Verwaltung von Zugriffsrechten

Rubrik stellt KI-Sicherheitslösung Agent Identity vor

KI-Agenten

Mit der zunehmenden Verbreitung autonomer KI-Agenten stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen bei der Verwaltung von Zugriffsrechten und Berechtigungen.

Rubrik hat deshalb mit „Agent Identity“ eine neue Sicherheitslösung vorgestellt, die den Zugriff von KI-Agenten auf Anwendungen und Daten kontrollieren und Risiken durch autonome Systeme reduzieren soll.

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Die Lösung erweitert die Rubrik Agent Cloud und soll Unternehmen dabei unterstützen, den Einsatz von KI-Agenten sicherer zu gestalten. Im Fokus stehen die Überwachung von Agenten, eine fein abgestufte Zugriffskontrolle sowie die Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien während des laufenden Betriebs.

KI-Agenten stellen klassische Berechtigungskonzepte infrage

Autonome KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben, die bislang von Mitarbeitenden ausgeführt wurden. Sie greifen dabei auf Unternehmensanwendungen, Datenbanken oder Programmierschnittstellen zu und führen eigenständig Aktionen aus.

Nach Einschätzung von Rubrik stoßen herkömmliche Berechtigungskonzepte dabei an ihre Grenzen, da sie ursprünglich für menschliche Nutzer entwickelt wurden und häufig auf dauerhaften Zugangsdaten basieren. Für autonome Systeme seien dagegen dynamische und situationsabhängige Zugriffsrechte erforderlich.

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Rubrik Agent Identity setzt auf ein Just-in-Time-Prinzip. Anstatt Agenten dauerhaft mit umfangreichen Berechtigungen auszustatten, erhält jeder einzelne Werkzeugaufruf ein zeitlich begrenztes Zugriffstoken.

Vor der Ausführung einer Aktion überprüft die Plattform, ob der jeweilige Zugriff zulässig ist. Dabei werden Identität, Sicherheitsrichtlinien und der Kontext des angeforderten Vorgangs berücksichtigt. Unzulässige oder nicht autorisierte Aktionen werden unmittelbar blockiert.

Vier Bausteine für die Steuerung von KI-Agenten

Die neue Lösung integriert mehrere Funktionen innerhalb der Rubrik Agent Cloud. Dazu gehören die kontinuierliche Überwachung aller KI-Agenten und Model Context Protocols (MCP), eine identitätsbasierte Zugriffskontrolle, eine laufende Überprüfung von Sicherheitsrichtlinien sowie eine Funktion, mit der fehlerhafte Aktionen autonomer Agenten rückgängig gemacht werden können.

Nach Angaben von Rubrik sollen Unternehmen dadurch den gesamten Lebenszyklus von KI-Agenten besser kontrollieren und potenzielle Sicherheitsrisiken schneller erkennen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung aller im Unternehmen eingesetzten KI-Agenten. Die Plattform erstellt ein Inventar aktiver Agenten, MCP-Server, Plugins und weiterer Komponenten, um bislang unbekannte oder unkontrollierte KI-Anwendungen sichtbar zu machen.

Darüber hinaus können Unternehmen bestehende Identitätsstrukturen nutzen und Zugriffsrechte nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung vergeben. Dadurch sollen Agenten nur auf die Ressourcen zugreifen können, die sie für ihre jeweilige Aufgabe tatsächlich benötigen.

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Sicherheitsprüfung vor jedem Tool-Aufruf

Jeder Zugriff eines KI-Agenten wird vor seiner Ausführung in mehreren Schritten geprüft. Dazu gehören eine Analyse des angeforderten Vorgangs und seines Kontexts, die Überprüfung geltender Sicherheitsrichtlinien sowie die Authentifizierung der Agentensitzung.

Versucht ein Agent beispielsweise ohne entsprechende Berechtigung Daten zu verändern oder Schreibzugriffe auszuführen, wird die Aktion automatisch verhindert. Sollte ein autonomer Agent dennoch unerwartete oder fehlerhafte Änderungen vornehmen, können diese mit der Funktion „Agent Rewind“ gezielt rückgängig gemacht werden.

Rubrik Agent Identity lässt sich nach Unternehmensangaben in bestehende Identitätslösungen wie Microsoft Entra ID und Okta integrieren. Dadurch können Organisationen ihre vorhandenen Benutzer- und Berechtigungskonzepte auch auf autonome KI-Agenten ausweiten, ohne zusätzliche Verzeichnisdienste aufzubauen.

Mit der neuen Lösung reagiert Rubrik auf den wachsenden Einsatz agentenbasierter KI in Unternehmen. Ziel ist es, Identitäten, Zugriffsrechte und Sicherheitsrichtlinien auch für autonome Systeme kontrollierbar zu machen und Unternehmen besser gegen neue Risiken durch KI-gestützte Angriffe und Fehlfunktionen zu schützen.

(red/Rubrik)

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