Firefox
Bildquelle: PixieMe/Shutterstock.com

Mozilla stattet Firefox für iOS mit einem optionalen Werbeblocker aus. Die zunächst experimentelle Funktion wird schrittweise an alle Nutzer verteilt.

Die standardmäßig deaktivierte Funktion nutzt eine auf der bekannten Filterliste EasyList basierende Liste, um Werbung bereits vor dem Laden zu blockieren. Nach Angaben von Mozilla deckt dies Werbenetzwerke von Drittanbietern, werbebezogene Tracker, von Websites eingebundene Anzeigen sowie Pop-ups und Overlays ab. Nicht blockiert werden dagegen Anzeigen in Suchergebnissen, etwa bei Google oder Bing, sowie gesponserte Inhalte auf der Firefox-Startseite oder der Neuer-Tab-Seite. Mozilla erklärte dazu in den eigenen häufig gestellten Fragen, Firefox blockiere zwar viele Werbeanzeigen und die zugehörige Infrastruktur von Drittanbietern, könne jedoch nicht jede Anzeige erfassen, da manche Websites Werbung auf eine Weise einbinden, die von der aktuellen Filterliste nicht abgedeckt wird.

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Aufgrund dieser Einschränkungen könnte sich die neue Funktion als weniger wirksam erweisen als etablierte Alternativen wie Wipr oder Ghostery. Bedienen lässt sie sich jedoch denkbar einfach über einen einzelnen Schalter in den App-Einstellungen. Firefox ist dabei nicht der erste Browser mit eingebautem Werbeblocker unter iOS, auch der Browser Brave bietet bereits seit Längerem umfassende Datenschutz- und Werbeblockierfunktionen.

Ausblick auf Werbung in KI-Chatbots

Ein am selben Tag veröffentlichter Bericht des Werbeblocker-Anbieters Adblock Plus warnte zudem vor einer neuen Entwicklung: Werbung innerhalb von KI-Chatbots stehe absehbar bevor. Solche Anzeigen würden sich grundlegend von klassischer Werbung unterscheiden, da sie sich dynamisch erzeugen ließen und für Nutzer deutlich schwerer als Werbung zu erkennen seien.

(red)

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