Laut dotSource geben 67 Prozent der deutschen Unternehmen an, dass ihre Datenmengen schneller wachsen, als sie diese auswerten können.
Nach Angaben von dotSource nutzen viele Unternehmen zwar zahlreiche Systeme wie CRM, Tracking-Tools oder BI-Lösungen zur Datenerhebung, es fehle jedoch häufig ein einheitliches Verständnis für deren Auswertung. So werde etwa der Begriff Umsatz je nach Abteilung unterschiedlich interpretiert: Der Vertrieb verstehe darunter Bestellungen und Auftragseingänge, das Controlling die wirtschaftliche Leistung einer Periode, die Logistik den physischen Warenfluss. Solche Abweichungen könnten laut dem Whitepaper zu Missverständnissen und widersprüchlichen Entscheidungen führen. Abhilfe sollen unternehmensweit einheitlich definierte Key Performance Indicators schaffen, wobei laut dotSource wenige, präzise definierte Kennzahlen wirksamer seien als eine bloße Ansammlung von Zahlen.
Als Voraussetzung für ein funktionierendes KPI-System nennt das Whitepaper klare Verantwortlichkeiten für einzelne Kennzahlen sowie realistische Zielwerte, da zu hoch oder zu niedrig angesetzte Ziele entweder das Team frustrierten oder keine Motivation erzeugten. Zudem brauche es in den Teams selbst ausreichend Datenkompetenz, um zu verstehen, welche Stellschrauben welche Kennzahlen beeinflussen.
Datensilos als größte Hürde
Das Whitepaper verweist zudem auf externe Studien, wonach Unternehmen mit hoher Datenaffinität ihren Umsatz um bis zu 9,5 Prozent steigern und sich mit fast dreifach höherer Wahrscheinlichkeit gegenüber Wettbewerbern behaupten können. Als größtes Hindernis für eine bessere Datennutzung nennen laut dotSource 68 Prozent der Unternehmen isolierte Datensilos in einzelnen Abteilungen oder Systemen. Die daraus resultierende mangelhafte Datenqualität verursacht nach einer vielzitierten Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Gartner im Schnitt Kosten von bis zu 12,9 Millionen US-Dollar pro Jahr.
(dotSource/red)