Agentische KI in der Softwareentwicklung

AMD will Entwicklerproduktivität mit agentischer KI verzehnfachen

AMD
Bildquelle: JHVEPhoto / Shutterstock.com

In einem Blogbeitrag beschreibt AMD gemeinsam Anthropic, wie agentische KI-Systeme die klassische Softwareentwicklung verändern.

Statt reiner Code-Vervollständigung übernehmen KI-Agenten zunehmend komplette Arbeitsabläufe von der Planung über das Schreiben bis zum eigenständigen Testen und Debuggen von Code, während Menschen Ziele, Kontext und die abschließende Bewertung vorgeben.

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Nach Darstellung von AMD-Manager Mark Papermaster liegt die eigentliche Herausforderung nicht darin, bestehende Aufgaben lediglich schneller zu erledigen, sondern grundlegend neu zu überdenken, wie Arbeit organisiert wird. Anthropic setzt Claude nach eigenen Angaben inzwischen in einer breiten Palette an Unternehmensprozessen ein, vom Onboarding über die Produktentwicklung bis zu Codeüberprüfung, Sicherheitsprüfung und Vorfallreaktion. AMD selbst hat sich das Ziel gesetzt, die eigene Entwicklerproduktivität mithilfe agentischer KI mittelfristig um das Zehnfache zu steigern, und berichtet bereits von komplexen Design-Problemen, für deren Lösung zuvor mehrere Wochen nötig waren und die inzwischen innerhalb eines Tages bearbeitet werden konnten.

Vertiefte technische Zusammenarbeit beider Unternehmen

Der Blogbeitrag nach der im Juli angekündigten strategischen Partnerschaft zwischen AMD und Anthropic. Anthropic wird demnach bis zu 2 Gigawatt an AMD-Instinct-MI450-Beschleunigern in AMD-Helios-Racksystemen einsetzen, ergänzt um AMD-EPYC-Prozessoren der Baureihe Venice sowie AMD-Pensando-Netzwerktechnik, der Einsatz des ersten Gigawatts soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen. Im Gegenzug verpflichtete sich AMD zu einer strategischen Kapitalbeteiligung an Anthropic von bis zu 5 Milliarden US-Dollar. Beide Unternehmen kündigten zudem eine mehrjährige technische Zusammenarbeit an, bei der Claude zur Optimierung von Arbeitslasten auf AMD-Instinct-Hardware sowie zur Beschleunigung der Entwicklung von AMDs Software-Plattform ROCm eingesetzt werden soll, während AMD Claude umfassend in den eigenen Entwicklungsteams einführt.

(AMD/red)

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